Erpressungstrojaner Goldeneye nutzt Daten vom Arbeitsamt

Erpressungstrojaner Goldeneye nutzt Daten vom ArbeitsamtIn den Mails mit dem Erpressungstrojaner Goldeneye schreiben die kriminellen Hintermänner gezielt Personalverantwortliche an und beziehen sich im Detail auf offene Stellenausschreibungen, um die Personaler so dazu zu bringen, den trojanerverseuchten Anhang auszuführen.

Die Kriminellen nutzen dabei Daten, die höchstwahrscheinlich von der Bundesagentur für Arbeit stammen. Bei Heise liest man, dass „mehr als zweihundert Erfahrungsberichte von Betroffenen und mehrere Leser beteuern, dass die Erpresser in ihren Mails Daten und Mailadressen verwendet haben, die zu diesem Zeitpunkt nur die Agentur für Arbeit besaß„.

Ob die Daten direkt beim Arbeitsamt oder bei einem externen Dienstleister gestohlen wurden, ist nicht bekannt. Nachfragen dazu hat die Agentur für Arbeit bisher nicht beantwortet. Inzwischen warnt die Agentur in einer Pressemitteilung zwar auch vor den Trojaner-Mails, betont allerdings dabei, „dass sie in keinerlei Zusammenhang mit derartigen E-Mails steht„.


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Algarve News vom 18. Oktober 2026