Wer an Erotik in der Literatur denkt, verbindet diesen Bereich womöglich fälschlicherweise mit Pornografie. Doch von diesem Aspekt hebt sich unser Angebot erotische Kurzgeschichte ab. Erotik selbst hat vielmehr damit zu tun, sinnliche Momente einzufangen und diejenigen zu inspirieren, die sich diese ansehen und auch ausmalen möchten. Erotische Momente und Beschreiben von Nacktheit bedeuten nicht automatisch pornografische Literatur.
Erotische Kurzgeschichte - Ein unverhofftes Wiedersehen
Claudia konnte es kaum fassen: Der Mann, den sie in dem Café auf der gegenüberliegenden Straßenseite sitzen sah, musste tatsächlich Olaf sein. Sie machte sich keine Illusionen: Wegen ihr war er bestimmt nicht dort. Er konnte kaum wissen, dass sie genau gegenüber wohnte, war sie doch nach der überstürzten Trennung von ihm sang- und klanglos aus ihrer Heimatstadt verschwunden und über 100 km weit weg gezogen. Umso mehr traf es sie wie ein Fausthieb, ihn nun in diesem Café wieder zu sehen.
Ob er sie wohl wiedererkennen würde, nach über einem Jahr? Wirklich viel Zeit war zwar nicht vergangen, doch sie hatte sich sehr verändert. Das sexy platinblonde Haar hatte sie sich abschneiden lassen und es gefärbt. Sie trug jetzt eine flotte Kurzhaarfrisur, die ihren Typ sehr veränderte. Sie beschloss, es darauf ankommen zu lassen. Kurzerhand schlüpfte sie, ohne es recht zu bemerken, in einen kurzen Rock und ein trägerloses Top, das ihre festen Brüste optimal zur Geltung brachte.
Ein wenig nervös war sie schon, als sie sich wenige Minuten später an einem der äußeren Tische auf dem kleinen Platz vor dem Café nieder ließ. Von dort aus konnte sie Olaf gut sehen. Er sah noch immer atemberaubend gut aus. Eine Locke seines dunklen Haars hing ihm in die Stirn. Die haselnussbraunen Augen verliehen ihm einen sanften Ausdruck - wobei sie aber wusste, dass er durchaus sehr stürmisch und leidenschaftlich sein konnte.
In diesem Moment bemerkte Claudia, dass er sie auch ansah und wendete ihren Blick beschämt schnell ab. Nach einer Weile riskierte sie es noch einmal, zu ihm zu sehen und stellte fest, dass er längst auf sie aufmerksam geworden war. Die junge Frau, die ihm gegenüber saß, bekam von alledem nichts mit. Claudia wünschte sich nur noch, sie würde endlich verschwinden. Schließlich erfüllte sich ihr Wunsch. Olaf bezahlte die Rechnung und das Mädchen verabschiedete sich mit einem innigen Kuss von ihm. Es war offensichtlich, dass die beiden etwas miteinander hatten. Ein Stich der Eifersucht durchzuckte Claudia.
Noch ehe sie es richtig bemerkt hatte, stand Olaf hinter ihr. „Hallo Claudia," raunte er ihr ins Ohr, „hast du mich vermisst?" Er jagte ihr wohlige Schauer über den Rücken, doch irgendwie schaffte sie es, cool zu bleiben. „Ich habe mich gewundert, dich ausgerechnet hier zu treffen," meinte sie einigermaßen ruhig. Ohne zu fragen, setzte er sich neben sie. „Ich war überrascht, dass du dich damals so schnell aus dem Staub gemacht hast," erklärte er ihr. „Ich hätte es dir gerne erklärt." Claudia erinnerte sich noch sehr gut an die Szene, die zu ihrer schnellen Trennung geführt hatte und wollte nicht darüber reden. Alleine der Gedanke daran jagte ihr schon wieder Angst ein - und erregte sie, auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollte.
Beide schwiegen, doch blieb Claudia nicht verborgen, dass er sie mit seinem Knie berührte. „Können wir nicht irgendwo hin gehen und in Ruhe über die Sache reden?" bat er. Und noch ehe Claudia es verhindern konnte, waren die Worte bereits über ihre Lippen geflossen: „Meine Wohnung liegt direkt auf der anderen Straßenseite." Nun war es also ausgesprochen, es gab kein Zurück mehr. Sie spürte Olafs Hand auf ihrem Oberschenkel. Sie bezahlte ihren Kaffee und sie standen langsam auf. Sie ging voraus und Olaf konnte es sich nicht verkneifen, im Vorübergehen sanft über ihre Pobacken zu streicheln.
Claudia fühlte sich wie elektrisiert. Ihre Haut flirrte fast vor Anspannung, ihre Brüste und die Brustwarzen hatten sich aufgerichtet und sie drohte vor Erregung fast zu platzen. Noch für einen Moment schalt sie sich in Gedanken, dass sie ihm schon wieder zu erliegen schien, doch sie konnte nichts dagegen tun. Schnell waren sie bei der Haustüre angekommen und noch während sie ihren Schlüssel suchte, drückte er sich bereits von hinten an ihren bereitwilligen Körper.
Kaum hatten sie die Tür hinter sich gelassen, fiel er bereits über sie her. Sie wehrte sich kein bisschen gegen seine fordernden Küsse. Er drückte sie an kühle Wand des Hausflurs und sie erschauerte. Jeden Moment konnte einer ihrer Mitbewohner zur Türe hereinkommen, doch ihr war alles egal. Ehe sie sich versah, fühlte sie, wie er ihr trägerloses Shirt herunterschob und sein Gesicht zwischen ihren Brüsten vergrub. Sie bebte vor Erregung und ließ es geschehen, als er sich langsam nach unten vorarbeitete.
Seine geschickten Finger glitten in ihr Innerstes und sie fühlte, dass sie von einem Orgasmus nicht mehr weit entfernt war - oh wie lange hatte sie keinen Sex mehr gehabt. Obwohl Olaf offensichtlich nicht gerade abstinent gewesen war, fühlte sie, dass auch sie ihre Wirkung auf ihn nicht verloren hatte - eine beachtliche Beule in seinem Schritt zeigte, wie sehr er sie begehrte.
Olaf war begeistert, als er bemerkte, dass Claudia nicht einmal Unterwäsche trug. Er konnte kaum fassen, wie feucht Claudia bereits war. Oh ja, genau das hatte er vermisst. Sie war so bereit, wie eine Frau nur sein konnte. Als er begann, sie schneller und schneller zu lecken, bemerkte er, wie sie unter seiner Zungenfertigkeit erbebte. Kurz bevor sie kam, zog er sich aus ihr zurück und entledigte sich blitzschnell seiner Hose. Sie wusste genau, was zu tun war. Claudia drehte sich um, stützte sich mit den Händen an der Wand ab und reckte ihm ihr verführerisches Hinterteil entgegen. Diese Einladung ließ sich Olaf nicht entgehen und drang langsam und tief in sie ein. Claudia stöhnte auf vor freudiger Erwartung. Zuerst bewegte er sich nur zaghaft in ihr, doch schnell fanden sie zu einem schnellen Rhythmus, der ihnen beiden Befriedigung verschaffte. Er liebkoste ihre Brüste und Claudia fühlte sich dem Höhepunkt nahe. Schließlich erlebten sie gemeinsam ihren Orgasmus und er ergoss sich in ihr, ehe sie erschöpft übereinander zusammenbrachen.
Schließlich landeten sie doch noch in Claudias Wohnung und unterhielten sich über das, was vor einem Jahr passiert war. Sie hatte Olaf mit einer anderen erwischt. Als sie die Haustüre zu seiner Wohnung aufschloss, war sie gerade nackt und auf dem Weg ins Bad. Sie hatte ihm damals keine Gelegenheit gegeben, sich zu erklären. Nun erzählte er ihr, dass es seine Schwester gewesen war, die sie gesehen hatte. Sie war tags zuvor auf seiner Schwelle gestanden, weil ihr Freund sie rausgeworfen hatte, und Olaf hatte ihr kurzzeitig Unterschlupf gewährt. Claudia konnte es kaum glauben, wegen welcher Lächerlichkeit sie ihr Glück weggeworfen hatte und sie besiegelten ihren Neuanfang mit einer zweiten Runde leidenschaftlichem Sex, der all ihren Gefühlen und Sehnsüchten des vergangenen Jahres Ausdruck verlieh.
Haben Sie Ideen für eine weitere erotische Kurzgeschichte? Sprechen Sie uns gerne an!
