Erfolgreich bei Instagram: 11 No Gos, die nicht in deinen Feed gehören

Natürlich ist jedem überlassen, wie er oder sie seinen Instagram Account gestaltet. Aber viele fragen sich auch eben, wie man denn bitte Influencer wird ohne Follow for Follow oder exzessives Like for Like. Beides ohnehin nicht effektiv. Das ist genauso mit diesen "Bitte schaut euch mein Video an"-Gruppen bei Facebook. Statt da Links zu posten, kann man lieber Zeit in Scripts, Drehs und gute Schnitte investieren.
Genauso ist es bei Instagram: Mach guten Feed und Leute werden dich liken und dir folgen ...

  1. Kürzlich habe ich einen "Fitnessaccount" gesehen, in dem man nur Fast Food undI Beinfotos von nackten, ungebräunten und rasierten Haaren sah. Nun ja, ob gebräunt oder nicht - ich fand sowohl die Mischung als auch die Beinfotos nicht sonderlich ansprechend. Auf den richtigen Mix von Bildern kommt es an und die Bilder sollten thematisch passen. Hier wäre "Foodie" oder "Foodlover" vielleicht besser gewählt als Fitness ...
  2. Essensfotos sind nicht immer gleich ein Foodporn  Garant - schaut einfach mal, welche Fotos im Bereich Food viele Likes bekommen. Ihr müsst sie nicht 1:1 nachmachen, aber bekommt so ein Gefühl dafür, welche Locations und welcher Winkel für euer Essensfoto der Beste ist - lasst euch inspirieren von den Bildern, die  gut ankommen. In der Wirtschaft nennt man das Benchmarking - lernen von den Besten. 
  3. Oft sehe ich Bilder, die Rauschen oder verpixelt sind - natürlich muss nicht jedes Bild von euch mit der Spiegelreflex sein, da auch Handy inzwischen sehrgute Fotos machen, aber dennoch ist eine gute Beleuchtung wichtig. Für unterwegs kann man ein Handy Ringlicht oder DSRL Ringlicht nutzen, daheim ist ein Lichtzelt mit Beleuchtung praktisch für all die, die keine Softbox haben. Wer eine Softbox hat, kann wie ich ein weißes Fell oder eine weiße Leinwand als Untergrund nutzen - oft arbeite ich auch mit großen Fenstern und Tageslicht oder
  4. Selfie, Selfie, Selfie ... Motive, die sich doppeln, snd auf Dauer nicht so spannend. Auf die richtige Mischung kommt es an ... ihr müsst ja nicht gleich euren Content farblich planen, manchmal ergeben sich die Motive spontan. Mein Schema ist  Sache-Mensch-Sache Mensch-Sache-Mensch Sache-Mensch-Sache. Wenn ich mal statt Essen, Travel Foto oder Schminke eine Katze poste, ist das auch nicht schlimm.
  5. Natürlich kann ich nur für mich sprechen, aber für mich ist #followforfollow oder like 4 Like oder auch Content, der eher nach Dauerwerbung für YouTube oder irgendwelche Produkte wirbt, ein Grund, nicht zu folgen ... Wenn ihr für YouTube werben wollt, dann bindet das in euren Text ein oder macht schöne Fotos dazu - das ist ein besserer Anreiz als 1000 Screenshots und auch schöner, wenn einem Leute folgen, weil sie eure Bilder mögen und nicht, damit ihr ihnen zurückfolgt. Mit Apps wie Unfollowers kann man auch erkennen, das selbst viele User über 10k versuchen, sich durch Folgen und Entfolgen binnen kurzer Zeit mehr Follower zu erschleichen in der Hoffnung, dass die Gefolgten zurückfolgen. Warum das funktioniert, ist mir ein Rätsel.
  6. Wer sich über wenig Likes bei einem großartigen Foto wundert, der macht oft einen entscheidenden Fehler: Er/sie nutzt nicht alle 30 Hashtags aus und oft werden auch kaum englische Hashtags  benutzt. Es dauert nicht lange, sich passende Hashtags rauszusuchen, die gut funktionieren und für Food/Travel/Beauty kann man auch immer wieder dieselben Hashtags nutzen. Ohne Hashtags kann ich von Glück sagen, wenn ich mal 80 oder 100 Likes pro Bild bekomme. Bei vollen Hashtags sind mir 100 bis 250 Likes Minimum sicher, manchmal gibt es auch einen Ausreißer bei einem Trend Thema wie Einhorngedöns aktuell, der dann 600 bis 1500 Likes hat. In der Fachsprache nennt man das SEO, die Auffindbarkeit und wie gut man gesucht werden kann - neben Hashtags sind dafür auch eindeutige Benutzernamen notwendig, denn misszauberrouge oder meinetwegen auch miss.zauberrouge oder miss-zauberrouge (am besten gleich passenden Blognamen und URL dazu sichern) geht leichter von der Tastatur als 
    1. juuna.sdm. 
    2. dabisuowwwww oder aneeete 
    3. dani____gym (wenn man nicht mal sehen kann, wie viele _ es sind)
    4. beauty_dingens97 (Beauty, Lifestyle - das machen viele, mach lieber ein Wortspiel. Bei Travel zum Beispiel Wanderlust.ig - wanderlust heißt zu Deutsch Fernweh)
    5. hanna.xviii (euer alter in römischen Zahlen ist ebenso wie arabischen Zahlen schwierig) - statt Zahlen lieber nur Namen, denn kaum einer der großen Influencer hat solche Namen mit Zahlen, Punkten oder anderweitigen Schnörkel - der Name ist nicht nur Username, sie bauen damit eine eigene Marke auf.
  7. Genauso mit den Hashtags ist es auch mit den ich kann empfehlen, zweisprachig zu posten. Ich mache dies auch erst seit kurzer Zeit und habe dadurch ca 700 Follower mehr in etwa 2 Wochen bekommen und bin nun bei 5,9k - ganz ohne Follow for follow oder andere Aktionen. Dass ich momentan ein Giveaway macht, hat mir hingegen nur ca. 10 bis 15 Follower mehr bislang gebracht. 
  8. Ich mische DSLR und Handy Fotos, übertreibe es nicht mit Retusche - auch Filter nutze ich gar nicht, denn am schönsten ist es, wenn man die Helligkeit höher stellt, das Bild etwas Wärme nimmt und dafür die Sättigung erhöht - denn keiner mag düstere Bilder.
  9. Neben dem nicht Selfie, Selfie, Selfie machen ist es vielleicht auch ratsam, gerade einmal nicht das zu posten, was alle posten - macht euer eigenes Ding! So sehen meine Instagram User nicht nur mich geschminkt, sondern ich zeige auch andere von mir geschminkte Menschen von meinen TfP Visa Jobs.
  10. Neben Regelmäßigkeit der Posts - was ja nicht nur bei Instagram, sondern bei jeder Plattform wichtig ist, ist auch das richtige Maß wichtig. Glücklicherweise gibt es instaStory und  die Galerie Funktion, so könnt ihr Haus in eine Galerie packen und spontane Schnappschüsse wie Wetter, Regenbögen, euer Essen to go oder andere Alltäglichkeiten in die instastory packen ... denn wen interessieren euer Mecces Cheatday noch in einem Jahr? Meist sind es die Food Fotos mit Rezepten oder Links zu den Rezepten in der Bio, die viele, viele Likes bekommen. Also überlegt euch gut, was ihr postet ... daher ist es auch vom Vorteil, einen Blog zu haben, der einem gute Fotos und Texte liefert, die man gekürzt dann auch auf Instagram nutzen kann - oder andersrum, Instagram Posts oder deren Texte kann man auch super zu einem Blogpost umschreiben.
  11. Immer nur Emojis unter den Bildern oder irgendwelche Zitate, die eh mal gut und meistens eher mehr schlecht als recht passen? Call to action, also Follower mithilfe von Fragen und Storytelling einbinden, ist das Zauberwort. Einfach nur ständig Fragen "Wie war euer Tag?" oder "Cola oder Pepsi?" ist allerdings auch eher auf Dauer gesehen ein Vergrauler. Mit den Bildern erzählt ihr  Geschichten, seid authentisch und nah am geneigten Schauer und Leser und fragt wirklich nur Fragen, die abwechslungsreich sind und zu eurem Bild passen.

Erfolgreich bei Instagram: 11 No Gos, die nicht in deinen Feed gehören

Photo by Eaters Collective on Unsplash



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