Energiewende beginnt vor Ort in den Kommunen

Energiewende beginnt vor Ort in den KommunenVom 27. bis 29. März 2012 wird im Freiburger Konzerthaus erneut über die Chancen und Herausforderungen von Städten und Gemeinden diskutiert, die aktiv die regionale Energiewende vorantreiben wollen. Der erste Kongress im April 2011 zog bereits knapp 250 Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet und angrenzenden Ausland an und demonstrierte damit das große Interesse an den Themen rund um die Energieautonomie.

Im Rahmen des Kongressauftakts am ersten Tag bieten drei Workshops die Möglichkeit, sich einen Nachmittag lang intensiv mit einzelnen Themen auseinanderzusetzen. Auf dem Programm stehen Workshops zu Contracting, zu Öffentlichkeitsarbeit und Partizipation sowie zum Projekt des Klima-Bündnis „Coaching kommunaler Klimaschutz“.

Am Hauptkongresstag, dem 28. März, wird Staatssekretär Helmfried Meinel aus dem baden-württembergischen Umweltministerium die Energie-Agenda der grün-roten Landesregierung erläutern und nach dann einem Jahr Regierungszeit einen Rückblick auf das bisher Erreichte wagen. Was einzelne Kommunen bereits selbst erreicht haben, werden Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm aus Lörrach, Bürgermeisterin Anja Pfeiffer aus Weilerbach und Bürgermeister Reinhold Scheer aus Simonswald berichten.

In vier Foren haben die Teilnehmer anschließend Gelegenheit, vertiefte Einblicke in verschiedene Aspekte der Energieautonomie zu erhalten. So werden in Forum I die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung an Erneuerbare-Energie-Projekten vorgestellt und in Forum II die nachhaltige Nutzung von Biomasse diskutiert. Dr. Karl Müller-Sämann von der Agentur ANNA spricht hier beispielsweise über die Perspektiven mit alternativen Energiepflanzen. Forum III präsentiert die Erfahrungen und Hemmnisse bei der Umsetzung von Energiekonzepten und Forum IV die Potenziale der Windenergienutzung in Süddeutschland. Hier wird unter anderem Herbert Schwartz vom erfahrenen Windgutachter-Büro Anemos Jacob über die Besonderheiten von Binnenlandstandorten sprechen und versuchen, aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Exkursionen zur energieautonomen Gemeinde St. Peter, zum weltweit ersten Passivhochaus und zu Freiburger Modellstadtteilen runden am dritten Tag das Angebot für die Kongressteilnehmer ab und ermöglichen Einblicke in die praktische Umsetzung von Ideen und Konzepten.

Der 2. Kongress Energieautonome Kommunen richtet sich an Vertreter von Kommunen, Stadtwerken, Energieversorgern, Verbänden, Initiativen und Bürgergruppen, Dienstleister und Produzenten im Bereich Erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Rechtsanwälte sowie Wirtschafts- und Unternehmensberater.

Veranstalter sind der fesa e. V. und die Agentur Enerchange. Die Schirmherrschaft über den Kongress hat das Umweltministerium Baden-Württemberg übernommen. Als Kooperationspartner konnten das Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien (deENet), ICLEI, das Klima-Bündnis, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, der Wirtschaftsverband 100 Prozent, der Naturpark Südschwarzwald, der Regional Cluster GreenCity Freiburg und die Leader-Region Mittlerer Schwarzwald gewonnen werden. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter www.energieautonome-kommunen.de.  Bei Anmeldung vor dem 15. Januar 2012 sind die Teilnahmegebühren um 10% ermäßigt.


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