Elfenseele 03. Jenseits der Ferne - Michelle Harrison


Elfenseele 03. Jenseits der Ferne - Michelle Harrison        


  Was wirst du tun,
                       wenn die Nebel sich lichten?
                        
                            Was wirst du tun,
                      wenn deine Maske zerbricht?
Was wirst du tun,
wenn deine Taten dich einholen?
                                  Die Vergangenheit ruht nicht.
                         
                       Sie sinnt auf Rache.


Autor: Michelle Harrison
Titel: Elfenseele - Jenseits der Ferne
Englischer Originaltitel: The Thirteen Secrets
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Loewe
Seitenzahl: 413
Weitere Bände: 1. Hinter dem Augeblick
                          2. Zwischen den Nebeln
Inhalt:
Nachdem ihr Abenteuer im Elfenreich abgeschlossen ist, will Rowan endlich ein neues, normales Leben beginnen und ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Doch dies gestaltet sich nicht so einfach, denn der Coven, die Vereinigung aus Menschen und Elfen, die gegen des Wechselbalghandel kämpfen und denen Rowan als Red angehört, bitten ein letztes Mal um Hilfe. Doch bei diesem Fall ist nichts wie es scheint und Rowan gerät in eine Falle aus der sie nur knapp entkommen kann. Sie ist sich sicher, dass dies nicht das Ende ist, denn jemand aus ihrer Vergangenheit will Rache und geht dabei über Leichen. Elvesden Manor wird zum Rückzucksort und Schauplatz des letzen befreienden Kampfes gegen das Elfenreich. Doch allen Anschein nach gibt es einen Verräter.
Meine Meinung:
Nachdem mir der zweite Teil des Reihe ziemlich gut gefallen hat, hat mich der Abschluss der Trilogie doch sehr enttäuscht. Monate sind vergangen, seitdem Rowan Warwick aus dem Elfenreich befreit hat und die Sommerferien stehen vor der Tür. In dieser Zeit hat sich das mittlerweile fünfzehnjährige Mädchen gut auf Elvesden Manor eingelebt und scheint sich trotz penibler Schutzvorkehrungen gegen Elfen langsam wieder zu entspannen.
Doch dann sitzt Suki vor der Schule und erinnert sie daran, dass sie immer noch Mitglied des Coven, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Wechselbälger in das Elfenreich zurückzubringen und gegen Menschenkinder auszutauschen, und das Rowan somit auch Pflichten zu erfüllen hat.
Obwohl sie versucht ein Treffen der Vereinigung vor Tanya und Fabian geheim zu halten, folgen die beiden ihr natürlich und werden so in den nächsten Auftrag hineingezogen.
So widmet sich die ganze erste Buchhälfte der Planung des Auftrags eines Jungen mit dem Zweiten Gesicht, dessen Mutter von einem Elfen entführt und ersetzt wurde. Meiner Meinung nach nimmt dies in dem Buch viel zu viel Platz ein und alles ist viel zu genau beschrieben. Deshalb musste ich mich durch diesen zulang geratenen Einstieg teilweise richtig durchkämpfen und hatte oft wenig Lust weiterzulesen. Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin dauert das Lesen der ersten zweihundert Seiten jedoch nicht allzu lange.
Zum Glück wurde die zweite Hälfte des Buches dann auch spannender. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf und die Bedrohung durch Rowans Vergangenheit immer greifbarer. Allerdings ging mir das alles diesmal viel zu schnell und somit wird der wirklich interessante Teil des Buches teilweise nur oberflächlich erzählt, während unwichtigere Sachen vorher total ausgeschmückt wurden. So nimmt das große Finale kaum 50 Seiten ein. Hier hätte ich mir vielleicht eine Erzählung aus verschiedenen Sichten gewünscht, stattdessen ist der Fokus auf einem kurzweiligen Kampf zwischen Rowan, Tanya, Fabian und dem Feind der kaum Spannung bietet, während sich der größte Teil der restlichen Hausbewohner sich trotz Angreifern im Haus verstecken. Auch hat es mich zum Beispiel gewundert, dass Fabian in einem Moment total verletzt und wütend ist, als die Wahrheit über seine Mutter erfährt, dies aber kaum zehn Minuten später wieder vergessen zu haben scheint.
Alles in allem ist das Buch nicht wirklich gut gelungen, aber ich habe die Figuren wirklich lieb gewonnen. Diesmal gibt es auch zwei kleine Liebesgeschichtchen, die die Hauptgeschichte aber nicht überlagern und genau richtig dosiert und herrlich unkompliziert sind.
Durch seine Schauplätze, wie die alte Scheune und den Zirkus hätte das Buch atmosphärisch viel dichter sein können als die vorherigen Teile, doch das ist leider überhaupt nicht gelungen, was ich aufgrund des Potentials sehr schade fand.
Fazit:
Obwohl mir mehr negative als positive Sachen aufgefallen sind, gefiel mir das Buch als Abschluss der Reihe doch eigentlich ganz gut. Ich bringe es auch nicht übers Herz weniger als drei Punkte zu geben, da mir vor allem die Figuren ans Herz gewachsen sind und mir die Reihe an sich wirklich gefällt. Ich würde sie aber schon für junge Jugendliche ab zwölf Jahren empfehlen. Deshalb insgesamt 3 von 5 Herzen.
♥♥♥♥♥

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