Eiswaffeln

Von Harald Mahr

Eis, ich glaube, darüber muss man nicht groß reden, ist oder kann zumindest eine sehr leckere Angelegenheit sein.
Als Kind kann ich mich nur an „Eis in der Waffel“ erinnern…nein, nicht ganz, an besonderen Tagen gab es auch mal mehr als eine Kugel Eis und die dann im Becher. Ich habe mich damals schon gefragt: „warum gibt es eine Kugel in einer so leckeren Waffel und ab zwei (oder drei) kugeln gibt es das Eis im Pappbecher?“ Logisch wäre es doch gewesen, sich eher 2x eine Kugel jeweils in der Waffel zu holen!
Damit wir die Waffeln, die uns damals entgangen sind, nachzuholen, haben wir aus einem Waffelteig „Eisbecher“ gebacken. Ist irgendwie doch schöner als diese „normalen“ Glas-Eisbecher – und schmeckt auf jeden Fall auch besser
Das Rezept für diesen Waffelteig haben wir auf dem Blog eisrezepte.net gefunden.

Für die Herstellung benötigt man ein Hörnchenwaffeleisen!

Zutaten für ca. 20 Stück:

  • 1 Ei
  • 175 ml Wasser
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 125 g Zucker
  • 125 g Mehl

Zubereitung:

Das Ei mit dem Wasser schaumig schlagen.
Achtung hierzu einen Messbecher mit mind. 2 l Fassungsvermögen benutzen!

Die restlichen Zutaten unterrühren.

Das Waffeleisen mit Öl benetzen und aufheizen. 1 – 2 EL Teig – je nach gewünschter Größe – in das Waffeleisen geben und dieses schließen. Die Waffel sollte ca. 2 – 3 Minuten backen.

Die heiße, weiche Waffel vorsichtig aus dem Waffeleisen nehmen und rasch, in noch heißem Zustand, z. B. über den Boden eines Glases legen. Nach dem Erkalten der Waffel erhält man so ein schönes Körbchen.
Das „…z. B. über den Boden eines Glases legen…“ muss wirklich schnell geschehen! Bereits nach wenigen Sekunden beginnt der Teig „zu erstarren“!

Das Schöne an diesen selbst gemachten „Eisbechern“ ist, dass, da nicht industriell gefertigt, jeder eine mehr oder weniger andere Form hat.
Und wenn man ganz viele backt oder einfach Glück hat, dann entstehen auch so filigrane Formen wie im folgenden Foto

Alternativ kann man die Waffeln auch zu einer Tüte oder Rolle drehen.