Eisblumen

Winter_Shooting_6

Sie stand am Wegesrand und der Wind bahnte sich seinen Weg durch ihr dünnes Leibchen das ihren Körper nur notdürftig vor den kalten Temperaturen schütze. Sie zitterte so sehr, das ihre Zähne aufeinander schlugen. Die Lippen hatten ein dunkles Blau und die Füße waren mittlerweile ganz taub, da sie ohne Schutz im Schnee stehen musste. Die blonden Locken rahmten ihr Gesicht ein und ließen sie wie einen Engel aussehen. Die Waldbewohner beobachteten das Mädchen nun schon seit geraumer Zeit und beratschlagten sich nun was zu tun sei. Denn eins war gewiss, wenn sie hier noch länger stand wurde es kein gutes Ende nehmen. Es wurde immer kälter und die Nacht war nicht mehr weit entfernt.

Die Bewohner kamen überein, dass sie zur Waldfee gingen und sie um Hilfe baten. An einer großen Eiche, deren Wurzeln sich schon seit hunderte von Jahren in den Waldboden schoben versammelten sich einige der Waldtiere und riefen die Waldfee herbei. Es dauerte nicht lang, bis ein kleines Licht aus der Eiche hervortrat. Das Licht fragte die Waldbewohner was sie zu ihr trieben, denn sie hatten sich schon seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen. Der Wolf trat hervor und beschrieb das verängstigte Mädchen das zitternd im Wald stand und sich nicht vom Fleck rührte. Da die Waldfee keine armen Seelen in ihrem Wald wollte, denn es sollte ein schöner Wald sein der niemandem Angst einjagte sondern den Menschen Schutz bieten sollte, machte sie sich mit dem Wolf auf den Weg zu diesem kleinen Mädchen.

Winter_Shooting_5

Die Fee wusste das Kinder sie verstehen konnten, nur die Erwachsenen nicht mehr, denn sie haben ihre Phantasie im Alter verloren. Das Mädchen schaute sie mit großen Augen an. Tränen vor Kälte standen ihr in den eisblauen Augen. Die Fee fragte das Lockenköpfchen was sie hier im Wald zu suchen hätte. Das Mädchen flüsterte, dass sie auf Ihre Eltern warte. Am Morgen wurde sie dort abgestellt und es wurde ihr gesagt, dass sie sich nicht vom Fleck rühren solle, denn Sie werde bald wieder abgeholt.

Die Fee gab dem Mädchen einen wärmenden Umhang und etwas Brot das die Kleine essen konnte. Denn nach stundenlangem Stehen war sie schon sehr schwach. Die Fee machte sich auf die Suche nach den Eltern, die dieses arme Geschöpf einfach im Wald abstellten wie einen Sack voll Holz, den man abends wieder mitnahm. Nach geraumer Zeit wurde die Fee fündig. Die Eltern saßen auf einer Kutsche mit einem Sack voll Habseligkeiten, auf den Weg in die nächste große Stadt. Der Fee wurde sofort klar, dass diese Menschen niemals vor hatten ihr kleines Mädchen abzuholen.

Winter_Shooting_4

Die Fee machte sich auf den Rückweg zu dem Mädchen. Es hatte langsam wieder einen leichten rosa Schimmer auf den Wangen. Die wärmende Decke tat ihr gut. Sie sprach zu dem Mädchen, dass sie ihr helfen werde.

Zum ersten Mal an diesem Tag konnte mein ein leichtes Lachen auf dem Gesicht erkennen. Das Mädchen schien froh zu sein endlich Hilfe zu bekommen. Die Fee berührte das Mädchen mit ihrem Licht an der Schulter und verwandelte sie in wunderschöne Eisblumen. Sie werden immer im Schnee erkennbar sein und eines Tages wird ein Mensch kommen, der sie entdeckt und immer bei sich tragen wird. Es dauerte nochmals mehrere hundert Jahre bis das Mädchen als Eisblume entdeckt wurde.

Ohrringe_Winter

Winter_Shooting_6

Winter_Shooting_3

Winter_Shooting_2

Alle Texte wurde von mir verfasst und dürfen nicht ohne meine Zustimmung verwendet werden.

eure_nicki

Erzählung Schmuck

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