Eine Konstante

Ich möchte zur Zeit gern eine Konstante in meinem Leben finden. Ich merke sehr deutlich, dass so ein Umzug nicht nur für die Kinder eine große Umstellung ist, sondern auch für uns Erwachsene. Nicht nur abends ist die Luft raus sondern auch allzu oft am Morgen. Alle sind zur Zeit geschafft und hoffen auf Besserung. Wir kommen eigentlich alle gut miteinander klar und ab und an blitzt auch schon mal der Alltag durch, aber unseren jetzigen Zustand würde ich als absolut urlaubsreif einstufen. In den ersten zwei Wochen zusammen lief alles super, bis auf eine Woche krank meinerseits. Wir hatten zwar Umengen zu tun, aber die Mädels schienen von all dem unbeeindruckt. Nach der großen Einzugsfete merkten wir aber, dass wir dringend freie Abende ohne Baumaßnahmen brauchten. Wir freuten uns so, als wir bemerkten, dass dieser oder jener Abend der erste war, an dem wir in Ruhe zusammen kochten oder gemeinsam auf der Couch lümmelten oder einfach mal zeitig ins Bett fielen. Vielleicht ist es aber nur die Entspannung nach der ganzen Aufgreung, die nun einsetzt. Das bringt ja immer eine gewisse Kraftlosigkeit mit sich. Aber trotz dieser Zeit des Eingewöhnens ist es schön. Schön zusammen am Tisch zu sitzen. Schön die Wochenenden viel zu unternehmen. Schön abends nebeneinander einzuschlafen. Schön die Kinder zusammen ins Bett zu bringen. Schön sich gegenseitig anzulächeln, während einem kleinen Teufel gerade Hörner wachsen. Schön am Abend eine halbe Stunde den Tag rekapiltulieren zu lassen. Schön zusammen zu wohnen. Und wir warten unterdessen auf eine Konstante.



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