Eine Fahrradtour durch Säulen, Olivenhaine und zum “Gott der Götter” – unterwegs auf der Peloponnes

Dereinst war die Halbinsel der Peloponnes ein Eiland inmitten des Mittelmeeres. Durch die tektonischen Abläufen zwischen der afrikanischen und eurasischen Platte rückte der Landstrich immer näher an die griechische Küste heran. Heute passieren Schiffe den spektakulären Kanal von Korinth und offerieren Radreisenden ein stimmungsvolles Panorama.

Wer auf der nur Fußgängern und Radfahrern vorbehaltenen Brücke in die Tiefe blickt, wird von einem tiefblauen, flüssigen Band verzaubert, auf dem die Boote dahinzuschweben scheinen. Unweit jener weltberühmten Wasserstraße liegen die Ausgrabungsstätten von Epidauros. Das riesige Amphitheater konnte 14.000 Besucher fassen und gilt als größte Arena der Hellenischen Epoche. Wer bei einer Radtour von Velociped auf der Tribüne Platz nimmt, genießt ein fulminantes Panorama auf die Bergwelt von Argolis.

 

Im Binnenland der Peloponnes ziehen sich unzählige Olivenbäume bis an den Horizont hin. Jene knochigen und verwitterten Zeitzeugen sind oft hunderte Jahre alt und lassen die angeblich besten Oliven der Welt gedeihen. Nach entspannten Kilometern durch die Macchia und entlang der endlosen Haine trifft man im Süden der Halbinsel auf Koroni. Die kleine, verschlafene Hafenstadt verzaubert mit ihrem pittoresken Antlitz und gibt einen herrlichen Blick auf die geschwungene Bucht frei. Jene liegt vor dem linken “Finger” der Peloponnes und besitzt einen feinen, rot leuchtenden Sand.

 

Die gesamte Region ist eine Wiege der europäischen Geschichte. Über Sparta thront die Burganlage von Mistras, Nafplio lockt mit der Palamidi-Festung und Mykene gilt als eine der wichtigsten Stätten der Antike. Durch das sogenannte “Löwentor” gelangen die Menschen seit Jahrtausenden an den Palast und damit in das Herz der Mykenischen Kultur. Den Höhepunkt jeder Radreise auf der griechischen Halbinsel bildet jedoch der Besuch von Olympia. Zu Ehren des Gottvater Zeus wurde dort ein Tempel errichtet, um den sich die Sportstätten der ersten Olympioniken scharrten. Noch immer wird im antiken Stadion die Fackel entzündet, die die Spiele der Neuzeit erhellt.

 

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