Eine Elsässerin im Luzernischen

Eine Elsässerin im Luzernischen

Die Heilige. Und ihre Augäpfel.

Eine Elsässerin im Luzernischen

St. Ottilien ist klein und wirkt doch gross.

Diese Woche war ich in Buttisholz LU. Etwas ausserhalb des Dorfes steht auf einem kleinen Hügel die Kapelle St. Ottilien und zieht seit alters die Pilger an. Es sind in der Regel Leute mit Augenproblemen oder Angehörige derselben, die kommen und um Hilfe bitten. Das Anliegenbuch in der Kapelle war voll mit Anrufungen der Ottilie. Die war übrigens Elsässerin; es mag der Vermittlung der Habsburger, die selber im Elsass wurzeln, zu verdanken sein, dass der Kult ins Luzernische kam. Ottilie war die Tochter eines Herzogs gewesen. Weil sie blind auf die Welt kam, verstiess sie der Vater. Als Mädchen wurde sie getauft und bekam in diesem Moment das Augenlicht geschenkt. Soweit die Legende, die bis in unsere Gegenwart wirkt. Notabene ist St. Ottilien ein Bijou der Baukunst. Der achteckige Grundriss verleiht dem Barockkirchlein etwas Östliches. Ich musste, als ich mich ihm näherte, an eine byzantinische Basilika denken. An ein Modell im kleinen Massstab.

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