Ein oscarreife Nacht auf dem heimischen Sofa

Die Oscar-Verleihung liegt jetzt schon ein paar Wochen zurück – und die diesjährigen Gewinner stehen fest. Trotzdem haben die meisten noch nicht alle der Siegerfilme gucken können. Teilweise aus Zeitmangel oder weil noch nicht alle Filme in Österreich angelaufen sind. Wir verraten, welche Filme schon auf dem Markt erhältlich sind und sich hervorragend für einen Oscar-Filmabend eignen.

Zu einem gelungenen DVD-Abend gehören neben guten Filmen auf jeden Fall passende Snacks wie Popcorn und Chips. Wer die Möglichkeit hat, die Filme über einen Beamer auf einer Leinwand abzuspielen, schafft noch mal extra Kino-Stimmung. Außerdem spielt natürlich die Atmosphäre im Raum eine Rolle. Ein guter Sound und eine stimmungsvolle Beleuchtung verwandeln das Wohnzimmer in einen Kinosaal. Sind alle Vorbereitungen getroffen, heißt es dann endlich: “Film ab!”

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Grand Budapest Hotel

Starten wir mit einer etwas tragischen Komödie, die gleich vier der begehrten Trophäen abräumen konnte. Regisseur Wes Anderson strickt in Grand Budapest Hotel eine humorvolle und skurrile Geschichte rund um den Concierge Gustave und seinen Lobby Boy Zero in Ausbildung. Nach dem Tod einer gut betuchten älteren Dame, die Gustave ein wertvolles Gemälde vererbt, gerät dieser in einen Mordkomplott. Auf der Flucht geraten er und sein treuer Begleiter Zero in allerhand absurde Situationen. Hervorstechend sind die durchgängig hochkarätige Besetzung, aufwendige Szenenbilder und Kostüme sowie die ganz eigene Filmmusik, die dem Ganzen in seiner ganzen Tragik immer wieder einen komödiantischen Touch verleiht.

Boyhood

Das Drama Boyhood erzählt von einem sechsjährigen Jungen und seiner Familie. Der Film wurde in einem Zeitraum von zwölf Jahren gedreht, sodass die Charaktere immer durch ein und denselben Schauspieler verkörpert werden konnten. Diese Tatsache verleiht dem Film eine Authentizität, wie sie selten in Spielfilmen zu finden ist. Bei den Oscars konnte sich Patricia Arquette, die in der Nebenrolle der Mutter des Jungen zu sehen war, über eine Auszeichnung freuen. Davon abgesehen erntete der Film auch eine Menge Kritik – einige finden die Erzählungen der alltäglichen Geschehnisse fremder Menschen einfach nur langweilig und unbedeutsam. Am besten man macht sich einfach selbst ein Bild.

Ida

Als bester fremdsprachiger Film wurde 2015 der Schwarz-Weiß-Film Ida ausgezeichnet. Im Polen der 60er Jahre bereitet sich eine junge Novizin auf ihr Gelübde vor. Die junge Frau wird bei einem letzten Besuch bei ihrer Tante mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Sie erfährt, dass sie gebürtige Jüdin ist und ihre Eltern im Zweiten Weltkrieg ermordet wurden. Zusammen mit ihrer Tante macht sie sich auf den Weg, um den Mörder und das Grab ihrer Eltern zu finden. Auf dieser Reise lernt sie nicht nur die Welt außerhalb des Klosters, sondern auch sich selbst neu kennen – und ihre Entscheidung, ihr Leben in den Dienst der Kirche zu stellen, gerät ins Wanken. Im Produktionsland Polen entfachte der Film eine Kontroverse. Es wurde kritisiert, dass die Geschichte die deutsche Besatzung völlig ausblende und manche Zuschauer auf die Idee kommen könnten, Polen wäre für den Holocaust verantwortlich.

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