Ein MiniMenschlein wird schnell groß

Ein MiniMenschlein wird schnell großGuten Morgen meine Lieben,

war das nicht ein geniales, sonniges Wochenende??? Ich habe soviel gekocht wie lange nicht mehr und auch viel gegessen. Ich hab auch einiges gelesen und gearbeitet. Arbeit ist ja irgendwie immer und überall da. Selbständige wissen wovon ich da rede oder?

Heute in der Montagspost habe ich eine sehr toughe, liebevolle und begabte Allrounderin zu Gast und freue mich, dass Sie meinem Interview zugestimmt hat.

und da bleibt nicht viel Zeit für solche „unentgeltlichen" Extras,wie so ein Interview hier in der Montagspost.

Ich bin sehr dankbar für alle meine Gäste und weiss das ihr viel Arbeit damit habt. Jetzt aber ist Leonie dran und erzählt euch ein wenig von ihr und ihrer Berufung.

Liebe Leonie, wer bist Du? Was lässt dein Herz höher schlagen? Hi Dani, ich bin Leonie, 37 und hab zwei Kinder. Und die sind es auch, die mein Herz höher schlagen lassen. Lina wird drei und Lilly 13.Ein MiniMenschlein wird schnell groß Du bist seit 15 Jahren in den Medien tätig. Von Fernsehen, Radio über Ghostwriting - es war alles dabei. Hand aufs Herz, was hat Dir am besten gefallen? Alle Bereiche hatten irgendwie etwas für sich. Beim Radio hab ich schon zu Schulzeiten gejobbt, das war meine große Liebe. Während mein Volontariats war ich dann im Verlagswesen tätig und kam darüber zum Fernsehen. Immerzu hatte alles, was ich beruflich tat, mit dem Schreiben zu tun. Da ich mit 24 Jahren sehr früh zum ersten Mal Mutter wurde, habe ich mich sechs Wochen nach Lillys Geburt selbstständig gemacht, und bin es bis heute - bis auf einen kleinen Abstecher, als ich mal alleinerziehend war.

Ich habe versucht, meine berufliche Situation so abzustimmen, dass sie zu meinem Privatleben passt - und nicht umgekehrt.

Das ist und war zwar sehr anstrengend, weil man als Selbstständige Nachtschichten in Kauf nehmen muss und Wochenende nicht immer heißt, dass man frei hat. Im Gegenzug entschlackt es aber meine Tage, ich bin unter der Woche flexibler, wenn es um Termine mit den Kindern geht, Mittagessen kochen, mit der Großen für die Schule lernen, die Kids zu den Hobbys begleiten, zu Freunden fahren oder oder oder ... Du hast Dich für die Selbständigkeit entschieden und deiner zweiten Tochter, deinem MiniMenschlein, sogar einen Blog gewidmet. Was war der ausschlaggebende Punkt, dein Leben mit uns Lesern so offen zu teilen? Ich hatte vor Linas Geburt Firmen im Bereich Social Media beraten und paralell mit dem Schreiben Geld verdient. Da lag es nahe, einen eigenen Blog zumindest zu versuchen. Ich fing ursprünglich damit an, weil mir in meinem Babyjahr oft ziemlich langweilig war. Die Große ging zur Schule, die Kleine schlief viel (allerdings eher tagsüber - meine Leserinnen wissen, was ich meine ;)), und irgendwie musste ich für meinen Kopf etwas tun. Es fällt mir sehr schwer, nichts zu tun. Das kann ich punktuell gut, im Urlaub oder so. Aber nicht wochen- oder monatelang. Ich muss irgendwohin mit meinen Ideen und Gedanken - also hob ich MiniMenschlein.de aus der Taufe. Dass MiniMenschlein so groß wird, das hatte ich anfangs nicht geplant. Aber es ist schön und es erfüllt mich auch mit Stolz. Du bist für mich eine Allrounderin. Ich sehe und lese immer etwas Neues. Coole Eisrezepte hier, fantastische Kooperationen aller Art da und dann kommt wieder ein so persönlicher Beitrag. Wie schaffst du das alles? Wie organisierst Du dich und den Blog? Ein MiniMenschlein wird schnell großDankeschön!!

Meine Lieblingsantwort auf die Frage "Wie schaffst du das eigentlich alles?" lautet: „Gar nicht!"

Wobei es besser geworden ist. Ich versuche, so strukturiert wie möglich zu arbeiten und schwöre da auf einen Blogplaner, mein Kalender in dem alles Wichtige steht (Analog, übrigens - nicht digital!). Meine Rezepte kommen dann, wenn sie lecker geschmeckt haben. Meine ganz persönlichen Beiträge, die ich unter „GEDANKEN" veröffentliche sind rar, und entstehen meist aus einer Situation am Tag heraus und dann setze ich mich am Abend hin und schreibe. Viele andere Ideen entstehen sehr spontan und ich schätze es sehr, dass ich sie auch direkt umsetzen kann. Es gibt aber auch Themen, die haben einen jahreszeitlichen Bezug. Da weiß ich also schon, wann man gerne Rezepte zum Thema Kürbis liest, wann man Inspiration für den Adventskalender sucht und so weiter. Ich gehe immer von mir selbst aus - und so arbeite bzw. schreibe ich. Dein Beitrag über deine Fehlgeburten hat mir wirklich den Atem geraubt. So persönlich und so verletzlich. Du bist eine Person des öffentlichen Lebens, hast Du Angst, solche Beiträge zu veröffentlichen? Nein, ich habe keine Angst. Im Gegenteil. Dieser Artikel ist vermutlich der persönlichste, den ich je geschrieben habe. Und doch wahrt er meine Privatsphäre. Weil ich nicht ins Detail gehe. Wichtig war mir zu sagen: Auch wenn wir manchmal meinen, es gibt keinen Ausweg - geht es doch irgendwie weiter. Die Geschichte, meine Geschichte, hat ein Happy End. Und das sollte vielen Mut machen. Der Altersunterschied zwischen deinen Töchtern beträgt zehn Jahre. Wo siehst du den größten Vorteil aber auch den größten Nachteil daran? Ich sehe tatsächlich gar keinen Nachteil. Meine Große ist einfach durch und durch große Schwester. Sie beschäftigt sich so gerne mit der Kleinen, und es gibt nichts, was sie nicht macht. Die beiden tun das, was andere Geschwister auch tun. Ich denke, bei uns ist der Altersunterschied schon wieder so groß, dass die ältere einfach total Bock hat, sich um die Kleine zu kümmern.
Wer so lange im (Blog)business ist, hat viel erlebt. Was rätst Du mir in Bezug auf Neider, Trolls und dem Umgang mit diesen Dingen? Ich habe - toi, toi, toi - erst recht wenig Erfahrung damit. Es gab natürlich gewisse Vorfälle, aber sie sind nicht Teil meines Alltags als Bloggerin. Mein Weg ist: Ich kläre Dinge persönlich und nicht öffentlich. Neider haben sich mir noch nicht öffentlich geoutet,

Trolls ignoriere ich gänzlich und alles andere bespreche ich diskret und direkt.

Eine Meinung zu haben empfinden viele auch als Angriff. Denn: Das geschriebene Wort ist sehr unterschiedlich auslegbar. Da du also danach gefragt hast: Ich rate dir, über gewisse Dinge zu schlafen und dann mit klarem Kopf zu handeln - so diskret wie möglich, denn das Internet vergisst nichts. Wir lernten uns auf der „denkst" kennen und ich hätte dich nie angesprochen aber Du bist eine so bodenständige und lustige Frau-das ich echt schwer begeistert war, als Du mir „Hallo" sagtest. Wie findest du dieser Bloggertreffs und wie oft hast Du Zeit für sowas? Ich gehe wahnsinnig gerne auf Bloggertreffen und Konferenzen. Ich nehme einfach jedes Mal so viel für mich mit, das ist toll. Für mich ist dieses Netzwerken einfach Balsam für die Seele: Die einen kennen zu lernen, andere wiederzutreffen, mit den Leuten hinter den Blogs sprechen. Konferenzen mit Bloggern erweitern meinen Horizont ungemein. Es macht so viel Spaß und ich treffe auf so tolle, coole Persönlichkeiten - das ist ein Geschenk. Und es bringt mich nicht nur privat, sondern eben auch beruflich weiter. Weil ich zum Beispiel für Dinge sensibilisiert werde, die mir nicht bewusst waren. Andere Lebenssituationen kennenlerne, und und und ... Du hast eine kleine Kollektion für Mütter in deinem Shop. Möchtest Du diesen Bereich ausbauen? Ja, immer ein bisschen weiter. Seit gestern sind meine Kapuzenpullover für Mamas in den Shop, im neuen Jahr werde ich wieder mit Shirts nachlegen. Ich freu mich so so sehr auf die Hoodys, denn im Herzen bin ich ein Hoody-Mädchen. Irgendwie fühle ich mich in Kapuzenpullovern einfach am wohlsten. Vermutlich brauch ich irgendwann eine Styling-Beratung. Denn im Alter von 60 Jahren werde ich eventuell keinen Kapuzenpulli mehr tragen können. Wie dem auch sei: Ich zieh mich gern gemütlich an, wenn es der Anlass erlaubt. Und da ich zuhause arbeite, habe ich nahezu jeden Tag DEN perfekten Anlass, Hoodys zu tragen. Manchmal nervt mich, dass ich in Kapuzenpullovern „wie ein Sack" aussehe. Das muss ja nun auch nicht sein, oder? Zusammen mit meiner besten Freundin hab ich also ein Stück kreiert, das an den richtigen Stellen figurbetont sitzt und trotzdem Ein MiniMenschlein wird schnell großgemütlich ist. Ich bin gespannt, wie es den anderen Mamas gefällt ... Du lebst Patchwork und das sehr glücklich und erfolgreich. Wie war die Zeit als alleinerziehende Mama für Dich? Als ich alleinerziehend war, war ich auch selbstständig. Das hat mich oft besorgt. Ich schrieb damals nur für Print-Magazine und nach und nach änderten sich Personalien in den Verlagen. Hier wurde ein Geschäftsführer gegangen, da ein Chefredakteur ausgetauscht und so weiter. Und als freiberufliche Redakteurin hatte ich natürlich auf diese Kontakte gebaut. Mich besorgte das und so ging ich zwei Jahre in eine Festanstellung beim Fernsehen. Das war sehr gut und hat mich am Ende beruflich auch viel weiter gebracht. Weil ich nach den zwei Jahren dem Unternehmen treu geblieben bin, aber eben selbstständig, so dass ich noch andere Schreibjobs wieder annehmen konnte. Vor alleinerziehenden Mamas habe ich einen riesengroßen Respekt. Kein Mensch kann sich vorstellen, was sie leisten - es sei denn, man hat es selbst erlebt. Dein Blog ist inzwischen auch dein Beruf. Ist es genau so gekommen, wie Du es wolltest oder nimmt manchmal das Business Überhand und die Berufung steckt zurück? Ich bin sehr zufrieden, das trifft die Antwort auf deine Frage vielleicht am besten. Ich kann das machen, was ich am besten kann und: was ich liebe. Ich liebe es wirklich von Herzen, ob man mir das glaubt oder nicht. Denn wie jeder Blogger hier und überall auf der Welt, weiß ich einfach, dass es etwas ist, was ich selbst, nur aus mir heraus geschaffen habe. Dass ich nicht auf die gehört habe, die sagten: Aber es gibt doch schon so viele Blogs. Dass ich es einfach versucht habe und das Glück habe, so viele Leser zu haben. Das bedeutet mir sehr viel. Nur Blogger wissen, wie viel Arbeit ein Blog ist. Und das ist auch ok. Genauso ok ist es aber, mit einem Blog Geld zu verdienen. Was ich tun muss, denn mein Blog nimmt mich mehr als 40 Stunden wöchentlich in Beschlag. Das ist tolle Arbeit, schöne Arbeit. Aber wenn Unternehmen mit mir kooperieren möchten, muss ich natürlich meine Arbeitszeit in Rechnung stellen. So funktioniert das Leben. Und sofern man Kooperationen transparent für den Leser deklariert, ist es auch für alle Seiten fair.

Liebe Leonie, vielen Dank für deine Zeit, deine Gedanken und vor allem für die Vielfalt, die Du und dein Blog bietest. Ein aufregendes Leben mit vielen Haltestellen hast Du hinter Dir und man merkt, das die Leidenschaft immer gesiegt hat. Du weisst was Du willst und machst einfach und das mit 2 wunderbaren Töchtern. Für mich bist auch Du das MiniMenschlein, denn Du wächst und wächst ohne Stillstand aber mit Liebe, Fleiß und Durchhaltevermögen. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder und jetzt schaue ich mir nochmal die Hoodies etwas genauer an.

Ihr Lieben habt ihr noch Fragen an Leonie? Wollt ihr gleich mal einen coolen Hoodie bestellen? Könntet ihr euch auch vorstellen aus eurem „Hobby" eurer Leidenschaft euren Hauptberuf zu machen?

Habt eine tolle Woche

Eure Glucke

Ein MiniMenschlein wird schnell groß

Ich bin Dani, in den Dreißigern, also den besten Jahren des Lebens. Ich bin Mama vom Prinzen, Ehefrau vom Liebsten und Schreiberin von diesem, meinem Schatz Glucke und So. Hier findet ihr eigentlich recht viel von mir und meinem Leben. Authentizität und Ehrlichkeit ist mir sehr wichtig und ich hoffe das spürt man auch. Viel Spaß beim Stöbern und schön das Du vorbeigeschaut hast.


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