Ein Hotel für den Scheich: Ostbayerns Handwerk ist weltweit gefragt

Vom Schreiner zum "Global Player": Auch Staatschefs und Superreiche schätzen bodenständige Handwerkskunst aus Bayern.
Regensburg (obx - internet-zeitung) - Ob Prunkhalle, Traum-Villa oder Top-Hotel - wenn es darum geht, die Lieblingsobjekte von Scheichs, Staatsoberhäuptern und Superreichen zu gestalten, ist bayerische Handwerkskunst rund um den Globus gefragt. Zwei Beispiele: ein Schreiner und Innenarchitekt aus Regensburg gerät mit seiner erfolgreichen Arbeit für BMW, Audi, Lufthansa, Siemens und Co. ins Blickfeld der Superreichen. Seither baut er auch Villen für russische Oligarchen und Hotels aus "Tausendundeiner Nacht". Ein Oberpfälzer Schreiner hat mit bodenständigem Handwerk und weltweitem Internet-Marketing den Schritt zum "Gobal Player" geschafft. Sogar für den nigerianischen Staatspräsidenten hat der Handwerksmeister schon gearbeitet.
Eine unscheinbare E-Mail der nigerianischen Botschaft hat den oberpfälzischen Handwerksbetrieb von Gerhard Reisinger mit einem Schlag auf den globalen Markt katapultiert. Ob er Interesse hätte, den Bau der Decke für eine Bankett-Halle des nigerianischen Staatspräsidenten zu übernehmen. Reisinger fackelte nicht lange. Als die in Deutschland gefertigte, 440 Tonnen schwere und 3600 Quadratmeter große Dachkonstruktion schließlich nach Afrika transportiert und verbaut war, wurde der Schreiner nicht nur mit Geld belohnt. Die Kontakte zu den vielen internationalen Spezialisten auf der Großbaustelle sind dem Handwerksmeister bis heute nützlich.
Für Reisinger war der Großauftrag aus Nigeria nur die Eintrittskarte für eine ganze Reihe von internationalen Geschäften. Anfangs von vielen belächelt, hat der Schreiner schon früh auf die globale Vermarktung seiner bayerischen Handwerkskunst über das Internet gesetzt. Mittlerweile wickelt Reisinger etwa 60 Prozent seines Geschäfts über das World-Wide-Web ab.
Die Anfragen per E-Mail kommen aus der ganzen Welt: ob für Aufträge in Kolumbien und Panama oder Messen in Istanbul oder Petersburg. "Online ist die Zukunft, das hat die Vergangenheit bewiesen", sagt auch Jörg Gabes, Reisingers Marketing- und Vertriebsleiter, der weiter kräftig in das Internet-Geschäft investieren will.
Qualität spricht sich rum. Das hat auch der Regensburger Schreiner und Innenarchitekt Gerhard Wittl erfahren. Nach erfolgreicher Arbeit an der neuen BMW-Welt kam plötzlich ein superreicher Russe auf Wittl zu: Ob er den Innenausbau seiner südfranzösischen Villa gestalten wolle. Gesagt, getan: für einen zweistelligen Millionenbetrag baute Wittl barocke, romanische, gotische und Renaissance-Räume auf rund 950 Quadratmetern Wohnfläche, ausgestattet mit Onyx, Gold und brasilianischer Seide.
Heute ist Gerhard Wittl Geschäftsführer seiner Regensburger Firma roomcode und weltweit im Geschäft: Ob für russische Oligarchen, Scheichs in Arabien oder chinesische Firmen. Im Emirat Katar hat der bayerische Innenarchitekt bereits einen Auftrag für den Bau eines Luxus-Hotels im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 erhalten.

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