Ein haariges Disaster oder die never ending Story

Na nu, lang wars ruhig hier. Es ist wirklich viel passiert und so oft ich auch verspreche regelmäßiger zu Bloggen kommt am Ende doch wieder was dazwischen, hmpf!
Mein Privatleben gleicht dieses Jahr einer Achterbahn, ich habe wirklich alles durch von himmelhoch jauchzend bis hin zu zu Tode betrübt. Trotzdem habe ich das Bloggen nie vergessen! Mein Herz schlägt einfach für Beauty und das wird auch nie aufhören. Im Moment habe ich wieder ein wenig mehr Freizeit, sodass ich ENDLICH wieder mal Zeit finde für euch ein bisschen was zu schreiben YAY!
Einigen wird sicher auch schon aufgefallen sein, dass mein Blog in einer ganz anderen Optik erstrahlt, auch wenn es an einigen Ecken und Ende noch nicht perfekt angepasst ist gefällt es mir viel mehr als das vorherige! Viel Cleaner und Erwachsener, mehr ich, Zeit wurd's!
Nun zum eigentlichen Postingthema - meine Haare oder sollte ich sagen mein Daily Dilemma?
Ich war schon immer sehr penibel was meine Haare angeht und habe sie schon als Teenager alle ein bis zwei Tage gewaschen, obwohl es nicht immer nötig war. An die Worte meiner Oma damals kann ich mich noch gut erinnern "Kind du solltest dir nicht jeden Tag die Haare waschen, dass verschwendet zuviel Wasser und ist nicht gut für deine Kopfhaut!" Na wo sie recht hat? Aber welches 16 jährige Mädel interessiert das schon! Man möchte doch in der Schule nicht mit annähernd fettigen Haaren sitzen, sondern mit fluffig leichtem glänzenden und gewaschenem Haar. So hat sich das dann wie ein roter Faden durch mein Leben gezogen, jeden Tag oder spätestens jeden dritten Tag meine Haare zu waschen. Vor gut 1 1/1 Jahren habe ich dann noch die Hormonschleuder alias Pille aus meinem Körper verbannt und ab da an wurde alles richtig extrem. Meine Haut verschlimmerte sich drastisch und meine Haare fetteten doppelt so schnell wie vorher. Verzweifelt versuchte ich also dem Fetten also mit noch mehr Waschen entgegen zu wirken - FAIL.
Ein haariges Disaster oder die never ending Story
Schließlich war ich also fast jeden zweiten bis dritten Tag damit beschäftigt meine meine Mähne zu reinigen und das mit viel Aufwand und Liebe. Shampoo, Contitioner, Kuren zum Ausspülen, Kuren zum drin lassen, Sprühkuren und Spitzenfluid - das volle Programm! Für die wunderschön glänzende und geschmeidige Löwenmähne die sich jede Frau so wünscht. Ich hab mich nicht lumpen lassen und gerne auch mal mehr Geld für meine Pflegemittelchen investiert. Irgendwann hatte ich sehr stark Probleme mit Schuppen, was mich dann schon so langsam zum umdenken bewegte. Die Recherche über die bekannten Tenside in Shampoos genannt "SLS" führte mich dann zur Naturkosmetik, da diese andere nur halb so scharf und austrocknend für die Kopfhaut sind, wie die die üblicherweise in Shampoos vorhanden sind. Eine Zeit lang war ich sehr begeistert und beruhigt endlich einen besseren Weg gefunden zu haben meine Haare und Kopfhaut zu Reinigen. Leider hielt diese Begeisterung auch nicht ewig. Mein Schuppenproblem wollte sich einfach nicht verflüchtigen und wurde immer schlimmer. Doch ich ließ mich nicht entmutigen und wollte unbedingt einen Weg finden, der mein Problem beheben würde. Ein guter Freund gab mir dann den Rat ich sollte es doch mal mit einer Sauren Rinse versuchen "saure what?" (falls du nicht weißt was eine saure Rinse ist >> klick hier <<). Der Gedanke meine Haare mit Apfelessig zu spülen ekelte mich erstmal total an, zudem konnte ich mir nicht vorstellen, dass es meine Kopfhaut beruhigen würde. Im Worldwideweb fand ich dann allerdings viele positive Berichte die mich dann milde stimmten und der Umstand das mein Schädel juckte als hätte ich in Batteriensäure gebadet. Anfänglich war die saure Rinse dann echt eine Wohltat, ich war noch nie so froh einen Tipp von jemandem angenommen zu haben! Ungefähr ein Jahr lang war ich mit dieser Methode in Kombination mit meinen Alverde Shampoos gut bedient. Zwar musste ich meine Haare trotzdem jeden zweiten Tag waschen und hatte auch weiterhin Schuppen, aber endlich juckte es nicht mehr so furchtbar.
Ein haariges Disaster oder die never ending StoryDanach dauerte es dann noch etwa ein halbes Jahr bis absolut gar nichts mehr half. Es juckte wieder so unsagbar doll und meine Schuppen fisselten wie Schnee von meiner Kopfhaut und als wäre das nicht schon schlimm genug waren meine Haare nicht mal ganz einen Tag nach der Wäsche schon fettig! Also war ich gezwungen meine Haare jeden verdammten Tag zu waschen, oh mein Gott! Irgendwie befand ich mich in einer Endlosschleife, durch das tägliche Waschen wurde meine Kopfhaut so sehr ausgetrocknet, dass ich teilweise anfing mit meinen Nägeln darüber zu scheuern. So langsam aber sicher war ich mit meinem Latein am Ende. Zu meiner ohnehin schon verzweifelten Lage kam dann auch noch Haarausfall dazu, der brachte mich dann endgültig zum Weinen. Würde ich bald mit einem kahlen Kopf dastehen? An diesem Punkt war die Verzweiflung einfach unglaublich groß, ich hatte einfach keine Ahnung was ich noch tun sollte. Also musste das Internet als Freund und Helfer wieder her. Stundenlang, ach was! Tagelang schaute ich Youtube Videos um DAS Heilmittel zu finden, was meine Probleme beheben würde. Neben vielen unnützen Videos bin ich dann auf Alternative Naturmethoden gestoßen. "Water only" oder "No Poo" war mir vorher schon ein Begriff, jedoch hätte ich mich da niemals freiwillig ran gewagt! Haare Waschen nur mit Wasser? "Das kann doch nicht funktionieren!". Nur über meine Leiche! Wochenlang fettige Haare bis sich EVENTUELL eine Besserung einstellt, nee nee nicht mit mir! DAS war mir dann doch zu drastisch, also wollte ich es erstmal mit harmloseren Alternativmethoden versuchen. Zur Auswahl stand die Natronwäsche und eine Haareseife von Manna, also entschied ich mich erstmal für die Haareseife.

Ein haariges Disaster oder die never ending Story

Bild via Manna.de

Verseifte Öle sollten doch weitaus weniger schädlich sein als all die verteufelten Sulfate. Böser Fehler! Meine Spitzen fühlten sich selten so strohig und holzig an, somit war nach zwei Wäschen Schluss! Ich war den Tränen wieder nah und meine Haare trotzdem nach einem Tag fettig. Hört das denn nie auf? 
Ein haariges Disaster oder die never ending StoryDann halt doch Natron! Unsere Großmütter haben sich damit schließlich schon die Haare gewaschen und damals ging das doch auch! Shampoos gibt es ja erst seit 1960, davor hatten die Leute trotzdem saubere Haare! Du willst wissen wie du deine Haare mit Natron Waschen kannst? >> klick hier << Nach der ersten Wäsche war ich dann doch erstaunt das es doch besser funktioniert hat als ich es mir vorgestellt hatte, dass zweite Mal war dann doch schon wieder ernüchternd. 
Jaja Sandra hättest du doch damals auf die Oma gehört! Ok Neeext! Verdammt, was für Methoden waren denn nun eigentlich noch übrig? Bis auf NoPoo hatte ich keinerlei Ideen mehr die in irgendeiner Weise Sinn machen würden. Nur genau das wollte ich im Leben nicht versuchen, während ich mich also trotzdem darüber informierte (daran sieht man wie groß die Verzweiflung nun schon war) stieß ich dann doch noch auf eine letzte Methode die ich versuchen würde ehe ich mich meinem Ekel unterwerfe. Haare Waschen mit Roggenmehl! Hä? Haare waschen mit Mehl? Sandra ehrlich jetzt? Du hast doch einen voll Schuss! Ja tatsächlich das geht! Behaupten zumindest die Youtuber und das gute Internet. Alles klar. Du willst wissen wie das funktionieren soll? Nach einem >> klick << wird dir alles erklärt!
Seit nun ungefähr drei Wochen bin ich jetzt dabei meine Alternativen Methoden auszutesten und seit ungefähr 1 1/2 Wochen wasche ich sie nun mit Roggenmehl. Ob das für mich funktioniert erfahrt ihr in meinen nächsten Postings. Ich nehme euch mit auf eine spannende Reise durch eine Schlamm ähnliche Roggenmehlmatschepampe!
Wer jetzt bis zum Schluss durchgehalten hat, kennt jetzt meine haarige Lebensgeschichte.
Wie wascht ihr eure Haare und vor allem wie zufrieden seid ihr mit eurer Methode? Hinterlasst mir einen Kommentar und erzählt mir davon!
xoxo Glossy

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