Ein Brief an mein Kind

Ein Brief an mein Kind

www.wdr.de

Ihr Lieben,
heute Abend möchte ich Euch einen Text von
Elisabeth Georges zu lesen geben:
„Brief an mein Kind“

Ein Brief an mein Kind

www.planet-wissen.de

„An diesem Morgen werde ich lächeln, wenn ich Dein Gesicht sehe.
Und ich werde lachen, auch wenn mir nach weinen zumute ist.

An diesem Morgen lasse ich Dich Deine Kleider selbst aussuchen
und ich werde Dir sagen, wie perfekt es aussieht.
An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegen lassen
und mit Dir in den Park zum Spielen gehen.

An diesem Morgen werde ich auch das schmutzige Geschirr in der Spüle lassen
und lerne von Dir, wie man ein Puzzle macht.
An diesem Nachmittag werde ich nicht ans Telefon gehen, den Computer ausschalten  und werde mit Dir im Garten Seifenblasen fliegen lassen.

Ein Brief an mein Kind

Eine schillernde Seifenblase
Quelle: Elisabeth Ornauer

An diesem Nachmittag werde ich Dich nicht anschreien und nicht genervt sein,
wenn Du schon wieder Eis willst - ich werde es Dir einfach kaufen.
An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen,
was einmal aus Dir werden wird, wenn Du erwachsen bist.

An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen
und ich lasse sie ganz allein von Dir formen, ohne es besser machen zu wollen.

Ein Brief an mein Kind

www.baby-und-familie.de

An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonalds und kaufen 2 Happy-Meals,
damit wir beide ein Spielzeug haben.

An diesem Abend werde ich Dich in den Armen halten
und Dir die Geschichte darüber erzählen, wie Du geboren wurdest und wie sehr ich Dich liebe.
An diesem Abend werde ich Dich n der Badewanne plantschen lassen
und mich nicht über die Pfützen ärgern.

An diesem Abend darfst Du lange aufbleiben,
wir sitzen auf dem Balkon und zählen die Sterne.
An diesem Abend werde ich mich ganz lange und nah zu Dir kuscheln
und meine Lieblingsendung verpassen.

An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über Dein Haar streiche,
während Du betest, werde ich einfach nur dankbar dafür sein, für das größte Geschenk, das Gott mir gemacht hat.
Ich werde an andere Mütter und Väter denken, die ihre vermissten Kinder suchen, die Mütter und Väter, die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind, an die Mütter und Väter, die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen, wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausschreien können.

Und wenn ich Dir einen Gute-Nacht-Kuss gebe, dann werde ich Dich ein bisschen fester halten, ein bisschen länger.

Dann werde ich mich bei Gott für Dich bedanken und ihn um nichts bitten…
…außer einem weiteren Tag.“

Ein Brief an mein Kind

www.dksb.de

Ihr Lieben,
Worum es mir heute Abend geht, ist dies:
Ich würde mir so sehr wünschen, dass wir die Adventzeit dazu nutzen, um wie in dem obigen Text Zeit für unsere Kinder und Enkelkinder zu haben.
Mir begegnen in E-Mails, in meiner Umgebung und in Telefonaten immer wieder Menschen, deren Terminkalender zu keiner Jahreszeit derartig ausgebucht und überfrachtet ist wie in der Adventszeit!!!
Da haben Beschaulichkeit, Ruhe, Besinnlichkeit und gemeinsames Erleben keinen Platz und das macht mich sehr, sehr traurig.

Ein Brief an mein Kind

Quelle: Astrid Müller

Ihr Lieben,
denkt ein wenig über den Text, den ich Euch heute zu lesen gab, nach und denkt darüber nach, was unsere Kinder wohl am nötigsten brauchen:
Großartige Geschenke und gestresste Eltern und Großeltern oder
das wundervolle Geschenk der Zeit und Eltern und Großeltern, die für ihre Kinder und Enkelkinder da sind und sagen: „Ich habe Dich lieb, ich stehe zu Dir, ich bin für Dich da, ich habe Zeit für Dich!“
Wenn wir gerade jetzt in der Adventszeit handeln wie in dem obigen Text, dann leisten wir die allerbeste Vorsorge, damit unsere Kinder und Enkelkinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen und heranreifen, die laut und vernehmlich „NEIN“ sagen, wenn jemand mit ihnen etwas zu will, dass sie nicht möchten.

Ein Brief an mein Kind

www.dksb.de

Ihr Lieben,ich wünsche Euch heute einen fröhlichen Abend, eine geruhsame Nacht und morgen wieder einen Tag der Freude, der Zeit und der Liebe
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand

Ein Brief an mein Kind

Quelle: Helmut Mühlbacher


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