EI, EI, FABERGÉ (4)

20130328-170834.jpgDas Madonnenlilien-Ei 1899
GESCHICHTE:Geschenk von Zar Nikolaus II. an seine Gattin, Zarin Alexandra Fjodorowna
Die auf einem rechteckigen Sockel stehende Uhr ist mit einem gelbgoldenen, transluziden Email auf guillochiertem Grund verziert. Die Uhr ihrerseits wird von einem zarten, aus Onyx gearbeiteten Lilienstrauß gekrönt. Die Blütenstempel sind dabei mit kleinen Diamanten besetzt, Blätter und Stängel sind aus gefärbtem Gold. 
Der Körper der Uhr wird durch diamantenverzierte Bänder in zwölf Sektionen untergliedert. Der ebenso mit Diamanten besetzte pfeilförmige Zeiger ist fest im Sockel verankert. Ein Emailleband mit zwölf diamantenverzierten römischen Ziffern dreht sich um den Perimeter des Eis und gibt dadurch die genaue Zeit an. Der mit Rosetten geschmückte Sockel trägt das in Diamanten gesetzte Produktionsjahr 1899. Das Uhrwerk wird mit einem goldenen Schlüssel aufgezogen.
HEUTE: Kreml-Rüstkammer, Moskau (Inventar-Nr. MP-653/I-2)
Karfreitag, 29.03.2013

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