Echtes Tempo – Kein Plagiat

Was man selbst tut - das ist man. Was man selbst erreicht hat – das gehört einem. Was man selbst beeinflussen kann – das ist eigenes Können. Das ist mein Prinzip ehrlichen Handelns, danach lebe ich und was ich absolut nicht vertragen kann ist, wenn man sich mit fremden Federn schmückt. Aus aktuellem Anlass kann und darf ich meinen täglichen Blog nicht nur mit sportlichem Inhalt füllen, sondern muss auch auf gesellschaftspolitisches Geschehen reagieren. Wie sich die bestimmte Person für ihre weitere politische Zukunft entscheiden wird und wie die Menschen darauf reagieren, ist eigenes Gewissen und zeigt wie man sich darstellt und selbst definiert. Im Sport ist es wie im richtigen Leben, auch da ist nur das wertvoll, was mit ehrlichem Training und fairem Wettkampf erzielt werden kann.

So genug geschwafelt – so wichtig ist mir dieser Mensch auch wieder nicht. Nach intensiver Büroarbeit an meinen Dienstplänen brachte ich meinen dicken Kopf erst einmal auf andere Gedanken indem ich mich für knapp 2h auf mein Rad schwang und ihm einer steifen kühlen Brise aussetzte. Die Temperaturen waren heute nur unwesentlich wärmer wie gestern und trotzdem kam ich heute nicht so ausgefroren zuhause an.

Für ein direktes Koppeltraining war es aber dann doch zu kalt und so verabredete ich mich mit Maxi zum Lauftraining, das wir direkt vor unserem Schwimmtraining absolvierten. Wir liefen vom Schwimmbad aus los und wählten den Radweg auf der Niedernberger Seite. Da Maxi eh immer schnell laufen will, legten wir gleich ein flottes Tempo los und hatten auf den ersten vier Kilometern 4:15-4:20min/km. Danach verordnete ich 4km in ruhigem Tempo was uns mit 4:45min/km auch gut gelang.

Nach den ersten 8km wendeten wir und begannen unseren Rückweg erneut mit vier schnelleren Kilometern. Da wir schon eingelaufen waren, gerieten diese Kilometer auch deutlich schneller – 4:03-3:59-3:55-3:51min –  und das obwohl es ziemlich dunkel und kalt war und wir mit viel Bekleidung unterwegs waren. Die letzten vier Kilometer ging es dann in ganz ruhigem Tempo bis zum Schwimmbad zurück, im Schnitt um die 5:10min/km.

Nach kurzem Umziehen standen wir auch schon am Beckenrand und fanden beide gemeinsam, dass die Wassertemperatur heute deutlich kühler war als sonst. Aber warum sollte es auch bei meiner dritten Trainingseinheit anders sein als bei den anderen beiden. Doch nach kurzer Zeit wurde es besser und wir konnten unser Training – 10x200m – ohne Verzögerung durchziehen. Morgen heißt es wieder Dienstplanung und danach vieleicht ein schönes Koppeltraining, je nach dem wie das Wetter mitspielt.

Radtraining am 24.02.2011
Lauftraining am 24.02.2011


  

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