Eataly kommt nach München

EatalyEataly ist eine italienische Einzelhandelskette, die neben Erlebnisshopping auch Gastronomie bietet und mit diesem Konzept international erfolgreich ist. Ab 26. November 2015 gibt es den speziellen Lebensmittelmarkt endlich auch in München.

Eataly zieht in die Schrannenhalle
Viele Jahrhunderte lang wurde der heutige Marienplatz als Marktplatz genutzt. Hier verkaufte man neben Fisch, Gemüse und anderen Nahrungsmitteln auch Getreide. Aus Platzgründen wurde Mitte des 19. Jahrhunderts der Getreidemarkt, den man Schranne nannte, in eine Halle an der Blumenstraße verlagert. Anfang des 20. Jahrhunderts verschwand die Schrannenhalle, wurde aber ab 2003 nach alten Vorlagen wiederaufgebaut. Leider waren die ersten beiden Konzepte für die Nutzung der Halle nicht besonders erfolgreich. Wenn jetzt Eataly einzieht, wird sich das ändern.

Von der Elektronik- zur Lebensmittelbranche
Gründer von Eataly ist Oscar Farinetti, der in Novello im Piemont lebt. Er wurde 1954 in Alba geboren und heißt eigentlich mit Vornamen Natale. 1967 eröffnete sein Vater einen Elektrofachmarkt, aus dem sich die heutige Unieuro Kette entwickelte. Bei Unieuro wurde Oscar Farinetti zunächst Mitglied der Geschäftsleitung, später Präsident und verkaufte das Unternehmen 2004 an einen britischen Investor. Mit dem Erlös gründete er einen Lebensmittelhandel und legte so den Grundstein für das heutige Eataly-Konzept.

2007 eröffnet Farinetti eine erste Filiale im Turiner Stadtteil Lingotto und zwar in einer früheren Wermutfabrik. Seit 2010 gibt es Eataly auch in New York, schräg gegenüber des Dakota Buildings. Die größte Filiale befindet sich in Rom. Weltweit sind es inzwischen 28 Standorte, davon 14 in Italien, 10 in Japan, 2 in den USA und jeweils eine in Istanbul und Dubai. Außerdem betreibt Eataly Restaurants auf zwei Kreuzfahrtschiffen und einen Onlineshop. Jahr für Jahr kommen weitere Niederlassungen hinzu und das Unternehmen wächst jährlich etwa um 30 Prozent. Farinetti und seine beiden ältesten Kinder, die ebenfalls bei Eataly tätig sind, erwirtschaften derzeit rund 500 Millionen Euro Umsatz. Für 2017 ist der Börsengang geplant.

Eataly verkauft nicht nur Waren, sondern ein Lebensgefühl
Italienische Lebensmittelhändler gibt es in München so einige. Eataly verkauft aber nicht nur Produkte aus Italien, sondern gleichzeitig ein kulinarisches Lebensgefühl. Geht es nach Farinetti, soll man alles genießen – einkaufen,  kochen und essen. Dazu werden die Waren in einer ansprechenden Marktatmosphäre präsentiert, man kann den Mitarbeitern beim Backen oder der Zubereitung von Speisen zuschauen und an Kochkursen teilnehmen. Zudem gibt es fünf Restaurants und eine Nutella-Bar. Das Warenangebot stammt bei Eataly häufig von kleinen, regionalen Erzeugern und ist trotzdem zu erschwinglichen Preisen zu haben. Als Teil der Verkaufsphilosophie werden außerdem die Menschen gezeigt und die Geschichten erzählt, die hinter den einzelnen Produkten stehen.

Eataly kenne ich selbst bereits aus anderen Städten und bin begeistert. Im italophilen München wird die Schranne so bestimmt zum neuen Hotspot werden.

Eataly


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