E-Mails belasten Konzertveranstalter wegen Tod von Michael Jackson

E-Mails belasten Konzertveranstalter wegen Tod von Michael Jackson

Medienberichten zufolge wurden E-Mails entdeckt, die den Konzertveranstalter AEG Live mit dem Tod von Michael Jackson in Verbindung bringt.
Hintergrund der Entdeckung war die Vorbereitung eines Richters auf den im nächsten Monat anstehenden Gerichtsprozess um Jackson's Tod, welcher von der Mutter und den Kinder des Musikers in Gang gebracht wurde. Dabei hatte der Richter bislang unter Verschluss gehaltene Dokumente gesichtet.
Der involvierte Konzertveranstalter war laut den besagten E-Mails in Sorge, weil Michael Jackson seine Proben versäumt hatte. Aufgrund dessen wurde Jackson's Arzt Conrad Murray zu Rate gezogen, welcher ihm eine tödliche Dosis des Narkosemittels Propofol verabreicht hatte.
Aus den E-Mails soll hervorgehen, dass der Konzertveranstalter Murray unter Druck gesetzt hatte, damit dieser Michael Jackson trotz seiner Gesundheitsprobleme wieder fit macht. Zudem soll der Konzertveranstalter gewusst haben, dass Murray für die Erfüllung dieses Ziels gefährliche Medikamente eingesetzt hatte.
Die besagten E-Mails sollen übrigens von dem AEG Live Co-Chef Paul Gongaware stammen und wurden nur elf Tage vor Jackson's Tod verschickt. Michael Jackson war am 25. Juni 2009, nur zwei Wochen vor seiner "This is it"-Comebackkonzerte, gestorben. Seine Familie wirft dem Konzertveranstalter vor, die Todesumstände vertuscht zu haben.
Bild via commons.wikimedia.org (© Alan Light)

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