DYNAMITE Magazin wird eingestellt

Ich spiele mal Karla Kolumna für euch. Ja, ihr lest richtig. DYNAMITE is dead! Wie es dazu kam, was das für uns bedeutet und welche Ausweich-Medien es gibt: Ich verrate es euch.

Das Ende einer Ära

Das sind keine schönen Nachrichten, die uns da vom Huber Verlag erreichen. Aber wirklich überraschend ist die Botschaft eigentlich nicht. Nach mehr als 100 Ausgaben wird das Rock´n´Roll Magazin eingestellt. Grund dafür? Geld! Nicht mehr genügend Leser haben nicht mehr genügende Anzeigenkunden zur Folge. Tilmann hat die schlimme Botschaft nach fünf Jahren als Chefredakteur verkünden müssen.

Das DYNAMITE Magazin hat eine lange Laufbahn hinter sich. Gestartet ist es als kleines Szene-Magazin unter der Leitung von Andy Widder. Später wurde es vom Huber Verlag übernommen. Natürlich hat sich das Magazin auch gewandelt.

Der Wandel

So wurde der Grundgedanke, sich eine Print-Welt des Rock n Roll zu erschaffen, zugunsten einer größeren Zielgruppe weggestrichen. Das DYNAMITE Magazin bot ab sofort auch Raum für Soul-Liebhaber und Ska-Anhänger. Kann man gut finden, muss man aber nicht. Die Leser spalten sich nach dem Relaunch in zwei Lager. Als es dann auch noch die Baseballs aufs Cover schaffen, sind die alten Stammleser zum größten Teil vergrault.

Die Produktion des monatlich erscheinenden Magazins war recht teuer. So hatte jede Ausgabe mehr als 100 Seiten. Außerdem hat der Leser eine CD mit unterschiedlichsten Interpreten erhalten. Damit ist jetzt aber Schluss. Das DYNAMITE Magazin schließt seine Türen mit der Botschaft:

DYNAMITE IS DEAD. LONG LIVE ROCK N ROLL!

Wer nach Alternativen zur DYNAMITE sucht, dem kann ich diese beiden Musik-Magazine empfehlen. Sie sind weniger Profi-Verlag, dafür umso mehr Musik-Fans aus Leidenschaft. Yeehaw & R´n´R Magazin

Für wen es kein reines Musikmagazin sein muss, der kann auch den Vintage Flaneur, das Vintage Life Magazin oder das Cherry Pick Magazin lesen

Wer auf das DYNAMITE Magazin nicht verzichten kann, kann hier mit anderen Anhängern den Versuch starten das Magazin zu retten. Wobei ich eure Hoffnungen am Boden halten möchte. Eine einmalige Finanzspritze bringt in so einem Fall leider gar nichts. Und auch die Tatsache, dass man den Preis für das Magazin anheben würde, ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Es muss das Fehlen großer Anzeigekunden mit großem Budget ausgeglichen werden. Das kann so eine kleine Leserschaft leider kaum tragen.


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