Du schaffst es nicht deine Ernährung umzustellen? 3 mögliche Gründe

Du möchtest deine Ernährung umstellen und dich endlich wieder wohl in deiner Haut fühlen. Keine Sorge du bist du nicht der einzige Mensch auf dieser Welt dem/der es so geht. Vor allem, wenn der Frühling wieder kommt und Fitnessstudios mit irgendwelchen Angeboten locken, beschließen wir unsere Ernährung umzustellen und endlich wieder Sport zu machen. Anfangs ist die Motivation hoch, doch nach einigen Wochen sinkt sie immer weiter.

Dann finden wir uns im Alltagstrott wieder, von den guten Vorsätzen ist nicht mehr viel übrig und wir schaffen es nicht unsere Ernährung umzustellen.

Doch tatsächlich ist der Knackpunkt nicht die Ernährung, sondern die Einstellung zum Thema Ernährung. Nachfolgend möchte ich darauf eingehen welche Gründe es haben kann dass du es nicht schaffst deine Ernährung umzustellen und gleichzeitig möchte ich dir einige Tipps mit an die Hand geben wie du es schaffen kannst.

Woran liegt es? 3 mögliche Gründe

Grund 1: Du verfällst in alte Muster

Schlecht gelaunt oder einen hektischen Tag hinter uns verfallen wir leicht in alte Gewohnheiten. Wenn du am Anfang deiner Ernährungsreis stehst, kann es sein, dass du dann Abends auf der Couch aus Gewohnheit zur Chipstüte greifst. Dann hast du nicht nur viele Kalorien zu dir genommen, deine Motivation sinkt auch und dann finden wir uns in einer Abwärtsspirale wieder.

Grund 2: Essen aus Langeweile

Manche Menschen essen aus Stress, Langeweile und gar nicht, weil sie wirklich hungrig sind. Der Appetit steigt und dann greift man schnell zum nächsten Besten und natürlich zu dem, was am schnellsten zubereitet ist. In solchen Momenten musst du kurz innehalten und überprüfen, ob du wirklich hungrig bist oder ob du nur aus Appetit essen würdest. Um auf andere Gedanken zu kommen, kannst du einen Spaziergang machen.

Grund 3: Innere Schweinehund

Der innere Schweinehund meint es auf den ersten Blick nur gut mit uns. Wir sollen mal die Füße hochlegen, weil wir ja so diszipliniert waren und eine kleine Sünde schadet uns nicht. Doch hier musst du genau aufpassen. Dich selber zu belohnen, weil du wirklich in den vergangenen Wochen diszipliniert warst, ist vollkommen in Ordnung. Und es ist nichts gegen eine Pizza einzuwerfen. Aber wenn du es regelmäßig machst, zum Beispiel täglich oder alle zwei Tage, dann hat kontrolliert dich dein innerer Schweinehund und nicht du, dich selber.

Wichtiger Hinweis

Bei einer nachhaltigen Ernährungsumstellung ist es vor allem sehr wichtig, dass du geduldig mit dir selber bist. Am Anfang wird nicht sofort alles klappen, aber hier darfst du nicht den Kopf in den Sand stecken und sofort aufhören.

Denn so wie du dir deine schlechten Ernährungsgewohnheiten Essgewohnheiten nicht über Nacht angeeignet hast, wirst du diese auch nicht von heute auf morgen loswerden. Deswegen ist es wichtig, dass du auf deiner Reise deine Ernährung umzustellen, dir kleine Meilensteine setzt, dir immer wieder deine Ziele vor Augen führst und neue Motivation tankst.

5 Tipps wie du es schaffst deine Ernährung umzustellen

Damit dir der Anfang deiner Ernährungsumstellung leichter fällt, habe ich dir 5 Tipps aufgeschrieben. Du solltest nicht sofort alle Tipps umsetzen, sondern nach und nach. Viele Veränderungen auf einmal führen vermehrt zu Stress und das torpediert deine Umstellung.

Tipp 1: Niemals hungrig einkaufen

Wenn wir hungrig sind, tendieren wir dazu vorschnell zu entscheiden und wenn es um essen geht, sind unsere Augen größer als unser Magen. Deswegen solltest du niemals hungrig einkaufen gehen. Wenn du hungrig einkaufen gehst, wird zu großer Wahrscheinlichkeit viel Kram im Einkaufswagen landen, der mal schnell verdrückt werden kann.

Also heißt das für dich vor dem Einkaufen erstmal essen und in Ruhe einen Einkaufszettel schreiben. Dann kannst du garantieren, dass nur die richtigen Lebensmittel im Einkaufswagen landen.

Tipp 2: Selber kochen

Nur wenn du selber kochst, kannst du sicherstellen, dass die richtigen Zutaten im Gericht landen. Natürlich ist es einfacher mal eben bei Lieferando zu bestellen, aber einerseits ist das wesentlich teurer als selber zu kochen und andererseits, weißt du nicht, was alles in den Gerichten drin ist.

Häufig wird mit vielen Zusatzstoffen gearbeitet, was nicht besonders gut für deine Gesundheit ist.

Deswegen solltest du dir angewöhnen, dich täglich in die Küche zu stellen und dir leckere und gesunde Mahlzeiten zu kochen.

Tipp 3: Unverarbeitete Lebensmittel essen

Wenn du deine Ernährung umstellst, ist es wichtig, dass du den Unterschied zwischen verarbeiteten und unverarbeiteten Lebensmittel lernst. Die Tiefkühlpizza ist mal schnell gemacht, liefert aber unverhältnismäßig viele Kalorien und wenig Nahrungsvolumen. Zwei Snickers haben zum Beispiel fast 500 Kalorien. Nur wer genau wird von zwei Snickers satt? Richtig, niemand!

Damit du auf die gleiche Kalorienmenge kommst, müsstest du über 1 kg Erdbeeren essen. Von dieser Menge wirst du nicht nur satt, sondern versorgst deinen Körper mit mehr Nährstoffen und Vitaminen.

Tipp 4: Keine Verbote setzen

Das schlimmste, was du machen kannst, wenn du deine Ernährung erfolgreich umstellen willst, ist es dir Verbote zu setzen. Du darfst dieses und jenes nicht mehr essen. Dadurch garantierst du nur eins, und zwar dass du früher oder später sündigen wirst. Und ich meine nicht einen Snickersriegel, sondern alles, was dir in die Finger kommt.

Deswegen darfst du dir keine Verbote setzen. Reduziere Lebensmittel, die dir nicht guttun, gegen Lebensmittel, die dir guttun. Und natürlich kannst du ab und zu einen Schokoriegel essen, nur nicht täglich.

Jeder von uns weiß, dass Gemüse im Vergleich zur Tiefkühlpizza, wesentlich gesünder ist. Das brauche ich dir nicht erzählen. Jetzt musst du es nur noch in deinen Alltag einbauen.

Tipp 5: Viel Wasser trinken

Und hier meine ich explizit Wasser. Du kannst auch zu Tees greifen oder dir Zitronenwasser selber machen. Dein Körper braucht Wasser und du tust dir selber was Gutes, wenn du täglich auf deine 2,3 Liter Wasser kommst.

Streiche als Erstes alle Softdrinks und Fruchtsäfte aus deinem Alltag. Das sind nur Zuckerbomben, die dir jede Menge Kalorien liefern.

Fazit

Am Ende dieses Beitrages solltest du hoffentlich einige Gründe kennen, warum du immer wieder nicht geschafft hast deine Ernährung umzustellen und hoffentlich können dir die Tipps weiterhelfen.

An dieser Stelle möchte ich noch mal betonen wie wichtig es ist dass du geduldig mit dir selber bist. Es nützt nichts, wenn du von heute auf morgen auf alles verzichtest, was du bisher gegessen hast. Dadurch wird die Chance nur größer, dass du in alte Muster verfällst.

Integriere lieber Schritt nach Schritt die einzelnen Tipps in deinen Alltag, damit du langfristig schaffst deine Ernährung umzustellen. Denn eine nachhaltige Ernährungsumstellung solltest du eher wie einen Marathon betrachten und nicht wie einen Sprint. Ich habe schon vorhin erwähnt, dass deine aktuellen Essgewohnheiten nicht von heute auf morgen entstanden sind, sondern über einen langen Zeitraum gereift sind.

Deswegen solltest du dir die Zeit geben, diese Essgewohnheiten zu durchbrechen und durch neue zu ersetzen.


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