DTM – Wappen von Hamburg

Wappen von Hamburg

Wappen von Hamburg
Pfeife: Lund

So ein paar freie Tage haben den Vorteil, dass ich end­lich mal schaffe, ein paar Sachen auf­zu­ar­bei­ten, die ich schon eine Weile vor mich her schiebe. Zum Beispiel: Tabakreviews schrei­ben.

Ich bin der­zeit dabei, Tabake wie­der zu ent­de­cken, die ich bereits seit Jahren kenne. So auch den Wappen von Hamburg, von dem ich im Laufe der letz­ten 15 Jahre meh­rere Kilogramm in Asche ver­wan­delt habe.

Es ist fast nicht zu glau­ben, dass es einen Tabak gibt, den ich bereits so lange kenne und des­sen Produktion noch nicht ein­ge­stellt wurde. Denn die­ses “Glück” habe ich – beson­ders bei DTM-Tabaken – schon einige Male erle­ben müs­sen. Ich will sie nicht alle auf­zäh­len; aber dass es den Timm 1000, den Kobenhavn No. 37, den von mir sehr geschätz­ten Likedeeler und zu schlech­ter Letzt den Ocean Liners ready rub­bed nicht mehr gibt, ist sehr bedau­er­lich. Nun, immer­hin ist der Wappen von Hamburg in der – auch aus­ge­dünn­ten – “Hamburger Serie” von DTM/Dan Pipe noch erhält­lich. Ich hoffe, er bleibt es auch nach die­sem Review.

Michael Karrengarn hat vor Jahren das Geheimnis hin­ter die­sem taba­ckech­ten Aromaten gelüf­tet: Der Wappen ist “ursprüng­lich als Quermischung ver­schie­de­ner ande­rer Sorten aus unse­rer Eigenmarkenreihe ent­stan­den” – inzwi­schen wird er aber wohl gezielt gemischt.

Die Grundmischung des Tabaks ist eine typi­sche DTM-Mixture wie man sie auch aus den Tabaken der Torben-Dansk-Serie kennt. Nicht Über­wäl­ti­gen­des, aber dafür grund­ehr­lich. Auch der Wappen ist ein Tabak, der nicht mehr ver­spricht, als er ein­lö­sen kann.

Im Tabak, der ein schö­nes Tabakbild hat, fin­den sich immer wie­der auch Flakestücke. Auch (lei­der) ab und an feste Strünke, die man tun­lichst in die Mitte der Füllung stop­fen sollte – oder gleich ganz ent­fer­nen.

Die Aromatisierung ist fruch­tig, ohne dass ich sagen könnte, wel­che Frucht hier Pate stand. Irgendetwas bee­ri­ges viel­leicht. Nicht auf­dring­lich, aber auch im Geschmack und Geruch immer anwe­send.

Der Geschmack ist recht nah am natür­li­chen und wür­zi­gen Geschmack der ver­wen­de­ten Tabake, die Aromatisierung gibt etwas Fülle hinzu. Man darf keine Geschmacksexplosition im Mund erwar­ten; kei­nen noch-nie-erlebten-Geschmack. Dafür aber einen All-Day-Smoke, der ohne Anstrengung auch neben­her geraucht wer­den kann; nicht son­der­lich viel Power hat, aber dafür die Eigenschaft, dass man davon am Tage meh­rere Pfeifen rau­chen kann ohne dass er lang­wei­lig wird. Es bleibt ein wenig weiß-graue Asche übrig (was für die Qualität der Grundtabake spricht), durch­setzt mit unver­brann­ten Strünken von BC (hier wer­den die Blattachsen mit­ver­ar­bei­tet). Er ist nicht sehr stark – aber auch kein Leichtgewicht, dass nur heiße Luft prä­sen­tiert

Es emp­fiehlt sich, den Tabak etwas abtrock­nen zu las­sen; in der frisch geöff­nete Dose ist er etwas zu feucht – es bil­det sich ein wenig zu viel Kondensat für mei­nen Geschmack. Aber das gibt sich nach ein paar Tagen von selbst. Der Raumduft ist ange­nehm ohne auf­dring­lich zu sein.

Fazit:
Der Wappen von Hamburg ist und bleibt wei­ter­hin ein emp­feh­lens­wer­ter Tabak für jeden, der ab und an mal naschen möchte und aber um Hocharomaten einen wei­ten Bogen macht. Ein grund­ehr­li­cher Tabak von guter Qualität zu einem fai­ren Preis.

Nic

Wappen von Hamburg im Shop von Dan Pipe


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