*druckfrisch* Neuerscheinungen im November

*druckfrisch* Neuerscheinungen im November

Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in den November und könnt den farbenfrohen Herbst und die milden Novembertage so richtig genießen. 🙂 Jetzt, wo es wieder so früh dunkel wird, kann man die Abendstunden ja bestens zum Lesen nutzen, oder?! Mir geht es jedenfalls so, dass ich im Herbst immer viel mehr Bücher lese als im Sommer.

Falls es jemandem an neuem Lesestoff oder buchigen Ideen mangelt - hier ist (m)eine kleine Auswahl der November-Neuerscheinungen. Es sind ein paar tolle Titel dabei, die man sich einmal näher anschauen sollte. Außerdem erscheinen in diesem Monat auch einige sehr lesenswerte Romane im preisgünstigeren Taschenbuchformat. Besonders empfehlen möchte ich euch die Titel „Suleika öffnet die Augen", „Ein Gentleman in Moskau" - beide Geschichten spielen in Russland und geben einen interessanten (und ganz unterschiedlichen) Einblick in die Kultur und Geschichte des Landes - sowie den Abenteuerroman „Die goldene Stadt", in dem Sabrina Janesch von der vermeintlichen Entdeckung der verlorenen Stadt der Inkas („El Dorado") erzählt.

Viel Freude beim Stöbern, Entdecken und beim herbstlichen Lesen!

Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur jeweiligen Verlagsseite.

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„Jeder von uns ist ein Rätsel" von A.J. Steiger

* ab 14 Jahren *

Andere Menschen zu verstehen ist für Alvie eine Herausforderung. Ihr Lieblingsbuch ist die Kaninchensaga "Unten am Fluss" und richtig wohl fühlt sie sich nur in ihrem Job im Zoo, bei den Tieren. Doch als sie Stanley kennenlernt, ist alles anders: Er interessiert sich nicht nur für Quantenphysik wie sie, sondern ist auch unendlich geduldig. Aber auch Stanley fällt es schwer, sich zu öffnen. Und es ist ein langer, zum Teil sehr komischer, manchmal trauriger und wunderschöner Weg, der sie am Ende zusammenbringt - zu so etwas Ähnlichem wie Glück. Eine wunderschöne und anrührende Liebesgeschichte! (Quelle: Carlsen)

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„Das Mädchen mit dem Fächer - Stories nach berühmten Kunstwerken"

Jedes Bild erzählt eine Geschichte: Siebzehn Stories prominenter Autoren zu berühmten Werken der Kunstgeschichte
„Nighthawks", herausgegeben von US-Krimi-Altmeister Lawrence Block, mit seinen Stories nach Gemälden von Edward Hopper war ein großer Erfolg und erhielt exzellente Kritiken. In diesem Fortsetzungsband weitet sich das Panorama: Die Geschichten gelten nicht nur einem berühmten Künstler und seinen Gemälden. Vielmehr wurde jeder der siebzehn prominenten Autoren, unter ihnen Lee Child, Michael Connelly, Jeffery Deaver und Joyce Carol Oates, gebeten, eine Story zu einem Gemälde oder einem Kunstwerk seiner Wahl zu schreiben. Herausgekommen ist wiederum eine Sammlung inspirierender Geschichten, in denen sich der Bogen von den Höhlenmalereien von Lascaux über Michelangelo, Hieronymus Bosch und Auguste Renoir bis hin zu René Magritte und Salvador Dalí spannt.
Ein faszinierendes Kaleidoskop der künstlerischen Phantasie!(Quelle: Droemer)

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„Wie Eulen in der Nacht" von Maggie Stiefvater

In ihrem neuen Fantasy-Roman erzählt Spiegel-Bestseller-Autorin Maggie Stiefvater eine atmosphärisch-düstere Geschichte über Angst und Magie, Liebe und Mut.
Jeder träumt von einem Wunder, aber nicht jeder ist bereit dafür.
Wem nur noch ein Wunder helfen kann, der findet stets seinen Weg in die Wüste Colorados und zur außergewöhnlichen Familie Soria. Doch die Wunder der Sorias sind unberechenbar und wer sie aus eigener Kraft nicht vollenden kann, zahlt einen hohen Preis.
Auch Daniel Soria bewirkt diese Wunder mit der Ernsthaftigkeit und Hingabe, die es braucht. Doch dann bricht er die wichtigste Regel seiner Familie: Er mischt sich in ein Wunder ein. Dadurch entfesselt er eine Magie, die seinen Tod bedeuten könnte.(Quelle: Knaur)

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„Meine Familie und andere Tiere" von Gerald Durrell

"Auf Korfu zu leben, war ein bisschen so, als wäre man in eine dieser opulenten, komischen Opern geraten." Man schreibt das Jahr 1935. Die Durrells sind das britische Klima leid. Was also läge näher, als auszuwandern? So kehrt der zehnjährige Gerry gemeinsam mit seinen drei Geschwistern und seiner Mutter Louisa England den Rücken - und betritt eine zauberhafte Welt, die für die ganze Familie prägend sein wird: die griechische Insel Korfu.
In seinen literarischen Erinnerungen erzählt Gerald Durrell, wie sich sein Blick für die Natur öffnete. Und macht dabei so geistreiche wie witzige Beobachtungen über Mensch und Tier. Über die eigensinnigen Einheimischen, die herrlichen Marotten seiner Familie und die tierischen Gäste in ihrem Haus.(Quelle: Piper)

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„Das Versprechen, dich zu finden" von Anne Youngson

Tina und Anders hatten früher große Träume. Doch das Leben zog vorbei, und der eine Moment, sich diese zu erfüllen, kam nie. Jetzt haben beide jemanden verloren, der ihnen sehr nahesteht und der eine Lücke hinterlässt, die zu füllen ihnen unmöglich scheint.
Tina und Anders sind sich noch nie begegnet. Zufällig beginnen sie einen Briefwechsel und teilen ihre Trauer miteinander, aber auch ihre Lust am Leben. Durch ihre Freundschaft entwickeln sie einen Hunger nach Veränderung. Mit Anfang sechzig stehen sie beide vor einer Frage, die viele Menschen umtreibt: Haben wir das Leben geführt, das wir führen wollten?(Quelle: HarperCollins)

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„Süßer Ernst" von A.L. Kennedy

Jon ist ein guter Mensch in einer schlechten Welt. Als Staatsdiener der britischen Regierung in London muss er täglich unmoralisch handeln. Um seiner Entfremdung zu entkommen, schreibt er Liebesbriefe im Auftrag alleinstehender Frauen. Eine von ihnen ist Meg, die sich gerade von ihrer Alkoholsucht erholt. Von seiner Handschrift und seinen Worten betört, sucht sie Jon inmitten der pulsierenden Großstadt auf...
Gibt es sie wirklich, jene Liebe, die wahrhaft süß ist, weil sie den anderen - seine Verletzungen, seine Einsamkeit - ernst nimmt? In ihrem ergreifenden und skurril-witzigen Roman fragt A.L. Kennedy, wie in unserer narzisstischen Zeit wahre Gefühle noch möglich sind.(Quelle: Hanser)

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„Good Night Stories for Rebel Girls 2" von Elena Favilli / Francesca Cavallo

* ab 10 Jahren *

„Ein glückliches Leben voller Leidenschaft, Neugier und Großmut leben - und die Welt nach Herzenslust erforschen."
Mit diesem Credo porträtieren Elena Favilli und Francesca Cavallo weitere 100 Frauen, von Nofretete bis Beyoncé, von Clara Schumann bis J.K. Rowling. 100 Geschichten von Frauen, die etwas wollen und es dann auch tun, ohne die Hilfe eines starken Mannes, einer Fee oder eines Zauberspruchs. Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und nicht abwartend im Turm sitzen, bis ein Prinz daherkommt und sie rettet. Die Fortsetzung des Bestsellers, der allen Mädchen Mut macht, sich Ziele zu setzen und ihre Träume zu verwirklichen - beeindruckend illustriert von 60 Künstlerinnen aus aller Welt.(Quelle: Hanser)

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„Es hätte alles so schön sein können" von Horst Evers

Das Leben des siebzehnjährigen Marco verändert sich schlagartig, als er nächtens zufällig beobachtet, wie ein riesiger, in Leder gekleideter Mann kopfüber aus dem Fenster des unweit seines Heimatdorfes gelegenen Landbordells fliegt. Kurz darauf stürmt eine junge Frau aus dem Haus, und noch ehe Marco die ganze Situation mal in Ruhe mit seinen Hormonen ausdiskutieren kann, verspricht er ihr seine Hilfe. Die beiden beschließen, den toten Mann, den blutüberströmten Stein, auf dem er aufgeschlagen ist, und seinen Wagen verschwinden zu lassen. Jeweils in einem anderen Bundesland, um es den ermittelnden Behörden möglichst schwer zu machen. Damit beginnt eine rasante Tour durch Deutschland, die für beide mehr Überraschungen bereithält, als sie je erwartet hätten. Das viele Geld, das sie statt des Reservereifens im Kofferraum finden, noch nicht mal mit eingerechnet.
Horst Evers erzählt von einem Abenteuer, das seine beiden Helden aus der zwar kruden, aber immerhin beschaulichen Idylle ihres Dorfes geradezu in die Welt hinausschleudert. Eine aberwitzige und doch absolut beneidenswerte Reise eines sehr jungen Mannes und einer schönen Frau - und zugleich ein herrlich schräger Roman über das Erwachsenwerden zwischen Stadt und Land.(Quelle: Rowohlt Berlin)

„Manaraga - Tagebuch eines Meisterkoches" von Vladimir Sorokin

Ein dystopischer Roman der Extraklasse: Der Meisterkoch Geza frönt einer neuen Mode, Book'n'grill. Im Jahr 2037 werden Bücher nicht mehr gelesen, geschweige denn gedruckt, sie dienen als Brennmaterial für exklusive Speisen. Der Gipfel der Dekadenz und Ignoranz - und Ausgangspunkt für ein groteskes Sprachfeuerwerk à la Sorokin. Einige Jahre nach der Zweiten Islamischen Revolution ist die Welt kaum wiederzuerkennen. Die Gutenberg-Ära hat abgewirtschaftet, die Druckereien drucken nur noch Geld, Bücher sind komplett aus dem Alltag verschwunden. Außer für den Koch Geza und einige reiche Upper-Class-Zeitgenossen: Sie zelebrieren Book'n'grill-Events, bei denen aus Museen entwendete, bibliophile Ausgaben als Grillkohle für erlesenes Slow-Food verwendet werden. Geza, Spezialist für russische Klassiker, ist der Star der Szene, er kennt die besten "Rezepte": Stör-Schaschlik über Dostojewskis "Idioten" oder Wiener Schnitzel über Arthur Schnitzler. Jeder versucht am neuen Boom mitzuverdienen, die Gilde der Köche, die über die Einhaltung der Regeln wacht, ist alarmiert. Und auf dem fernen Berg Manaraga macht sich Gezas größter Konkurrent daran, das ganze elitäre Geschäft zu unterwandern und zu revolutionieren und Geza kaltzustellen. Sorokins Roman, von der russischen Kritik hoch gelobt und preisgekrönt, strotzt vor absurden Einfällen und beißender Gesellschaftskritik. Ein geniales Romanfeuerwerk vom russischen Meister der Groteske. (Quelle: KiWi)

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„Mädelsabend" von Anne Gesthuysen

Oma und Enkelin - zwei starke Frauen vom Niederrhein und die Frage: Wie viel Ehe verträgt ein erfülltes Leben?
Eine Ehe steht nach sechzig Jahren vor dem Aus - und eine junge Mutter ringt um eine Entscheidung, die nicht nur ihr Leben bestimmen wird. Ruth und Walter leben seit Ruths Sturz im Seniorenheim Burg Winnenthal. Walter möchte am liebsten sofort zurück nach Hause, die vielen lebenslustigen Witwen hier sind ihm unheimlich. Ruth hingegen genießt die Gesellschaft von Gleichgesinnten. Sie lauscht den Lebensgeschichten der anderen Frauen und singt endlich wieder im Chor. Keine zehn Pferde werden sie hier wegbringen. Als ihre Enkelin Sara, Mutter eines kleinen Sohnes, die Zusage für ein Forschungsstipendium in Cambridge erhält und von ihrem Mann vor eine Entscheidung gestellt wird, sucht sie Rat bei Ruth. Geschickt verwebt Anne Gesthuysen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt von einem bewegten Frauenleben am Niederrhein, das den Bogen vom Zweiten Weltkrieg über die piefigen Fünfziger- und die wilden Siebzigerjahre bis in die Jetztzeit spannt. Von der Liebe und kuriosen Hochzeitsbräuchen, von Karnevalstraditionen und Anti-AKW-Treckerfahrten. Von den Herausforderungen einer Jahrzehnte währenden Ehe, von patriarchalen Machtstrukturen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Humorvoll, warmherzig und feinfühlig spürt sie der Frage nach, was zwei Menschen zusammenhält und welche Bedeutung Freiheit und Selbstverwirklichung haben. Eindrücklich zeigt sie, dass es keine einfachen Antworten gibt, nur individuelle Wege zum Glück.(Quelle: KiWi)

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„Was aus uns geworden ist" von André Herzberg

Richard, Eike, Anton, Michaela, Peter und Jakob, der Erzähler. Sechs Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber eins gemeinsam haben: sie alle sind Kinder jüdischer Eltern, die in der DDR aufgewachsen sind. Ihre Kindheit war geprägt von den Nachwirkungen der Kriegserlebnisse, den Toten der Familie, den Traumata und dem Schweigen, Angst und Verdrängung. Ihre wirkliche Identität konnten sie alle nicht leben, nicht in der Familie, nicht in ihrem Staat. Als nach der Wende die Lebensentwürfe einer nach dem anderen zusammenfallen, müssen sie jeweils eigene Antworten finden auf die Fragen, die die Geschichte in ihnen aufgeworfen hat. Ein berührender, tief emotionaler Roman über die großen Fragen nach Sinn und Zugehörigkeit im Spiegel der jüngeren deutschen Vergangenheit. (Quelle: Ullstein)

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„Schlechter tanzen" von Paul Beatty

Gunnar Kaufman, ein etwas linkischer schwarzer Jugendlicher, zieht mit seiner Familie vom schicken und multikulturellen Santa Monica nach Hillside, einem schwarzen Vorort von Los Angeles. Schlimmer konnte es nicht kommen, denn Gunnar liest Kant, Hegel und Homer, tanzt wie ein Weißer und hat von den Ghettoregeln keine Ahnung. Wie Gunnar dennoch den Durchbruch zum Dichter, Basketballstar und schließlich Erlöser der gesamten afroamerikanischen Kultur schafft - das erzählt Paul Beatty frech, virtuos und in schnellen, wechselnden Rhythmen. „Schlechter tanzen" ist ein abgründig komischer Entwicklungsroman und Kultbuch einer Generation. (Quelle: btb)

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„Alles ist möglich" von Elizabeth Strout

In ihrem neuen Roman erzählt Elizabeth Strout unvergessliche Geschichten über die Menschen einer Kleinstadt, die sich nach Liebe und Glück sehnen, aber oft Kummer und Schmerz erleben.
Da sind zwei Schwestern: Die eine gibt für die Ehe mit einem reichen Mann ihre Selbstachtung auf, während die andere sich von einem Buch dazu inspirieren lässt, ihr Leben zu ändern. Der Hausmeister der Schule will einem Außenseiter helfen und stürzt dabei in eine Glaubenskrise; eine erwachsene Frau sehnt sich immer noch wie ein Kind nach der Liebe ihrer Mutter. Und eine in New York erfolgreiche Schriftstellerin kehrt nach siebzehn Jahren zum ersten Mal in ihre Heimat zurück, um ihre Geschwister zu besuchen.
Die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle, von Hass und Neid, Einsamkeit und Wut bis zu innigster Menschenliebe entfaltet sich in diesen Familiengeschichten. Es sind Geschichten über die Natur des Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Stärke, über die unendliche Vielfältigkeit des Lebens.(Quelle: Luchterhand)

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„Muttertag - Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi, Band 9" von Nele Neuhaus

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai. (Quelle: Ullstein)

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„Wer die Nachtigall stört ... Graphic Novel" von Harper Lee / Fred Fordham

Der zeitlose Klassiker jetzt als wunderschön illustrierte Graphic Novel - bereit, um von einer neuen Generation entdeckt zu werden.
Amerika in den 30er Jahren. In die idyllische Südstaaten-Kindheit der achtjährigen Scout und ihres älteren Bruders Jem drängt sich die brutale Wirklichkeit aus Vorurteilen und Rassismus. Scouts Vater Atticus, ein menschenfreundlicher Anwalt, soll den schwarzen Landarbeiter Tom Robinson verteidigen, der angeblich ein weißes Mädchen vergewaltigt hat. Tapfer versuchen Scout und ihr Bruder, das demokratische Gerechtigkeitsempfinden ihres Vaters zu unterstützen, und geraten dabei selbst in große Gefahr.(Quelle: Rowohlt)

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„Alle Guten waren tot" von Gerasimos Bekas

Aris wurde in Griechenland geboren und als Kleinkind von Helmut und Gitte adoptiert - eine Art persönliche deutsch-griechische "Wiedergutmachung". Er ist inzwischen Altenpfleger und sein Job eine Zumutung oder, wie einer seiner greisen Patienten es formuliert: "Diese traurigen Augen, da wird man ja lebensmüde.". Als die todkranke Frau Xenaki ihm einen ungewöhnlichen Handel anbietet, schlägt er deshalb nach kurzem Zögern ein: Er soll für etwas Geld nach Griechenland reisen, um ihrer Enkelin Aphrodite eine Erbschaft zukommen zu lassen.
Gleich nach seiner Ankunft in Athen wird Aris vom lebensklugen Kioskbesitzer Stelios und vom Möchtegern-Gigolo Sakis in allerhand seltsame Probleme verwickelt, bevor er Aphrodite und die versteckte Erbschaft überhaupt ausfindig machen kann. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Hinterlassenschaft um alte Familienphotographien handelt. Sie erzählen von Griechenlands dunkelster Zeit, in der Frau Xenaki gegen die deutsche Besatzung kämpfte, gemeinsam mit Aris Kommenos. Der berühmte Widerstandskämpfer ist der Namenspatron von Aris. Und der fragt sich: Wusste Frau Xenaki das?
Gerasimos Bekas schreibt mit Witz und Verve über die Identitätssuche eines jungen Mannes und erzählt dabei so feinfühlig wie schonungslos die Geschichte des griechischen Widerstands während der deutschen Besatzung, eine Epoche, die in Deutschland immer noch gerne vergessen wird. Sein vielschichtiger Roman zeigt auch, wie die heutige Situation des Landes mit seiner Zerstörung durch die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs verbunden ist.(Quelle: Rowohlt)

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„Ein Handschuh zu viel" von Florence und Louis Slobodkin

* ab 3 Jahren *

Die Sache mit den Handschuhen ist die, dass man sie ständig verliert. So geht es auch den Zwillingen Ned und Donny, die immer identische rote Fäustlinge tragen. Als sie einen davon verlieren, bringen ihnen tagelang alle Leute einzelne rote Handschuhe. Da hat Ned eine Idee. (Quelle: Diogenes)

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„Mitten im Dschungel" von Katherine Rundell

* ab 11 Jahren *

Mitten im Dschungel stürzt die kleine Propellermaschine ab und plötzlich sind Fred, Con, Lila und ihr kleiner Bruder Max auf sich allein gestellt. Wo sollen sie einen Unterschlupf und etwas zu essen finden. Und wie kommen sie aus diesem Urwald überhaupt wieder heraus? Immerhin ist ein Fluss in der Nähe und wilde Früchte, und Fred hat genug Abenteuerbücher gelesen, um ein Floß zu bauen. Aber ob das zum Überleben in der Wildnis reicht?

ine Liebeserklärung an die Macht der Freundschaft, und den Mut einfacher Menschen in schwierigen Zeiten.
London 1941. Emmeline Lake träumt davon, Kriegsreporterin zu werden. Als sie eine Anzeige für einen Job beim London Evening Chronicle sieht, scheint ihr Traum in greifbare Nähe gerückt zu sein. Stattdessen stellt sich heraus, dass sie als Sekretärin bei der respekteinflößenden Kummerkastentante Henrietta Bird arbeiten soll. Ihre Hauptaufgabe wird darin bestehen, die Leserbriefe für Mrs. Bird vorzusortieren. Die Anweisungen ihrer Chefin sind unmissverständlich: Alle Briefe, die irgendwie anstößig sind, gehen sofort in den Papierkorb. Doch Emmy liest Briefe von Frauen, die mit ihren Verlobten zu weit gegangen sind oder die sich von ihren Männern mehr körperliche Aufmerksamkeit wünschen. Emmy fühlt mit ihnen: Sie beginnt, den Frauen Antworten zu schreiben. Und unterzeichnet mit Mrs. Bird...(Quelle: Carlsen)

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„Das Exodus-Projekt" von Dan Smith

* ab 12 Jahren *

Zak hatte sich ein Abenteuer gewünscht. Aber nach einer Bruchlandung mitten in der Antarktis geht es für ihn und seine Familie um viel mehr. Denn die Forschungsstation, für die seine Eltern arbeiten, ist vollkommen verlassen. Und draußen ist es bitterkalt. Als Zak sich auf den Weg macht, um Hilfe zu suchen, spürt er ein seltsames Unbehagen. Fast so, als würde ihn jemand beobachten. Und dann macht Zak eine furchtbare Entdeckung: Das Exodus-Projekt ist außer Kontrolle geraten! Sie müssen von hier verschwinden und zwar schnell. Doch wo ist eigentlich seine Familie abgeblieben?

Ein nervenzerfetzender Thriller, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt! (Quelle: Chicken House)

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NEU im Taschenbuchformat

„Ein Gentleman in Moskau" von Amor Towles

Moskau, 1922. Der genussfreudige Lebemann Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangem Hausarrest verurteilt, ausgerechnet im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz. Er muss alle bisher genossenen Privilegien aufgeben und eine Arbeit als Hilfskellner annehmen. Rostov mit seinen 30 Jahren ist ein äußerst liebenswürdiger, immer optimistischer Gentleman. Trotz seiner eingeschränkten Umstände lebt er ganz seine Überzeugung, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. Aber ihm bleibt nur der Blick aus dem Fenster, während draußen Russland stürmische Dekaden durchlebt. Seine Stunde kommt, als eine alte Freundin ihm ihre kleine Tochter anvertraut. Das Kind ändert Rostovs Leben von Grund auf. Für das Mädchen und sein Leben wächst der Graf über sich hinaus. (Quelle: Ullstein)

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„Suleika öffnet die Augen" von Gusel Jachina

Mit fünfzehn wurde Suleika verheiratet. Vier Kinder hat sie ihrem erheblich älteren Mann geboren. Alle hat sie bald beerdigen müssen. Für ihren Mann und ihre fast hundertjährige herrische Schwiegermutter ist sie nichts als eine Arbeitskraft von geringem Wert. Da bricht ein neues Unglück über sie herein: Die Familie wird enteignet, ihr Mann erschossen. Sie kommt auf den monatelangen Transport nach Sibirien. Unterwegs entdeckt sie, dass sie wieder schwanger ist. Sie muss beim Aufbau einer Siedlung fernab aller Zivilisation mitarbeiten und findet dort endlich die wahre Liebe. (Quelle: Aufbau)

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„Penguin Bloom" von Cameron Bloom / Bradley Trevor Greive

Die Blooms waren eine glückliche Familie - fotografierender Vater, sportbegeisterte Mutter und drei Jungs. Doch dann bleibt Mutter Sam nach einem Sturz querschnittsgelähmt und verliert all ihren Lebensmut. Bis einer ihrer Söhne ein aus dem Nest gefallenes Elster-Junges mit nach Hause bringt. Und während sie den kleinen Vogel liebevoll pflegt, findet Sam zurück ins Leben und zu ihrer Familie. Wunderbar erzählt und mit einmaligen Fotos, zeigt uns die wahre Geschichte von Penguin Bloom, dass egal wie ausweglos eine Situation scheint, Liebe und Freundschaft aus ganz unerwarteten Richtungen kommen können und dass es immer Grund zur Hoffnung gibt. (Quelle: Penguin)

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„Ein Baum wächst in Brooklyn" von Betty Smith

Die elfjährige Francie Nolan ist eine unbändige Leserin, eine Süßigkeiten-Connaisseuse, eine genaue Beobachterin der menschlichen Natur - und sie hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden. Ein Traum, der in dem bunten, ruppigen Williamsburg von 1912 kaum zu erfüllen ist. Hier brummen die Mietshäuser vor all den Zugewanderten, jeden Tag wird von hart verdientem Geld das Essen zusammengeklaubt, Kinder strömen durch die Straßen, um für ein paar Pennies Süßigkeiten zu ergattern. Doch wenn Francie auf der Feuertreppe in der Sonne sitzt und liest, gibt es für sie keinen schöneren Ort. Und wenn sie auch gegen so manche Widrigkeit anschreiben muss, ist sie sich einer Sache gewiss: dass es sich immer lohnt, nach dem puren Leben zu streben. (Quelle: Insel)

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„Acht Berge" von Paolo Cognetti

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Erwachsene trennen sich die Wege der beiden Freunde: Der eine wird das Dorf nie verlassen und versucht die Käserei seines Onkels wiederzubeleben, den anderen drängt es in die weite Welt hinaus, magisch angezogen von immer noch höheren Gipfeln. Das unsichtbare Band zwischen ihnen bringt Pietro immer wieder in die Heimat zurück, doch längst sind sie sich nicht mehr einig, wo das Glück des Lebens zu finden ist. Kann ihre Freundschaft trotzdem überdauern? (Quelle: Penguin)

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„Hexensaat" von Margaret Atwood

Felix ist ein begnadeter Theatermacher, ein Star. Seine Inszenierungen sind herausfordernd, aufregend, legendär. Nun will er Shakespeares "Der Sturm" auf die Bühne bringen. Dies soll ihn noch berühmter machen - und ihm helfen, eine private Tragödie zu vergessen. Doch nach einer eiskalten Intrige seiner engsten Mitarbeiter zieht sich Felix zurück, verliert sich in Erinnerungen und sinnt auf Rache. Die perfekte Gelegenheit kommt zwölf Jahre später, als ein Zufall die Verräter in seine Nähe bringt ... (Quelle: Penguin)

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„Die goldene Stadt" von Sabrina Janesch

Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann - und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt trifft. Schließlich wagt er die Überfahrt nach Peru, wird eher zufällig zum Helden im Spanisch-Amerikanischen Krieg und sammelt als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel - um an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat. (Quelle: Rowohlt)

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*druckfrisch* Neuerscheinungen im November Bücher A.J. SteigerA.L. KennedyAcht Berge Paolo CognettiAlle Guten waren totAlles ist möglich Elizabeth StroutAmor TowlesAndré HerzbergAnne YoungsonBetty SmithDas Exodus-ProjektDas Mädchen mit dem FächerDas Versprechen dich zu findenDie goldene StadtEin Baum wächst in BrooklynEin Gentleman in MoskauEin Handschuh zu vielEs hätte alles so schön sein könnenGerald DurrellGerasimos BekasGood Night Stories for Rebel Girls 2Graphic NovelGusel JachinaHerbstbücherHexensaat Margaret AtwoodHorst EversJeder von uns ist ein RätselKatherine RundellLeseherbstLesen im HerbstMaggie StiefvaterManaraga Tagebuch eines MeisterkochsMädelsabend Anne GesthuysenMeine Familie und andere TiereMitten im DschungelMuttertag Nele Neuhausneue Bücher im November 2018Penguin Bloomrussische LiteraturSabrina JaneschSüßer ErnstSchlechter tanzen Paul BeattySuleika öffnet die AugenVladimir SorokinWas aus uns geworden istWer die Nachtigall störtWerbungWie Eulen in der Nacht Neuerscheinungen

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