Dritter Sonntag im März mit mutmaßlichen Kettenbrief

Kaethemargarete war diejenige, die nach Wirbelwind darauf aufmerksam gemacht hatte, diese Nachricht aus Italien -gestern verbloggt, auch bekommen zu haben.

Danke an euch Beide.

Ich hatte die Nachricht „Eine Nachricht aus Italien via Whats App“ als Sprachnachricht bekommen und mühsam verschriftlicht, noch nachgefragt ob das verbloggen dürfe ich. Es war N. Stimme, ich hatte ihre Statusbilder gesehen, Urlaub in den Bergen und so. Sie schrieb sie seien nach ihrem Urlaub positiv getestet worden. Ich bin also davon ausgegangen, dass die Nachricht gesichert ist.

Es zeigt einmal mehr wie sehr man aufpassen muss. Auch wenn die geschilderten Umstände aus Italien wohl den Umständen entsprechen, ist so ein Kettenbrief trotzdem eine schwierige Sache, weil er Öl ins Feuer derer gießt, die relativieren. Ich kann die positive Motivation sehen, ärgerlich ist es trotzdem, zudem die Verfasser bzw. Verschicker teilweise vom Fach sind.

Mir tut es leid, ich werde in Zukunft versuchen dieses zu vermeiden. (man mag sich den Mea Culpa Spaziergang vorstellen, den ich noch viral noch zu gehen habe. Ich habe es ohne Nachzudenken alle geschickt. Meine Kinder waren so schlau es nicht zu teilen.

Sonst ist alles wie bisher auch an einem Wochenende. Seit gestern habe ich Halsschmerzen und Schnupfen, aber kein Fieber und da ich jeden Tag bis zu zwei Stunden draußen arbeite, halte ich das für normal.

Lange Spaziergänge mit Ubu und Keks, die Mädchen sahen fern, spielten Klavier und lasen. Der Sohn ist mit dem Gatten im Baumodus. Es ist nicht so , dass die Situation mit Freude aufgenommen wurde. Man sieht erst jetzt wie gern alle eigentlich zur Schule gehen. Ferien wären ja okay , wenn man wegfahren könnte. Oder Fernunterricht….

Die Nachhilfelehrerin von Julius war im Urlaub in Norwegen, hatte von der Coronakrise kaum etwas mitbekommen, und als dann doch, brach sie Halsüber Kopf auf und passierte um 11.20 die Grenze Dänemarlk /Deutschland.

Die Musikschulen sind nun auch geschlossen. Anna fragt sich ob sie den Führerschein weitermachen kann und ob sie nun gefirmt werden oder nicht.

Ich lese gerade „Unter Wölfen“ ein Rezensionsexemplar von Randomhouse. Ein Mann jüdischer Herkunft wird vom Widerstand in die Höhle des Löwen geschleust. Es beginnt mich in seinen Bann zu ziehen.

Dann liegen hier noch: The Streeet“ von Ann Petry

„Muldental“ von Daniela krien

Hawaii vonCihan Acar

„Die rechtschaffenen Mörder“ von Ingo Schulze

und

„Der Freund“ von Sigrid Nunez

Habt einen schönen Sonntag Trotz Alledem

Ich überlege das Proustprojekt wieder aufzunehmen.


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