Dritter Mittwoch im März mit brütenden Graureihern und Erwartungen

Der Tag ist wie vernebelt. Beständiger Sprühregen, diesiges Einheitsgrau, kühl.

Erwartung einer Rede die wir uns am Ende des Tages nicht ansehen werden.

Ich lese „Faserland“. Uff. Da sehnt sich einer aus seiner übersättigten Welt in Quarantäne bzw. Isolation. Also Ausgangssperre durch Wetter auf einer nordischen Insel. Mit Isabella Rosselini und Kindern.

Der Wunsch nach Isolation. Beschämt gestehe ich mir den Wunsch ein, dass ein machtvolles Wort von Ganz Oben die Dinge richten würde. Diskutieren sie mal mit Teenagern über Besuch, Gruppenstärke, etc.. Und Unsere geben sich echt Mühe. Aber natürlich fragen sie sich auch wozu sie drin bleiben sollen, wenn Opa es bewusst nicht tut. Hier im Vorort erscheint es sehr diszipliniert zuzugehen. Aber der Opa eben, also unser Opa, der stellt sich stur.

Andererseits gibt es Familien mit erheblichen Herausforderungen.

Die Teenies joggen, spielen Klavier, hängen ab. Alle sind den Umständen entsprechend gut gelaunt. Die Klassenfahrt ist noch am Beginn. Ein Telekommitarbeiter verlegt Kabelanschluss, versiert, ruhig, umsichtig.

Dem Gatten die Reiherinsel gezeigt. Sie brüten sagt er, und jetzt wo er das sagt, sehe ich die Horste auch.

Dritter Mittwoch im März mit brütenden Graureihern und Erwartungen

Einkauf: Relativ leere Regale. Jemand lacht als ich sage, dass würde irgendwie aussehen wie in der DDR damals. Stimmung entspannt.

Ein wenig Haushalt, ein wenig Faserland, Gliederschmerzen immer noch. Der kleine T. hat eine Lungenentzündung. Getestet wurde er nicht. Die Eltern sind zu recht besorgt.

Die Rede hören wir uns nicht an.


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