Schöne Fassade der Guhwilmühle. Die Wirtin hält, Bild unten, frohe Hühner.
Guter Teller im Gyrenbad.
Die zweite Wirtschaft ist das Gyrenbad oberhalb von Turbenthal, es liegt an einer Strassenkurve, spärlich verkehren Postautos. Seit dem 17. Jahrhundert gibt es hier einen Gasthof. Seine Klientel waren habliche Leute aus dem Tal und von weiter weg, die an diesem Ort kurten und es sich gutgehen liessen. Die aussichtsreich gelegene Anlage besteht aus mehreren Teilen und umfasst auch ein Hotel; Herzstück aus der Sicht des Wanderers ist natürlich das geräumige Restaurant, in dem sie nach allen Regeln der Gastronomie kochen. Snobby ist der Betrieb keineswegs, die Serviererinnen, die wir am Samstag kennenlernten, waren geerdet und blitzflink; so manche verschlafene Gaststätte im Emmental könnte im Gyrenbad lernen, wie man effizient und doch nett bedient. 2015 obsiegte das "Gyrenbad" in der TV-Sendung "Mini Beiz, dini Beiz".Seit mehreren Jahrhunderten lockt das Gyrenbad Touristen.