Don’t forget me.

Don’t forget me.Elisabeth Sladen, die am 19. April 2011 gestorben ist, wird sicher nicht vergessen werden. Als Sarah Jane Smith hat sie über drei Generationen hinweg Zuschauer begeistert, die nun ihren Tod betrauern: Fans von Doctor Who in den 70ern, die Elisabeth Sladen als eine der beliebtesten Doctor-Who-Companions als Kindheitsheldin haben, Leute wie mich, die sie im neuen Doctor Who kennen und lieben gelernt haben, und eine ganz neue Generation Kinder, die sie in den Sarah Jane Adventures bewundert haben (gerade auch die Reaktionen der Kinder auf Elisabeth Sladens Tod sind sehr rührend). Hier zur Erinnerung also noch eine kleine Rekapitulation ihrer Zeit als Sarah Jane Smith.

Erster Auftritt von Sarah Jane ist in The Time Warrior, wo sie sich als Journalistin in eine hochgeheime UNIT-Basis reinschleicht und sich nach ein paar Schwierigkeiten mit dem Doctor zusammenrauft. Und von Anfang an ist Sarah wunderbar erfrischend und sympathisch und einen kleinen Tick aufgeweckter als die letzten Companions und nicht nur Minirock-Kleiderständer.

Don’t forget me.

Sarah begleitete den dritten Doctor in seiner letzten Staffel und war bei ihm, als er zum vierten Doctor regenerierte – “A tear, Sarah Jane?”

Don’t forget me.

Elisabeth Sladen und Tom Bakers passen sogar noch besser zusammen – die beiden entwickelten eine herrliche Chemie und ein sehr schönes Zusammenspiel ihrer Figuren. Hier beispielsweise eine schöne Szene aus The Ark in Space, die zum einen zeigt wie schön sich Sladen in ihre Rolle hineinhängt und  zum anderen einen netten Blick auf die Beziehung zwischen dem Doctor und Sarah Jane wirft.

Goodbye Sarah Jane – 1976 verließ dann Sarah den vierten Doctor (bzw wurde von ihm irgendwo ausgesetzt). Für die meisten Companion-Darsteller bedeutet das das Ende ihrer Geschichte mit Doctor Who, aber auch das damals noch niemand ahnte, hatte Elisabeth Sladen mit dieser Serie noch viel vor.

Don’t forget me.

Zum Beispiel ein Auftritt in “The Five Doctors”. Was ich an Elisabeth Sladens Schauspiel am meisten mag, ist die volle Hingebung in ihre Rollen, und wenn sie noch so albern sind. Jeder kann ernst und aufrichtig Shakespeare spielen, aber Sladen brachte das gleiche Engagement auch für alberne Szenen in einer gern mal belächelten Fantasyserie. Ganz typisch hierfür ist beispielsweise die völlig alberne Szene in “The Five Doctors”, als sie diesen leicht abfallenden Hügel “hinunterstürzt”. Jeder kann sehen, dass dieser “Abhang” völlig harmlos ist, aber Elisabeth Sladen spielt dennoch mit vollem Einsatz und überzeugender Aufrichtigkeit. Und das auch noch in 80er-Dauerwelle und lila-durchsichtigem Regenmantel.

Don’t forget me.

Und dann schließlich 2006 die Rückkehr in die Neuauflage der Serie. “School Reunion” war für mich, und ich denke auch für viele von euch, die erste Begegnung mit Sarah Jane Smith.  Aber auch ohne irgendwelches Vorwissen an Doctor-Who-Geschichte ist das eine tolle Episode, denn Elisabeth Sladen bringt so viel Wärme und Charakter mit, dass man zum einen von Anfang an begeistert von ihr ist, und zum anderen auch ihre Beziehung zum Doctor sofort versteht und würdigen kann.

Don’t forget me.Don’t forget me.

Mit “School Reunion” fing die wiederbelebte Karriere von Elisabeth Sladen aber nur an – schon kurz darauf bekam sie ihre eigene Serie, The Sarah Jane Adventures. Die ich nicht so ganz regelmäßig geschaut hab, aber vond er ich doch den größten Teil kenne – denn für eine Kinderserie sind die SJA wirklich ganz wunderbar und eben auch eine Freude für Erwachsene – nicht zuletzt wegen der Präsenz von Elisabeth Sladen, die dem allen mehr Würde verliehen hat.

Don’t forget me.

Eine meiner liebsten Sarah-Jane-Szenen ist zu Beginn von “The Stolen Earth”, in der Montage als die ganzen Companions auf der Erde die Stimmen der Daleks hören. Der Rest der Szene ist auch gut, aber erst wenn man Sarah Jane sieht, wie sie Luke in den Arm nimmt und schluchzt, spürt man die Verzweiflung, erst hier wird die grausame Bedrohung fassbar und schockierend. Die Daleks wirken in so einigen neueren Folgen eher lächerlich und nicht beängstigend, aber diese kleine Szene mit Sarah Jane reicht aus, um sie wieder schrecklich zu machen.

Don’t forget me.Don’t forget me.

Die vielen Abschiedsszenen, die es mit Sarah Jane gibt, sind nun besonders schwer anzusehen. Aber man kann auch mit Zuversicht die letzten Worte von Jane an den zehnten Doctor zurück an Elisabeth Sladen richten:
“No-one’s ever going to forget you

Don’t forget me.


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