DIY: Holz richtig schleifen

DIY: Holz richtig schleifen

Egal ob Heimwerker oder Laie, jeder hat einmal das Problem, dass er ein Stück Holz, ein altes Möbelstück oder einfach nur ein Brett abschleifen muss. Holz schleifen ist also eine Tätigkeit, die oft beim Renovieren, Basteln, beim Möbelbau oder vor dem Lackieren und Lasieren durchgeführt wird.
Holz können Sie entweder von Hand mit Schleifpapier oder mit elektrischen Schleifgeräten schleifen. Wer von Hand schleifen will benötigt in der Regel Schleifpapier und einen Schleifklotz. Schleifschwamm und Schleifwolle .

Ein Schleifschwamm ist ein Arbeitsmittel zum Schleifen von Oberflächen und kann als Alternative zu Schleifpapier und Block eingesetzt werden. Ein Schleifschwamm ist in unterschiedlichen Formen und Körnungen erhältlich so, dass es für unterschiedliche Schleifarbeiten eingesetzt werden kann.
Sehr anpassungsfähig und flexibl ist Schleifwolle. Sie ist komfortabel und eine sichere Alternative zu Stahlwolle. Schleifwolle rostet nicht und ist nass und trocken anwendbar.

Verwenden Sie für den maschinellen Grobschliff mit einem Elektroschleifer, Schleifpapier in der Körnung 40 bis 60 und schleifen Sie das Holz längs zur Maserung. Üben Sie beim Schleifen nur wenig Druck aus, denn Druck verkürzt nicht den Schleifvorgang er behindert diesen. Sie sollten nach jedem Schleifen den entstandenen Holzstaub entfernen.


Wollen Sie ein besonders feines Schleifergebnis, sollten Sie das Holz mit einem Schwamm oder Lappen befeuchten. Durch das Wässern des Werkstücks richten sich die Holzfasern auf und können im Anschluss weggeschliffen werden. Notwendig ist dies besonders bei Hölzern, die gebeizt werden sollen, da nach dem Beizen kein Schliff mehr möglich ist.
Nach dem ersten Schliff wählen Sie nun mittleres Schleifpapier in der Körnung 80 oder 120 und schleifen das Werkstück quer zur Maserung. Jetzt das Holz wieder befeuchten, trocknen lassen und mit sehr feines Schleifpapier der Körnung 180 bis 240 längs zur Maserung schleifen.

Das Schleifergebnis können Sie am sichersten mit der Hand oder einem Finger kontrollieren. Hierbei fahren (streichen) Sie mit den Fingern langsam über die Oberfläche und können so eventuelle Unebenheiten ertasten. Diese Stellen können Sie nun gegebenenfalls nachbearbeiten, bis Sie das Gefühl einer glatten Oberfläche haben.

Einen Überblick über Werkzeuge und Zubehör finden Sie bei Werkstatt-King.

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