Disneys Animationsfilm-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ als Realfilm mit Emma Watson

Die Fans und Liebhaber des 1991er Disney Animationsfilms Die Schöne und das Biest haben voller Sorge auf die Realverfilmung geblickt, die nach erfolgreichen Adaptionen von Cinderella und The Jungle Book nun mit Emma Watson und Dan Stevens in den Hauptrollen sowie einer ganzen Menge CGI in die Kinos gebracht wurde.

Es darf aber Entwarnung gegeben werden. Auch wenn in der deutschen Synchronfassung die Lippenbewegungen ganz und gar nicht zum Gesang passen wollen und das Biest nicht unbedingt an die qualitativ hochwertigen CGI-Tiere aus Jon Favreaus The Jungle Book heranreicht, kann die Geschichte um die schöne Belle und den verwunschenen Prinzen immer noch rührend bezaubern.

Die Schöne und das Biest basiert auf dem gleichnamigen Animationsfilm, der von Disney wiederum nach dem französischen Märchen “La Belle et la Bête” verfilmt worden ist. Die 2017er Real-Adaption kommt von Regisseur Bill Condon, der die beiden Final-Teile der Twilight-Saga Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht inszeniert hat.

Neben Emma Watson (als Belle) und Dan Stevens (als das Biest) spielen Luke Evans, Kevin Kline, Josh Gad, Ewan McGregor, Stanley Tucci, Audra McDonald, Gugu Mbatha-Raw, Ian McKellen und Emma Thompson in größeren und kleineren Nebenrollen.

Disneys Animationsfilm-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ als Realfilm mit Emma Watson

Die Schöne und das Biest

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Das Biest ist eigentlich ein verfluchter Prinz (Dan Stevens).

Vor allem das Gespann bestehend aus Luke Evans und Josh Gad, als der selbstverliebte Macho Gaston und dessen homosexueller Begleiter LeFou, haben einen großen Teil der wunderbar unterhaltsamen Momente auf ihrer Seite. Bei beiden zeigt sich die darstellerische Spiellust, diesen Figuren wirklich Leben einzuhauchen.

Ähnlich ergeht es Kevin Kline, der zwar nur die kleine Vaterrolle Belles einnimmt, in dieser aber unfassbar – eben väterlich – herüber kommt. Das gesamte Ensemble spielt auf Hochtouren, so dass wir als Zuschauer in diese Märchenwelt eintauchen können, geradezu hineingezogen werden.

Dabei hat Die Schöne und das Biest nur an ganz wenigen Stellen die Handlung modernisiert oder einige Songs hinzugefügt. Ansonsten bleibt alles wie im Disney-Klassiker. Belle wird von einem schrecklichen Biest in dessen Schloss eingesperrt. Bei dem Ungetüm handelt es sich allerdings um einen verzauberten Prinzen, der seinem Schicksal nur entkommen kann, wenn sich eine Frau trotz seines oberflächlichen Erscheinungsbildes in ihn verliebt.

Die Landschaften und Set Designs bilden eine Augenweide von Beginn bis Ende. Ob wir nun mit Belle durch das kleine, beschauliche Dorf hüpfen. Ob wir mit ihrem Vater zum ersten Mal durch den winterlich-schaurigen Wald reiten. Oder ob wir das Biest und seine ebenfalls verzauberten Bediensteten in dem gewaltigen Schloss erleben.

Disneys Animationsfilm-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ als Realfilm mit Emma Watson

Die Schöne und das Biest

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Macho Gaston (Luke Evans) umwirbt die schöne Belle (Emma Watson).

Und natürlich gibt es auch die musikalischen Highlights, die sich bereits 1991 in die Erinnerung vieler Kinogänger oder späterer Entdecker eingebrannt haben. So ist Lumières “Sei hier Gast” ein fast schon bombastisch anmutendes Musical-Spektakel, während wir Belle und das Biest zum Titellied “Beauty and the Beast” über die Tanzfläche schweben sehen, während im Hintergrund die Kronleuchter hell erstrahlen.

Die wohl größte Leistung des Films liegt aber wohl in der Liebe der Schönen zum Biest verborgen. Es gelingt wahre romantische Chemie zwischen Emma Watson und der CGI-Kreatur aufzubauen. Die Emotionen zwischen diesen beiden Figuren scheinen fast real, tragen die Handlung und lassen uns auf ein Happy End hoffen, obwohl wir den vermeintlichen Ausgang der Geschichte ohnehin schon kennen.

Während nur lose auf den Disney-Klassikern basierende Filme wie Alice im Wunderland (beide Teile) oder Maleficent nur wenig zu begeistern wissen, sind es Filme wie eben Cinderella, wie The Jungle Book oder nun auch Die Schöne und das Biest, die aufzeigen, wie Animationsfilm-Klassiker als moderne Realverfilmungen ihren romantisch-rührenden Kern beibehalten können.


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