Dir zum Trotz Gott!

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Vor ein paar Tagen in Israel fand ich dieses bewegende Gebet:

Jossel Rackover, ein Jude, schrieb 1945 im brennenden Getto von Warschau folgenden Abschiedsbrief:

… Gott von Israel, ich bin hierher geflohen, um dir ungestört dienen zu können, um deine Gebote zu erfüllen und deinen Namen zu heiligen. Du aber hast alles getan, damit ich nicht an dich glaube. Solltest du meinen, es wird dir gelingen, mich von meinem Weg dir nach abzubringen, so sage ich dir, mein Gott und Gott meiner Väter. Es wird dir nicht gelingen. Du kannst mich schlagen, mir das Beste und Teuerste nehmen, das ich auf der Welt habe. Du kannst mich zu Tode peinigen – ich werde doch immer an dich glauben. Ich werde dich immer lieb haben – dir selbst zum Trotz! Und das sind meine letzten Worte an dich, mein zorniger Gott: Es wird dir nicht gelingen! Du hast alles getan, damit ich nicht an dich glaube, damit ich an dir verzweifle! Ich aber sterbe, genau wie ich gelebt habe: Im felsenfesten Glauben an dich! Gelobt seist Du in alle Ewigkeit! Amen.


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