Dinkel-Brötchen selber backen: Kaiserbrötchen {ohne Knoten}

Von Kleineloeffel @TorteLett

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen regelmäßig einfaches Weißbrot und Brötchen auf Vorrat zu backen. Leider gibt es nur noch wenige Bäcker, bei denen man Brötchen kaufen kann, die mehr wiegen als 3 Gramm. Die Auswahl an einfachen Dinkel-Brötchen ist sogar noch „leichter": Es gibt meistens keine! Wer auch gerne von einem belegten Brötchen am Morgen satt werden möchte, der sollte diesen Beitrag unbedingt weiterlesen.

Das nachfolgende Rezept habe ich kurz nach dem Start dieses Blogs veröffentlicht. Damals noch unter anderer Überschrift und als kunstvolle Knoten geflochten, haben diese Brötchen schon damals geschmeckt. Mittlerweile werden sie bei uns Zuhause aus Dinkelmehl gebacken und nicht mehr „frisiert". Daher war es an der Zeit, diesen Beitrag ebenfalls etwas anzupassen.

Zutaten für selbstgebackene Dinkel-Brötchen

Für den Teig
  • 300 ml Milch
  • 40 g Hefe - Da ich zu faul zum Abmessen bin, nehme ich immer die vollen 42g, die der Hefewürfel aus dem Supermarkt nun mal wiegt
  • 500 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 75 g weiche Butter
Zum Bestreichen:

So bäckst du deine Brötchen einfach selbst:

  1. In einem Topf erwärmst du die Milch, bis sie lauwarm ist.
  2. Nun löst du unter Rühren die Hefe darin auf und fügst noch den Zucker hinzu. Diese Hefemilch lässt nun für etwa 15 Minuten an einem warmen Ort stehen.
  3. Währenddessen kannst du schon das Mehl in eine ausreichend große Schüssel sieben.
  4. Das Salz streust du darüber.
  5. Die Butter legst du in Flöckchen auf das Mehl.
  6. Nun formst du eine Mulde und gießt die Hefemilch hinein..
  7. Vom Rand her rührst du mit einem Holzlöffel das Mehl in die Hefemilch und rührst weiter, bis alle Zutaten so halbwegs miteinander vermischt sind.
  8. Nun besteubst du deine Küchenarbeitsfläche mit Mehl und kippst den Inhalt der Schüssel darauf aus. Es geht mit den Händen weiter. Du knetest deinen Teig so lange, bis du einen homogenen Teig hast, der schon leicht Blasen schlägt.
  9. Daraus formst du dann eine Kugel und lässt den Teig an einem warmen Ort gehen, bis er die doppelte Größe hat.- Da ich den Hefeteig immer abends vorbereite, kommt er bei mir in einer mit Frischhaltefolie abgedeckten Glasschüssel in den Kühlschrank. Da geht er auch auf, nur eben langsamer. Am nächsten Morgen dann nehme ich ihn rechtzeitig heraus und mache mit den folgenden Schritten weiter.
  10. Nach dem Gehen solltest du den Teig noch einmal durchkneten. Nun kann er weiterverwendet werden. Sollte der Teig aus dem Kühlschrank kommen, kann er sich an einem warmen Ort ein wenig aufwärmen. Der Teig lässt sich am Besten formen, wenn er erwärmt ist. Dann gehen die nächsten Schritte etwas leichter von der Hand.
  11. Du formst nun Brötchen in der von dir gewünschten Anzahl und Größe.
  12. Die Brötchen legst du auf ein gefettetes Backblech und lässt sie noch einmal 15 Minuten gehen.
  13. Das Ei verquirlst du derweil mit dem Eigelb verquirlen und bestreichst die Brötchen damit.
  14. Die Brötchen werden nun im vorgeheizten Backofen bei 200- 225 °C für 12-15 Minuten gebacken.
  15. Fertig!

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