Die Zürichseestrapaze

Die Zürichseestrapaze

Uff. Einmal um den Zürichsee, das ist ganz schön weit. Die rote
Gerade, die die Seespitzen verbindert, habe ich gezeichnet, um
eine Ahnung von der Distanz zu kriegen. Sie misst 35 Kilometer.

Gestern las ich in der NZZ einen tollen Artikel. Einer wandert um den Zürichsee und berichtet auf einer dicht geschriebenen Seite, was er erlebt, innerlich und äusserlich. Gedanken, Beobachtungen, Gerüche, Hunger, Durst, Schmerz, Menschen, Tag und Nacht: Alles reiht und durchdringt sich. Man muss es lesen, ich kann es nicht nacherzählen. Hier bloss die ersten zwei Sätze des Textes, der mit der Ankunft in Zürich beginnt, also das Ende an den Anfang setzt:
"Etwas mehr als 21 Stunden nachdem ich so getan hatte, als würde es ein Tag wie jeder andere werden, schimmert der See so schön wie nie. Weil die Sonne hinter mir aufgeht, der Mond schief und schwach am Himmel hängt und weil die Waden brennen, die Oberschenkel stechen, die Sehnen entzündet und die Füsse taub sind. Der See schimmert so schön wie nie, weil ich kaum noch stehen kann. Es ist 5 Uhr 25, ich stehe auf der Quaibrücke und mache ein Selfie, damit mir das hier später jemand glaubt."

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