Die Zukunft der Spiele-Apps

Wer in Google Play nach Spielen sucht, wird vom Angebot überrollt. Es gibt 17 Kategorien mit zehntausenden Möglichkeiten für den kurzweiligen Zeitvertreib. Einige Spiele wie Clash Royale oder Candy Crash Saga wurden bereits mehr als 20 Millionen Mal installiert, Pokemon Go immerhin über zehn Millionen Mal.

Auch Minecraft begeistert noch immer die Android-User und ist zudem der Bestseller unter den Spielen. Bei rund 2,4 Millionen Downloads und einem Preis von derzeit 7,99 Euro klingelt die Kasse der Entwickler. Dazu beigetragen haben sicher ein Mehrspieler-Modus über Xbox Live oder Realms, Add-Ons und ein innovatives Spielekonzept.

Die Zukunft der Spiele-Apps

Für jeden das passende Angebot

Die meisten Top-Spiele sind jedoch kostenlos und sorgen für Spaß in allen Lebenslagen. Ob auf dem Sofa, im Bus oder in der Schulpause – auf dem Smartphone spielen ist in. Im Trend liegen Puzzle- und Knobelspiele wie Codycross oder Puzzledom. Aber auch Rennspiele kommen wieder auf, beispielsweise Sling Drift, wo es darum geht, Kurven mit möglichst hoher Geschwindigkeit zu meistern.

Außerdem bietet auch das eine oder andere Online-Casino inzwischen eine eigene App an, bei denen nicht zwangsläufig echtes Geld gesetzt werden muss, sondern das gratis Spielvergnügen im Vordergrund stehen darf.

Mit Glücksspiel haben Homescape und Gardenscape nichts zu tun. Hier geht es vielmehr darum, Luxusvillen zu bauen oder prächtige Gärten anzulegen. Beide Spiele befinden sich bei Google Play derzeit in den Charts. Seit Minecraft schaffen es auch immer mehr Spiele in die Charts, die nicht unbedingt mit einem verspielten Design punkten, sondern vielmehr durch einzigartige Ideen. Sie erinnern optisch häufig an die ersten Computerspiele in den 1990er-Jahren und sind dennoch sehr erfolgreich.

Während Minecraft von der Idee lebt, setzen andere auf Optik: Final Fantasy XV Pocket Edition oder das Rennsportspiel Riptide GP Renegade beeindrucken mit einer unglaublichen Grafik. Mit nur einigen tausend Downloads können sie zwar mit Clash Royale & Co. nicht mithalten, aber Spaß machen diese Apps allemal.

Goldgrube Spiele-Apps

Natürlich wollen die meisten Entwickler mit ihren Apps Geld verdienen und bieten auch bei Gratisspielen kostenpflichtige In-Apps an, die aber freiwillig sind. Insgesamt wurden in Deutschland 2017 rund 481 Millionen Euro für In-App-Käufe ausgegeben, aber nur 16 Millionen Euro für Spiele-Apps an sich. So kommt es, dass Pokemon Go – eigentlich kostenlos – weltweit im August 2018 mehr als 55 Millionen US-Dollar umgesetzt hat und seit dem Start im Sommer 2016 knapp zwei Milliarden US-Dollar. Auch Candy Crush Saga hat es im letzten Monat auf über 50 Millionen US-Dollar gebracht. Diese Spiele gibt es natürlich nicht nur für Android-Smartphones, sondern auch für das iPhone, sonst wäre dieser Erfolg wohl kaum möglich.

Auch wenn man meinen mag, dass der Markt wegen des riesigen Angebotes gesättigt ist – weit gefehlt. Immer wieder erscheinen neue Spiele, das das Potenzial zum Bestseller haben. Dazu tragen auch technische Weiterentwicklungen bei, etwa VR-Brillen oder faltbare Displays. Sie sorgen dafür, dass die Zukunft des Spielemarktes für Smartphones und Tablets spannend bleibt. Auch die Verknüpfung aus Spielen und Lernen bietet interessante Ansätze, die bereits von einigen Entwicklern aufgegriffen wurden. Nicht zuletzt nutzen Spielehersteller wie Ravensburger oder Lego immer häufiger die neuen Medien dazu, ihre eigenen (oft schon älteren) Produkte neu zu erfinden.

Foto: Screenshot / Play Store


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