die wüsten despoten

Jahrzehntelang auf Öl und Sand gebaut bzw. auf schnorchelnde Touristen kommen nun diejenigen in die Klemme, die sich bisher eher um feminine Weibwächter, groteske Paradeuniformen oder die eigene Altersvorsorge im höheren Milliardenbereich gekümmert haben. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Gaddafi-Kumpel Berlusconi keine Tipps vom Koran-Leader holt und ebenfalls mit Jagdfliegern auf Demonstranten losfliegt. Ja, es wird vermutlich höchste Zeit, die Despoten in die Wüste zu schicken; das Geld und Öl neu unter alten Clans aufzuteilen und dem Volk vorzugaukeln, dass ein ehemaliger Geheimdienstchef seine Menschlichkeit neu entdeckt hätte – im Trubel der Ereignisse. Dass die Lebensverhältnisse im Norden Afrikas oder in der arabischen Welt schon immer recht bescheiden waren wird sich wohl so schnell nicht ändern lassen. Unsere Sicht auf die Ereignisse jedoch sehr wohl oder wie einst Heiner Müller wusste: „Was für die Eliten Geschichte ist für die Massen immer noch Arbeit gewesen.“ Insofern ist auch jeder Aufstand eine Leistung.



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