Die Woche | 31.01. – 06.02.2015

Airberlin baut Mallorca-Angebot weiter aus
Die deutsche Fluggesellschaft Airberlin hat am Donnerstag (5.2.) ihren 80 Millionsten Mallorca-Passagier befördert. Der Mann kam mit der Maschine aus Berlin-Tegel und landete um 13:30 Uhr an Palmas Airport Son Sant Joan. Hier wurde der Fluggast, der mit seiner ganzen Familie zum Urlaub auf der Insel ist, von Flughafendirektor José Antonio Álvarez und Spaniens Airberlin-Chef Paul Verhagen empfangen und mit Fluggutscheinen und Pässen für die Airport-VIP-Lounge in Palma überrascht.
Bevor der 80 Millionste Mallorca-Passagier auf der Insel landete, gab es noch eine Pressekonferenz. Hier hat Paul Verhagen erklärt, dass Airberlin das Angebot für die Insel weiterhin ausbaut: So erhöht die Fluggesellschaft in der Hauptsaison 2015 die Anzahl der Flüge zwischen Mallorca und elf Städten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, so dass es auf diesen Strecken dann insgesamt 700 Verbindungen mehr gibt als im Sommer des Vorjahres. Zu den elf Städten gehören zum Beispiel Hannover, Leipzig, München, Nürnberg, Wien und Zürich.

Wetterdienst AEMET warnt vor Glatteis auf Mallorcas Straßen
Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse warnt der staatliche Wetterdienst AEMET die Autofahrer auf Mallorca vor Glatteis, vor allem auf den Straßen im Tramuntanagebirge. Grund sind die niedrigen Temperaturen in der Nacht, in Verbindung mit den Schnee- und Regenfällen. Diese sind aber keineswegs ungewöhnlich, da wir uns gerade im kältesten Monat des Jahres befinden. Auch wenn der Winter sich in diesem Jahr, verglichen mit den Vorjahren, sehr intensiv zeigt, sind die Wetterbedingungen völlig normal, so AEMET-Sprecher Miquel Gili.
Welche Straßen wegen des Wetters gesperrt sind, finden Sie online, auf der Website des Inselrats: http://goo.gl/u4HvLA.

Mallorcas Wanderroute „Pedra en Sec“ wird erweitert
Mallorcas Wanderroute „Pedra en Sec“, die von Port d´Andratx bis nach Pollença quer durch das Tramuntanagebirge führt, wird um rund 30 Kilometer erweitert. Wie die Umweltbeauftragte der Balearen, Catalina Soler, am Mittwoch (4.2.) bekannt gegeben hat, soll der Weg künftig bis zum Cap Formentor führen. Laut dem vorgestellten Plan des Inselrats werden entlang der Strecke zudem neue Varianten für Wanderer geschaffen. So ist es künftig möglich zum Beispiel von Pollença aus zum Puig de Maria zu gehen, außerdem führt die veränderte Route „Pedra en Sec“ in der Gemeinde Valldemossa dann auch über die Finca Son Moragues und in Andratx bis zum Aussichtspunkt Josep Sastre. Wann mit der Erweiterung der Trockenmauerroute im Tramuntanagebirge auf Mallorca tatsächlich begonnen wird, ist noch nicht bekannt. Es stehen noch Verhandlungen mit einigen Finca-Besitzern aus, durch deren Privatgrundstücke die neu geplante Etappe des Wanderweges führen wird.

Volles Fundbüro an Palma de Mallorcas Flughafen
Das Fundbüro an Palma de Mallorcas Flughafen platzt aus allen Nähten. Allein im letzten Jahr wurden hier weit mehr als 6.000 verlorene und liegengelassene Gegenstände entgegengenommen, rund 1.000 davon wurden aber auch wieder abgeholt. Das hat jetzt die Flughafengesellschaft AENA bekannt gegeben.
Unter den Fundsachen sind vor allem Bekleidung und Schlüssel, aber auch Elektrogeräte wie Tablets, Laptops oder Handys.
Alle Gegenstände, die nach zwei Jahren nicht den Weg zu ihrem rechtmäßigen Besitzer finden, werden an gemeinnützige Organisationen wie zum Beispiel das Rote Kreuz oder Caritas auf Mallorca gespendet.
Das Fundbüro an Mallorcas Flughafen befindet sich im Ankunftsbereich, geöffnet hat es montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr. An Wochenenden und Feiertagen können Besitzer ihre verlorenen Gegenstände von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr abholen.

Neue Verkehrs-App für Palma de Mallorca
Die Stadt Palma de Mallorca hat jetzt eine neue Verkehrs-App vorgestellt. Abgebildet werden darin erstmals alle Informationen rund um Fahrpläne bzw. eventuelle Verspätungen der Stadtbusse, aber auch die aktuelle Verkehrslage auf den Straßen sowie die Situation in den Parkhäusern ist hier einsehbar. Nutzer erfahren zudem, ob an den Stationen des öffentlichen Leihfahrradservice “Bicipalma” noch genügend Räder zur Verfügung stehen. Gleichzeitig lassen sich in der Applikation auch Favoriten erstellen, so dass jeweils nur die gewünschten Angaben auf einer Oberfläche zusammengefasst werden.
Die neue Software ist in den Online-Stores von Google und Apple erhältlich und trägt den Namen „MobiPalma“. Momentan gibt es die Verkehrs-App für Palma de Mallorca in den Sprachen Spanisch, Katalanisch und Englisch, eine deutsche Version ist in Arbeit.

Arbeitslosigkeit auf den Balearen erneut gesunken
Wieder gibt es positive Nachrichten vom balearischen Arbeitsmarkt: Laut der hiesigen Agentur für Arbeit SOIB ist die Erwerbslosigkeit auf Mallorca und den Nachbarinseln im Januar im Vergleich zum Vorjahr um fast 8,5 Prozent zurückgegangen. Demnach waren zum Jahresbeginn auf den Balearen rund 83.000 Personen ohne einen Job.
Seit mittlerweile 27 Monaten, also seit Oktober 2012, verzeichnen die Inseln somit Monat für Monat einen Rückgang der Arbeitslosigkeit.
4,5 Millionen Menschen waren im letzten Monat im ganzen Land arbeitslos gemeldet, damit war es der in dieser Hinsicht beste Januar in Spanien seit 2007.

Noch mehr gratis WLAN für Palma de Mallorca
Die ganze Küste von Palma de Mallorca soll noch in diesem Jahr mit einem Gratis-WLAN-Netz ausgestattet werden. Das ist das Ergebnis aus Verhandlungen zwischen der balearischen Hafenbehörde und der Tourismusstiftung „Fundación Palma 365“. Bis jetzt gibt es das kabellose Internet im Strandbereich der Playa de Palma, es reicht von Can Pastilla bis Arenal. Künftig sollen Urlauber und Residenten aber auch an Palmas Stadtstrand Can Pere Antoni, auf der alten Mole vor der Kathedrale sowie rund um den Paseo Marítimo kostenlos im Internet surfen können. Dafür wird das bestehende WLAN-Netz jetzt erweitert.
Eine Übersichtskarte mit allen kostenlosen Internet-Hotspots auf ganz Mallorca gibt es im Internet, unter http://islawifi.com/zonas/.

Grünes Licht für Riesen-Solarpark auf Mallorca
Jetzt hat das balearische Umweltministerium grünes Licht für den Riesen-Solarpark auf Mallorca gegeben. Die Anlage soll an der Landstraße zwischen Manacor und Porto Cristo auf der Finca Santa Cirga entstehen und etwa 900.000 Quadratmeter groß sein. Das Grundstück gehört der Familie March, die es für 25 Jahre an den Betreiber des Solarparks verpachtet. Laut spanischen Medienberichten könnte dieses Jahr im September mit der Installation der rund 250.000 Solarmodule begonnen werden, voraussichtlich 18 Monate später sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Wie die zukünftigen Betreiber erklärt haben, werden durch den Bau insgesamt knapp 500 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 50 Millionen Euro.

Noch mehr Stationen und Räder für „Bicipalma“ in Palma de Mallorca
Wie das Verkehrsamt von Palma de Mallorca jetzt angekündigt hat, bekommt der städtische Leihfahrradservice „Bicipalma“ in den nächsten Monaten fünf neue Stationen und 100 zusätzliche Fahrräder. Damit stehen Residenten und Touristen in der Inselhauptstadt künftig insgesamt 320 Fahrräder zum Ausleihen zur Verfügung. Laut Stadtrat Gabriel Vallejo stammt das Budget für die Erweiterung auch diesmal von „Civitas Dynamo“, einem europaweiten Projekt, das energieeffiziente Stadtentwicklung und umweltfreundliche Verkehrssysteme unterstützt. Wo genau die neuen „Bicipalma“-Stationen in Palma künftig eingerichtet werden, ist bis jetzt noch nicht bekannt.
Seit vergangenem September kann Palmas Leihfahrradservice nicht mehr nur von Einwohnern der Stadt, sondern auch von Touristen und Nicht-Residenten genutzt werden. Eine Drei-Tages-Karte kostet neun Euro, eine Wochenkarte zwölf Euro. Alle Infos dazu gibt es auf der Homepage von „Bicipalma“ unter www.bicipalma.es.

Maulkorbpflicht am Hundestrand von Pollença auf Mallorca
Ab sofort muss jeder Tierbesitzer seinem Vierbeiner am Hundestrand von Pollença einen Maulkorb anlegen. Hinweisschilder machen die Hundehalter auf die neue Verordnung der Gemeinde Pollença aufmerksam. Bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen von bis zu 300 Euro. Mit der neuen Regelung will die Stadt die Hunde vor erneuten Vergiftungen schützen. Seit einiger Zeit legen Unbekannte an der Playa Llenaire immer wieder Giftköder aus. In den letzten Wochen starben mehrere Tiere, nachdem sie das Gift gefressen hatten. Zu den weiteren Maßnahmen der Gemeinde Pollença zählen auch eine gründliche Reinigung sowie die ständige Bewachung des Abschnitts. Außerdem fordert die Stadt, dass die Balearenregierung Überwachungskameras am Hundestrand anbringt.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von “Das Inselradio”


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