Die Woche | 29.10. – 04.11.2016

9. August: Tag mit der höchsten Personendichte auf den Balearen
Der 9. August war auf den Balearen der Tag des Jahres mit der höchsten Personendichte. An diesem Tag befanden sich fast 2,04 Millionen Menschen auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Das waren knapp 1,3 Prozent mehr, als am Rekordtag des Vorjahres.
Im Durchschnitt befanden sich im August dieses Jahres täglich rund 1,9 Millionen Menschen auf den Inseln, gezählt wurden dabei sowohl Einheimische als auch Urlauber. Das heißt, dass sich in dem Hochsommermonat jeden Tag fast doppelt so viele Menschen auf den Balearen aufhielten, wie es hier Einwohner gibt – die gemeldete Einwohnerzahl liegt nämlich bei 1,1 Millionen.
Diese Daten bezüglich der Bevölkerungsdichte hat das balearische Statistikamt Ibestat ermittelt.

Erste Knochen-Funde bei Exhumierungsarbeiten auf Mallorca
Seit Mittwoch (2.11.) wird auf Mallorca eines der größten Massengräber aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs untersucht. Das Grab befindet sich auf dem Friedhof von Porreres in der Inselmitte, wo rund 30 Gerichtsmediziner und Archäologen an den Exhumierungsarbeiten beteiligt sind.
Die Franco-Opfer sollen vor knapp 80 Jahren in der Nähe des Friedhofs erschossen und dann heimlich vergraben worden sein.
Bereits wenige Stunden nachdem die Arbeiten aufgenommen wurden, endeckten Arbeiter die ersten Knochen, sie befanden sich rund 70 Zentimeter unter der Erde.
In den nächsten vier Wochen wird mit weiteren Funden gerechnet, insgesamt werden hier über 120 Skelette vermutet.
Die Balearenregierung hatte die Exhumierungsarbeiten im Sommer angeordnet. Fast 100.000 Euro stehen zur Verfügung, um die Identität der Franco-Opfer zu klären.

Nächste Woche könnte es auf Mallorca schneien
Schon in der nächsten Woche könnte es auf Mallorca schneien. Der staatliche Wetterdienst AEMET rechnet mit den ersten Flocken auf dem Puig Major, dem höchsten Berg der Insel, denn am Dienstag (8.11.) soll die Schneefallgrenze auf 1.000 Meter sinken.
Schon am kommenden Montag (7.11.) wird es hier deutlich kühler, die Werte sollen um rund zehn Grad abfallen, so dass die Top-Temperaturen nur noch bei etwa 14 Grad liegen. Gleichzeitig wird es nächste Woche richtig feucht, denn eine dicke Regenfront kommt auf Mallorca zu.
Bis zum Ende dieser Woche soll es aber noch trocken und mild bleiben, die Werte steigen täglich auf deutlich über 20 Grad an.

Ryanair nimmt Kurs von Frankfurt nach Mallorca
Europas größte Billigfluggesellschaft Ryanair könnte Mallorca bald auch von Frankfurt aus anfliegen.
Wie die FAZ berichtet, will das Unternehmen mit Start des Sommerflugplans im März 2017 zwei Flugzeuge an dem Großflughafen stationieren. Mit den beiden Maschinen will Ryanair dann bei Urlaubern beliebte Ziele in Spanien, wie die balearische Urlaubsinsel Mallorca, aber auch Alicante auf dem Festland anfliegen. Bislang hat die irische Fluggesellschaft den Airport gemieden. Gründe waren die hohen Gebühren und die vorgeschriebene Zeit zwischen Landung und Start, die den Verantwortlichen ein Dorn im Auge waren.
Der Flughafenbetreiber Fraport und Ryanair sollen sich jetzt wegen der langen Standzeiten geeinigt haben, außerdem bekommen Airlines, die bislang nicht über Frankfurt geflogen sind, Preisnachlässe bei den Flughafengebühren, so die FAZ.

Fünf der 100 reichsten Spanier sind aus Mallorca
Fünf der 100 reichsten Spanier kommen aus Mallorca. Wie das englischsprachige Wirtschaftsmagazin „Forbes“ bekannt gegeben hat, haben diese fünf Unternehmerfamilien zusammen ein geschätztes Vermögen von über 6,6 Milliarden Euro. Dazu zählen unter anderem die mallorquinischen Banker Juan und Carlos March, Garbriel Escarrer von der Kette „Meliá Hotels International“, die Geschwister Fluxá von „Iberostar“ sowie die Familie Barceló der „Barceló-Gruppe“.
Der reichste Spanier und nach Bill Gates der zweitreichste Mensch der Welt ist Amancio Ortega. Es handelt sich um den Besitzer der Inditex-Gruppe, zu der zum Beispiel auch die Modemarke Zara gehört. Ortega soll ein Vermögen von über 67 Milliarden Dollar haben.

34 Personen auf den Balearen bei Badeunfällen ertrunken
Auf den Balearen sind zwischen Januar und Oktober insgesamt 34 Menschen im Meer oder in Pools ertrunken. Das gab jetzt die spanische Vereinigung der Rettungsschwimmer bekannt. Das sind so viele Tote, wie im gesamten letzten Jahr.
Mehr Badetote als auf den Balearen gab es in diesem Zeitraum in Galizien, in Andalusien, auf den Kanaren und in Valencia. Spanienweit kamen in den ersten zehn Monaten des Jahres insgesamt 385 Personen bei Badeunfällen ums Leben. Das ist ein Rückgang von etwa zehn Prozent, im Vergleich zu 2015.
Die Vereinigung der Rettungsschwimmer warnt Badegäste vor Fahrlässigkeit: So sollten vor allem Ältere und Menschen mit gesundheitlichen Problemen achtsam sein.

PIMECO verärgert über Weihnachtsbeleuchtung in Palma
Schon seit einigen Wochen werden die Straßen in Palma de Mallorca festlich geschmückt, doch nicht alle Anwohner und Händler kommen in den Genuss der Weihnachtsbeleuchtung.
Das schreibt die spanische Tageszeitung „Ultima Hora“ und beruft sich auf die Einzelhandelsverband PIMECO. Die Verantwortlichen werfen der Stadt vor, lediglich die Hauptverkehrsstraßen, wie zum Beispiel die Avendida Jaime III und den Paseo del Born ins bessere Licht rücken zu wollen. Vor allem Straßen außerhalb der Innenstadt, wie die Calle General Riera würden nicht berücksichtig werden, so Bernat Coll von Pimeco. Ein Gespräch mit der Stadt habe keine Lösung herbeiführen können, so Coll weiter. Bislang haben die Händler die Beleuchtung für die Straße selbst gestellt, die Stadt hat sich um die Wartung und die Anbringung gekümmert.

Start- und Landebahn an Palma de Mallorcas Flughafen wird saniert
Derzeit ist an Palma de Mallorcas Airport Son Sant Joan eine Start- und Landebahn gesperrt. Genauer gesagt geht es um die kleinere, südlich gelegene Piste (06R-24L). Drei Wochen hat Flughafenbetreiber AENA für die nötigen Sanierungsarbeiten angesetzt. Dabei wird an der Oberfläche sowie an der Technik der Südbahn gearbeitet.
Auch die Beleuchtung wird auf den neuesten technischen Stand gebracht, so AENA. Neben der Start- und Landebahn wird auch das Rollfeld saniert.
In der Zeit der Sanierung wird der gesamte Flugverkehr über die Nordbahn abgewickelt. Die Arbeiten am Airport Son Sant Joan sollen, laut eigenen Angaben, keine Auswirkungen auf den Flugverkehr haben. Insgesamt nimmt AENA für die Arbeiten über 14 Millionen Euro in die Hand.

Vorbereitungen für Palmas Patronatsfest in vollem Gange
Jedes Jahr in der Nacht vom 19. auf den 20. Januar wird in Palma de Mallorca das Patronatsfest „Revetla de Sant Sebastià“ gefeiert. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits jetzt auf Hochtouren.
Es haben sich mehr als 250 Solo-Künstler und Bands bei der Stadt beworben, die bei den Festlichkeiten auf den Open Air-Bühnen ihr Können zeigen wollen. Die Entscheidung liegt bei den Einwohnern von Palma de Mallorca. Sie haben seit Montag (31.10.) und bis Sonntag (6.11.) die Möglichkeit, auf der Homepage des Rathauses ihre Stimme abzugeben.
Die einzigen Voraussetzungen dafür sind, dass man über 16 Jahre alt ist und eine Bürgerkarte, die sogenannte „tarjeta ciudadana“, hat.
Neben Live-Musik unter freiem Himmel gibt es bei der „Revetla“ im Januar auch Feuerstellen in Palma de Mallorcas Straßen, an denen Mitgebrachtes gegrillt werden kann.
Abstimmen können Sie als Bürger der Stadt Palma unter:
http://www.palma.cat/portal/PALMA/contenedor1.jsp?seccion=s_fnot_d4_v1.jsp&contenido=96961&tipo=8&nivel=1400&layout=contenedor1.jsp&codResi=1

Palma de Mallorcas Kongresspalast schafft 200 neue Arbeitsplätze
Die Hotelkette Melià hat jetzt bekannt gegeben, dass mit der Eröffnung von Palma de Mallorcas Kongresspalast 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Das Unternehmen, mit Sitz in der Inselhauptstadt, hatte von der Regierung den Zuschlag für das neue Tagungszentrum und das daran anliegende Hotel bekommen. Bis spätestens März 2017 muss der Komplex an Palmas Stadteingang geöffnet werden, das ist eine der Auflagen der Stadt.
Mehr als sieben Jahre hat der Bau des Kongresspalastes gedauert, zwischendurch mussten die Arbeiten immer wieder aus Geldmangel unterbrochen werden. Rund 110 Millionen Euro hat der Bau den Steuerzahlern gekostet.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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