Die Woche | 25.10. – 31.10.2014

Eine Million Euro für Mallorcas Tramuntanagebirge
Der Inselrat hat jetzt erklärt, mehr als eine Million Euro in die Förderung sowie Erhaltung der Serra de Tramuntana zu investieren. Mallorcas berühmter Gebirgszug wurde 2011 von der UNESCO wegen seiner einmaligen Landschaft und dem kulturellen Erbe zum Welterbe erklärt und genau diese Elemente sollen nun mit dem Geld geschützt und gepflegt werden.
Nach Angaben der Inselratsvorsitzenden, Maria Salom, soll für das Tramuntanagebirge künftig auch mehr im Ausland geworben werden. Geplant sind Ausstellungen über die Berge in Mallorcas Norden in Wien, Prag und Berlin. Zudem wird im Sitz der UNESCO in Paris die Bilderschau „Tramuntana, Patrimonio Cultural de la Humanidad“ organisiert, mit Gemälden des Gebirges aus den Jahren 1860 bis 1960.

Balearische Häfen bekommen neue Ankerplätze
Die balearische Hafenverwaltung will in den kommenden zwei Jahren in insgesamt neun Häfen der Inseln investieren. Hierfür sehen die Behörden ein Budget von rund 7,6 Millionen Euro vor. Wie der balearische Tourismusminister, Jaime Martínez, erklärte, soll die Infrastruktur und das Serviceangebot der Häfen auf Mallorca, Ibiza und Menorca verbessert werden. Benötigt werden vor allem neue Ankerplätze, um der hohen Nachfrage der Bootsbesitzer im Sommer gerecht zu werden. Der größte Teil des Baupaktes geht in die Häfen von Mallorca, wie zum Beispiel in Port d´Andratx, Sóller, Porto Cristo oder Colònia de Sant Jordi. Bis 2015 sollen hier mehr als zwei Millionen Euro investiert werden.

Kampagne gegen Prozessionsspinner auf den Balearen
Seit einigen Wochen bekämpft die Balearenregierung aktiv den sogenannten Prozessionsspinner auf den Inseln, und geriet deswegen immer wieder in die Kritik. So beklagten Anwohner, dass das Pflanzenschutzmittel auch über Wohngebiete und Schulen gesprüht worden ist. Das haben jetzt die Behörden bei einer Pressekonferenz dementiert. Laut Neus Lliteras, der Generaldirektorin der balearischen Umweltbehörde, hat man nur befallene Wälder mit dem Insektizid behandelt. Außerdem waren die Flugzeuge, die das Mittel versprühten, nur dann unterwegs, wenn es besonders windstill war. Auch der Waldschutzbeauftragte Luis Núñez hat sich zu Wort gemeldet und betont, dass das Insektengift absolut unbedenklich für Mensch und Tier ist – im Gegensatz zu den Prozessionsspinnerraupen, die Allergien, Juckreiz und Fieber auslösen können.
Auf Mallorca, Menorca und Ibiza wurde eine Fläche von etwa 23.000 Hektar mit dem Insektizid behandelt.

Touristenrückgang in Magaluf auf Mallorca
Während auf Mallorca im Sommer wieder neue Urlauberrekorde gebrochen wurden, ist die Zahl der Besucher im Ort Magaluf in diesem Jahr zurückgegangen, abgenommen hat vor allem die Zahl der Briten: Von Januar bis Oktober machten rund 1,7 Millionen Menschen aus Großbritannien Urlaub in Magaluf, rund 190.000 weniger als im Vorjahreszeitraum. Nur die Zahl der Italiener und der Deutschen hat leicht zugenommen. Schuld an dem Urlauberrückgang sind laut Angaben der Hotelvereinigung vor allem die Skandale und Negativ-Ereignisse rund die britische Touristenhochburg: So sind hier in diesem Jahr zum Beispiel vier Personen bei Hotelstürzen ums Leben gekommen, fünf wurden dabei verletzt und 130 Menschen mussten wegen schlechten Benehmens ihre Hotels verlassen. Hinzu kommen diverse Sex- und Korruptionsskandale.
Daraufhin haben internationale Reiseveranstalter ihre Konsequenzen gezogen und angegeben in der kommenden Saison keine Kontingente für Magaluf zu erwerben. Laut Sebastià Darder, dem Vorsitzenden der Hoteliersvereinigung müssen jetzt Polizei, Stadtverwaltung und Hoteliers zusammenarbeiten, um für Ordnung zu sorgen und das Image des Ortes wieder zu verbessern.

Flugreisen ohne Residentenbeleg
Ab diesem Samstag (1.11.) müssen Bewohner der Balearen keinen Residentenbeleg mehr am Flughafen oder bei Fährreisen vorzeigen, wenn sie ihre Reise mit 50 Prozent Rabatt antreten wollen. Das hat jetzt das spanische Innenministerium bekannt gegeben. Während bis dato immer noch ein Residentenbeleg in Papierform ausgestellt wurde, soll ein elektronischer Datenaustausch zwischen Behörden und Flug- bzw. Fährgesellschaften diesen ab dem 1. November völlig ersetzen. Das heißt, Personen mit einem sogenannten “certificado de residencia” müssen nur noch einen Ausweis mit sich führen, ihr Status als Resident wird in den meisten Fällen schon bei der Buchung elektronisch überprüft.
In Einzelfällen, so räumte das Innenministerium ein, kann es dabei noch zu Problemen kommen, insbesondere bei unter 14-Jährigen, die noch keinen eigenen Personalausweis haben oder bei Personen, die ihren Wohnsitz erst kurz vor Reiseantritt auf die Balearen verlegt haben. Es wird jedoch daran gearbeitet, dass über die Datenbank auch solche Fälle möglichst rasch berücksichtigt werden können.

Reinigungsarbeiten im Naturpark „Mondragó“ auf Mallorca
Derzeit wird der Naturpark „Mondragó“ auf Vordermann gebracht und von Müll und Unrat befreit. Beseitigt werden hinterlassener Abfall von Besuchern, aber auch illegale Müllkippen, zum Beispiel sind dort verbotenerweise Zementreste und Bauschutt entsorgt worden.
Bereits vor Monaten klagte die balearische Umweltorganisation GOB über den Zustand des Parks. Laut den Naturschützern ist daran vor allem die Sparpolitik der Balearenregierung unter José Ramón Bauzá Schuld. Während sich vor ein paar Jahren noch insgesamt vier Aufseher um die Anlage kümmerten, sind diese Posten im Moment wegen unzureichender Fördergelder unbesetzt.
Der “Parc Natural de Mondragó” in der Gemeinde Santanyí wurde im Jahr 1995 von der Europäischen Kommission zur Vogelschutzzone erklärt. In dem Naturschutzgebiet werden mehr als 70 Vogelarten gezählt.

Grippe-Schutz auf Mallorca
Am Dienstag (28.10.) hat auf den Balearen die insgesamt fünfeinhalb Wochen andauernde Impfkampagne gegen die saisonale Grippe begonnen. Vor allem Senioren oder chronisch Kranke sind aufgerufen, sich in ihrem zuständigen Gesundheitszentrum impfen zu lassen. Insgesamt rund 140.000 Impfdosen stehen dafür auf den Inseln zur Verfügung. Vor allem durch feuchtes Wetter wird die Verbreitung der Viren begünstigt. Im vergangenen Jahr wurden allein in den Wintermonaten fast 15.000 Fälle von Grippe auf den Balearn verzeichnet.

Erste Bilanz nach Einführung der Benimmregeln in Palma de Mallorca
Nach Einführung der Benimmregeln in diesem Sommer hat die Stadt Palma eine erste Bilanz gezogen. Seitdem der sogenannte “Normenkatalog für zivilisiertes Zusammenleben” vor knapp vier Monaten an der Playa de Palma in Kraft getreten ist, wurden dadurch rund 30.000 Euro in die Kassen der Stadt gespült. Allein 10.000 Euro stammten aus Strafgeldern die gegen illegale Hütchenspieler oder Strandmasseurinnen verhängt wurden. Palmas Bürgermeister Mateo Isern räumte allerdings ein, dass es auch in Zukunft noch viel zu tun gibt: Vor allem der illegale Straßenhandel muss, so Isern, noch stärker unter Kontrolle gebracht werden.
Das neue Regelwerk gilt seit September für ganz Palma. Es umfasst unter anderem auch Kleiderverordnungen sowie Vorschriften gegen den Alkoholkonsum auf öffentlichen Plätzen.

Von Mallorca nach Menorca
Wer auf Mallorca wohnt und die Nachbarinsel Menorca besuchen möchte, der sollte das in den kommenden Wochen tun. Die Schifffahrtgesellschaft „Baleària“ bietet derzeit günstige Fahrscheine von Alcúdia nach Ciutadella an. Mallorca-Residenten bezahlen für Hin- und Rückfahrt 32 Euro, inklusive Ticket für den PKW. Jeder zusätzliche Passagier zahlt 14,50 Euro. Das Angebot ist bis zum 15. Dezember erhältlich und gilt nur an den Wochenenden. Abreise in Alcúdia auf Mallorca ist jeweils Freitagmorgens um 8:00 Uhr, Rückfahrt von Menorca Sonntagabends um 19:00 Uhr. Die Überfahrten finden statt auf der Fähre „Poeta López Anglada“, sie ist 133 Meter lang, 22,5 Meter breit und fährt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 18 Knoten.
Alle weiteren Infos sowie die Tickets gibt es direkt auf der Homepage des Schifffahrtunternehmens „Baleària“. Hier der Link: www.balearia.com

Neue Parkplätze in Deià auf Mallorca
In Deià im Westen Mallorcas gibt es bald mehr Platz für alle Besucher, die mit dem eigenen Auto in das Bergdorf kommen. An der Ortseinfahrt, von Valldemossa kommend, soll ein neuer Parkplatz für rund 20 Fahrzeuge entstehen. Die Arbeiten haben bereits begonnen und werden voraussichtlich sechs Monate andauern. Im Rahmen des Projekts sollen zudem der Fußgängerweg bis zum Restaurant Can Quet verlängert und eine neue Bushaltestelle für die Linie Sóller-Palma de Mallorca gebaut werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 800.000 Euro.
Das Bergdorf Deià auf Mallorca ist vor allem im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel vieler Mallorca-Urlauber, weswegen die Parkplätze in den warmen Monaten meist knapp sind.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von “Das Inselradio”

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