Die Woche | 25.04. – 01.05.2015

Am Freitag (1. 5.) begannen die Abschlepp- Unternehmungen für die Unglücksfähre “Sorrento”, die vor drei Tagen im Meer vor Mallorca in Brand geraten ist.
Mittlerweile steht fest, dass sie nicht in den Hafen von Palma de Mallorca gebracht wird. Zur Debatte stehen jedoch noch Häfen auf dem spanischen Festland oder gar in Italien.
An Bord der Fähre befinden sich noch rund 750 Tonnen Treibstoff, bisher konnten die Einsatzkräfte jedoch verhindern, dass sie ins Meer auslaufen.
Die Brandursache wird momentan noch untersucht, ersten Ermittlungen zufolge könnte ein Kurzschluss in einem Kühltransporter das Feuer verursacht haben.
Alle über 150 Passagiere der Fähre konnten noch am Unglückstag gerettet werden.

400.000 Mallorca-Reisende am Wochenende
Zwischen Donnerstag (30.4.) und Sonntag (2.5.) reisen am Flughafen von Palma de Mallorca 400.000 Urlauber an oder wieder ab. Insgesamt sind über 2.400 Starts und Landungen am verlängerten Mai-Wochenende geplant.
Laut Angaben der Hoteliers auf Mallorca fällt somit der endgültige Startschuss für die Sommersaison, obwohl viele Hotels der Insel schon seit Ostern geöffnet haben.

Balearen ziehen erste Waldbrand-Bilanz
Die Balearen haben jetzt eine erste Bilanz in Sachen Waldbrände gezogen. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden insgesamt 21 Feuer registriert, zusammen haben sie fast neun Hektar Fläche auf den Inseln vernichtet. Wesentlich weniger als noch im letzten Jahr: Damals war es zu diesem Zeitpunkt bereits fast dreimal so viel, nämlich 25 Hektar. Diese Daten hat jetzt das balearische Landwirtschaftsministerium bekannt gegeben.
In diesem Zusammenhang hat die Balearenregierung die Bürger auch noch einmal zu besonderer Achtsamkeit aufgerufen: Am 1. Mai, beginnt auf den Inseln offiziell die Waldbrandsaison, d.h. das Risiko für Waldbrände steigt mit Beginn der warmen Monate.

Die Gemeinde Calvià macht Schluss mit zu viel nackter Haut
In der Gemeinde Calvià gilt ab diesem Sommer, ähnlich wie bereits seit letztem Jahr in Palma de Mallorca, der sogenannte „Normenkatalog für zivilisiertes Zusammenleben“.
Eingeführt wurde er vor allem aufgrund der vielen Negativ-Schlagzeilen, die es letztes Jahr gab, Auslöser waren Berichte über die bei jungen Briten beliebten Feiermeilen in Magaluf.
Wie die Behörden jetzt bekannt gegeben haben, sollen nach Inkrafttreten des Normenkatalogs nicht nur öffentliche Alkoholexzesse der Vergangenheit angehören, man will auch unterbinden, dass Menschen abseits vom Strand mit nacktem Oberkörper oder in Badebekleidung auf den Straßen unterwegs sind. Bei Verstößen werden hier bis zu 750 Euro fällig. Hohe Strafen drohen aber auch beim Urinieren in der Öffentlichkeit.
Damit die neuen Auflagen auch umgesetzt werden, patrouillieren während der Hauptsaison britische Polizisten gemeinsam mit den spanischen Kollegen auf den Straßen der Gemeinde Calvià auf Mallorca.

Mehr Sicherheit in den Bergen von Deià auf Mallorca
Die Gemeinde Deià hat jetzt einen ersten Schritt in Richtung mehr Sicherheit für Wanderer getan: Entlang des Wanderwegs “Camí dels Pintors” wurden Handläufe aus Seilen angebracht. Hier sollen Ausflügler im Notfall Halt finden, ein Schild weist zudem daraufhin, dass es sich um einen gefährlichen Abschnitt handelt. Das berichtet jetzt die spanische Tageszeitung “El Mundo”.
Diese Maßnahme war notwendig geworden, nachdem zwei Wanderer im Abstand von nicht einmal einer Woche an dergleichen Stelle in Deià verunglückt waren. Eine der beiden, eine deutsche Urlauberin, starb noch an der Unglücksstelle.
Die Handläufe aus Tauen sind zunächst nur provisorisch gedacht, zu einem späteren Zeitpunkt wird die Gemeinde Deià die Gegend um den Wanderweg noch weiter absichern.

Umsatzrekord auf Mallorca und den anderen Baleareninseln
Wie das Marktforschungsinstitut „Egatur“ jetzt bekannt gegeben hat, haben die Balearen zu Beginn des Jahres einen Umsatzrekord im Tourismussektor verzeichnet:
Rund 483 Millionen Euro gaben Urlauber in den Monaten Januar bis März auf den Inseln aus. Das sind 20,3 Prozent mehr, als noch im Vorjahreszeitraum.
Umsatzstärkster Monat war der März, mit Einnahmen von etwa 270 Millionen Euro. Am meisten Geld ließen dabei die Briten auf den balearischen Inseln, gefolgt von den Deutschen.

460 Millionen Euro für die Playa de Palma
Der Playa de Palma steht jetzt definitiv ein Wandel bevor. Der seit zehn Jahren vorbereitete Masterplan für die beliebte Tourismuszone im Süden Mallorcas wurde jetzt vom Inselrat verabschiedet und sieht Investitionen in Höhe von mehr als 460 Millionen Euro vor. Wie der balearische Tourismusminister, Jaime Martínez, in dieser Woche auf einer Pressekonferenz in Palma de Mallorca erklärt hat, ist mit dem Plan ein rechtlicher Rahmen geschaffen worden, auf dessen Grundlage eine Modernisierung der Playa de Palma erst möglich ist. Dazu gehört vor allem der Bau von neuen Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, darunter zum Beispiel das Hotel „Llaüt“ im Gebiet Las Maravillas oder ein Haus der Hotelkette „Hipotels“ hinter dem Megapark. Zudem werden veraltete Anlagen, wie zum Beispiel das Hotel „Tropical“ und das „Acapulco Playa“, aufgerüstet.
Mit dem neuem Qualitätsmanagement muss an der Playa de Palma jedoch auch mit einem Preisanstieg von durchschnittlich zwei bis fünf Prozent gerechnet werden, im Luxus-Segment sogar bis zu 15 Prozent.

Schutz-Zäune für Dünenbereiche auf Mallorca
Die Gemeinde Manacor im Osten Mallorcas will jetzt an einigen ihrer Strände Holzzäune aufstellen lassen. Damit sollen vor allem die Dünenzonen vor übermäßiger Belastung durch den Menschen geschützt werden.
Besonders im Sommer gefährden Strandbesucher mit ihren Autos die wertvollen Ökosysteme rund um die Cala Anguila und die Cala Mendia. Oft werden die Fahrzeuge in den für Autos und Fußgänger verbotenen Zonen abgestellt.
Aber auch am beliebten Naturstrand Cala Varques in Manacor auf Mallorca gibt es jeden Sommer Probleme aufgrund der limitierten Parkmöglichkeiten. Während die Gemeinde noch im letzten Jahr verkündet hat, dass sie das Abstellen von Autos auf der knapp 1,4 Kilometer langen Zufahrt zum Strand verbieten möchte, gelten auch in diesem Jahr keine Beschränkungen für diesen Bereich. Im Sommer parken entlang des schmalen Abschnitts an der Cala Varques bis zu 300 Wagen gleichzeitig.

Stärkeres WLan-Netz für Magaluf auf Mallorca
Noch in diesem Sommer soll der Urlaubsort Magaluf ein stärkeres WLan-Netz als ursprünglich geplant bekommen. Das wurde jetzt von der Gemeinde Calvià beschlossen. Statt wie bisher in erster Meereslinie, wird das Netz dann auch bis in die zweite Linie reichen. Gleichzeitig sollen Touristen darüber allgemeine Informationen zu ihrem Urlaub erhalten, insbesondere bezüglich des neuen “Normenkatalogs”. Er soll ab dem Sommer in Magaluf gelten und wird unter anderem Regelungen zum Alkoholkonsum enthalten.
In das neue WLan-Netz wird die Gemeinde Calvià insgesamt über 60.000 Euro investieren, derzeit wird allerdings noch nach einem Betreiber bzw. Anbieter gesucht.

30 Prozent mehr Fahrgäste an Mallorcas Bahnhöfen
Die Umrüstungsarbeiten, die im Februar an Mallorcas Bahnhöfen stattgefunden haben, tragen jetzt Früchte. Rund zwei Monate nach der Installation von neuen Drehkreuzen und Fahrkartenautomaten an den Stationen der Insel hat die Bahngesellschaft SFM rund 30 Prozent mehr Fahrgäste registriert. Zudem wurden knapp 60.000 Euro mehr eingenommen als im Vorjahreszeitraum. Das hat jetzt der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Juan Salvador Iriarte, erklärt.
Mit dem neuen Ticketsystem hätte man jetzt einen genauen Überblick über die Passagierzahlen, zudem könne die Eisenbahngesellschaft jetzt wirtschaftlicher arbeiten und die Verbindungen sowie die Frequenz der Züge der Nachfrage entsprechend planen, so Iriarte weiter. Ein weiterer positiver Nebeneffekt des neuen Systems sei zudem, dass Schwarzfahrer jetzt schneller identifiziert werden könnten. Die Umrüstungsarbeiten an Mallorcas Bahnhöfen haben die Bahngesellschaft SFM rund 4,5 Millionen Euro gekostet.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von “Das Inselradio”


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