Die Woche | 23.06. – 29.06.2018

Die Woche | 23.06. – 29.06.2018

Forschungsschiff sichtet weißen Hai vor Mallorca
Nach mehr als 30 Jahren wurde am Donnerstag (28.6.) erstmals wieder ein weißer Hai vor Mallorca gesichtet. Das über fünf Meter lange Tier wurde im Rahmen einer Expedition der Umweltorganisation Alnitak vor der kleinen Insel Cabrera gesichtet. Rund 70 Minuten lang folgte das Forschungsschiff Töftevaag dem Tier, fotografierte und filmte es. Mit an Bord waren auch zwei Biologen, sowie zehn weitere Personen aus fünf unterschiedlichen Nationen.
In einer Presseerklärung spricht einer der Biologen davon, dass es sich um eine historische Sichtung handelt: Zwar gab es immer wieder Hinweise darauf, dass in spanischen Gewässern weiße Haie leben, dokumentiert werden konnte das bisher jedoch noch nicht. Das Forschungsschiff Töftevaag hat am Freitag (29.6.) im Hafen von Palma angelegt. Ab dann wird auch das gesammelte Material wissenschaftlich ausgewertet.

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Die Woche | 23.06. – 29.06.2018

Keine Gratis-Plastiktüten mehr auf Mallorca ab dem 1. Juli 2018
Ab dem 1. Juli 2018, also dem kommenden Sonntag, wird es auf Mallorca keine Gratis-Plastiktüten mehr in Geschäften geben. Grund ist ein Gesetz der spanischen Zentralregierung, das dann in Kraft tritt. Darin wird vorgeschrieben, dass künftig alle Einzelhändler und Supermärkte ihren Kunden nur noch kostenpflichtig Plastiktüten zur Verfügung stellen dürfen. Die Preise werden in den meisten Fällen bei zwischen 5 Cent und 15 Cent liegen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Plastikbeutel, die in Supermärkten zum Abwiegen von Obst und Gemüse angeboten werden, sowie Beutel die zu mindestens 70 Prozent aus recyceltem Material bestehen. Aber selbst Lieferdienste in Spanien sind ab dem 1. Juli verpflichtet, ihren Kunden jede Plastiktüte einzeln zu berechnen.
Ein generelles Verbot von Plastiktüten soll auf den Balearen dann im Jahr 2020 kommen.

Erhöhung des Residentenrabatts erst 2019 möglich
Eigentlich sollte er noch dieses Jahr kommen, jetzt wird eine Erhöhung des Residentenrabatts von aktuell 50 Prozent auf 75 Prozent doch erst im nächsten Jahr möglich sein. Von Seiten der spanischen Zentralregierung heißt es, dass der höhere Preisnachlass frühestens in sechs Monaten gewährt werden kann. Zur Begründung hieß es am Mittwoch (27.6.) von Spaniens Minister für Infrastruktur, José Luís Ábalos im Parlament, dass der Prozess von der Antragstellung bis zur Verabschiedung der neuen Verordnung so viel Zeit in Anspruch nimmt.
Ursprünglich sollten Inselresidenten den höheren Rabatt schon ab kommendem August in Anspruch nehmen können, jetzt gilt jedoch vorerst weiterhin eine Reduzierung von 50 Prozent auf Fährfahrten und Flüge innerhalb Spaniens. Einen 75-Prozent-Residentenrabatt gibt es seit dem vergangenen Jahr jedoch bereits bei Reisen zwischen den zu Spanien gehörenden Inseln – also auch zwischen den Kanaren und den Balearen.

Mallorcas Zuggesellschaft führt Nachtfahrtzeiten ein
Mallorcas Züge fahren diesen Sommer auch nachts – zumindest an den Wochenenden. Das hat die Bahngesellschaft SFM jetzt bekannt gegeben. Ab dem 6. Juli und bis zum 1. September wird der Service angeboten. Dann fahren die Züge zwischen Palma und Inca immer freitags und samstags im Stundentakt und zwar zwischen 23:15 Uhr und 3:15 Uhr. Von Inca aus nach Palma geht es immer zur vollen Stunde zwischen Mitternacht und 4:00 Uhr morgens. Die Züge halten wie gewohnt an allen Bahnhöfen.
Mit dieser Initiative soll es Anwohnern und Touristen ermöglicht werden, auch ohne eigenes Auto zu den Sommerfesten zu gelangen, die auf Mallorca jedes Jahr in verschiedenen Gemeinden veranstaltet werden.

Erstes Vermietungsgesetzt der Balearen in Kraft
Am Mittwoch (27.6.) ist das erste Vermietungsgesetz der Balearen in Kraft getreten, das sogenannte Ley de Vivienda de las Illes Balears. Ziel der neuen Verordnung ist es, den Bürgern den Zugang zu Wohnraum auf den Inseln zu erleichtern. So soll beispielsweise der Bau von Sozialwohnungen auf den Inseln gefördert werden und bei Stromschulden darf nicht mehr automatisch die Versorgung abgeschaltet werden. Gleichzeitig will die Balearenregierung mit Hilfe des neuen Gesetzes aber auch bis dato leer stehende Wohnungen wieder dem Markt zuführen. Große Wohnungsbaugesellschaften, deren Immobilien seit mehr als zwei Jahren nicht vermietet werden, müssen diese ab sofort als Sozialwohnungen anbieten. Ansonsten drohen ihnen Bußgelder in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Um eine bessere Übersicht darüber zu haben, wird die Regierung ein Wohnungsregister anlegen.

Drohnen im Kampf gegen Feuerbakterium auf Mallorca
Ende 2016 wurde das sogenannte „Feuerbakterium” erstmals auf Mallorca nachgewiesen, seitdem breitet es sich auf den Balearen immer weiter aus.
Jetzt soll eine Drohne zum Einsatz kommen: Eine speziell entwickelte Kamera bildet bereits befallene Pflanzen ab, die mit bloßem Auge noch nicht erkennbar sind. Diese Methode hat sich bereits in Italien bewährt, so die Verantwortlichen.
Nächste Woche soll die Drohne auf Mallorca eingesetzt werden und spezielle Gebiete abfliegen. Das balearische Umweltministerium erhofft sich dadurch erkrankte Bäume rechtzeitig zu erkennen und frühzeitig fällen zu können.
Etwa 20 verschiedene Pflanzenarten sind auf den Balearen betroffen, darunter Mandelbäume und Weinreben.
Der lateinische Name des Pflanzenschädlings lautet „Xylella fastidiosa“. Er wird von Insekten übertragen, die den Erreger in sich tragen.

Zwölf Tonnen Müll aus dem Meer vor den Balearen gefischt
Die Müllboote, die im Meer vor den Balearen unterwegs sind, haben seit Anfang Mai zwölf Tonnen Abfall aus dem Wasser gefischt – also durchschnittlich 230 Kilogramm pro Tag. Der Großteil waren Plastik und Holz.
Den ganzen Sommer lang sind rund 30 Müllboote rund um die Inseln im Einsatz. Die Balearenregierung beauftragt jedes Jahr Reinigungsfirmen, die dafür sorgen, dass die gute Wasserqualität im Meer vor Mallorca und den Nachbarinseln erhalten bleibt. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das von der balearischen Agentur für Wasserqualität und Umwelt ABAQUA angestoßen wurde.

Vier Fußgänger im Juni auf Mallorca gestorben
Pechmonat Juni – vier Fußgänger sind diesen Monat aufgrund von Unfällen ums Leben gekommen, drei Frauen und ein Mann.
Alle vier wurden von den Fahrern der jeweiligen Autos übersehen und erfasst.
Der letzte tödliche Unfall dieser Art hat sich am Sonntag (24.6.) in Sa Rápita ereignet, wo eine 15-jährige von einer betrunkenen Autofahrerin angefahren wurde und verstarb. Die Unfallverursacherin soll stark alkoholisiert gewesen sein.
Erst eine Woche zuvor kam eine 33-jährige Fußgängerin an der Landstraße von Campos nach Santanyí ums Leben.
Hinzu kommen eine 24-Jährige und ein 22-Jähriger, die in den ersten Juni-Wochen überfahren wurden und daraufhin starben.

Mallorca-Flüge so günstig wie nie
Mallorca-Flüge sind so günstig wie nie. Grund ist die hohe Anzahl an Flügen, die die Billigfluggesellschaften derzeit im Angebot haben.
Wie die Verantwortlichen der Airlines Air Europa, Vueling und Ryanair erklärt haben, bieten sie in diesem Sommer preiswerte Tickets zwischen Palma und verschiedenen Städten in Europa sowie auf dem spanischen Festland an. Von Mallorca nach Barcelona und zurück geht es teilweise schon ab 40 Euro – noch ohne Abzug des Residentenrabatts.
Es handelt sich um den dritten Sommer in Folge, an dem die Ticketpreise sinken.
In dieser Hauptsaison gibt es sechs nationale und internationale Verbindungen mehr als im Vorjahr. Insgesamt stehen Reisenden an Palmas Airport zurzeit 188 Routen zur Verfügung.

Baleareregierung will Kauf von Elektrofahrrädern subventionieren
Die Balearenregierung denkt derzeit darüber nach, den Kauf von Elektrofahrrädern zu subventionieren. Die Idee dahinter ist, damit die Bürger dazu zu animieren, auf andere Verkehrsmittel als das Auto umzusteigen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass gerade einmal zwei Prozent der Fahrten, die jeden Tag auf einer der Baleareninseln unternommen werden, mit dem Fahrrad realisiert werden. Gleichzeitig staut sich auf vielen Hauptverkehrsstraßen immer mehr der Verkehr. Insbesondere auf Palmas Ringautobahn, der Vía de Cintura. Mit der Subventionierung von Elektrofahrrädern und weiteren Maßnahmen in diesem Bereich hofft die Baleareregierung, das Problem der überfüllten Straßen besser in den Griff zu bekommen.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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