Die Woche | 22.10. – 28.10.2016

191.000 Balearen-Reisende von Verspätungen und Ausfällen betroffen
Passagiere, deren Flug mehr als drei Stunden verspätet ist oder gestrichen wird, haben einen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung in Höhe von bis zu 600 Euro.
Auf den Balearen flogen zwischen Juni und September dieses Jahres rund 191.000 Personen verspätet oder wegen Flugausfällen gar nicht los. Die Fluggesellschaften müssten somit rund 57 Millionen Euro berappen, um die hiesigen Reisenden zu entschädigen.
Diese Daten hat das Unternehmen Gate 28 veröffentlicht, das sich um die Rechte von Flugreisenden kümmert.
Als einer der Hauptverspätungstage an den Airports der Balearen wird der 26. Juni genannt. An diesem Tag verspäteten sich zahlreiche Flüge der Airline Vueling, viele wurden auch ganz gecancelt. Laut Angaben der Fluggesellschaft hatte das „operationelle Gründe“.

Motorradfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit PKW auf Mallorca
Am Mittwoch (26.10.) ist auf Mallorca ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Zu dem Unglück kam es gegen 18:00 Uhr auf der Landstraße von Palmanyola nach Santa Maria, als der 55-jährige Motorradfahrer mit einem entgegenkommenden PKW frontal zusammenprallte. Für den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle.
Die drei Autoinsassen, eine britische Urlauberfamilie, wurden bei dem Zusammenstoß nur leicht verletzt. Über eine Stunde lang musste die Straße für den Verkehr komplett gesperrt werden. Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gesuchter Mafioso aus Italien auf Mallorca gefasst
Die Polizei hat in dieser Woche auf Mallorca einen international gesuchten Mafioso festgenommen. Es handelt sich um ein 67-jähriges Mitglied der Bande „Zazo-Mazzarela“, die zum süditalienischen Mafia-Clan „Camorra“ gehört.
Der Verdächtige wurde in Palma de Mallorcas Stadtteil Portixol verhaftet. An der sogenannten Operation „Fast 2016“ waren Spezialkräfte der spanischen Nationalpolizei und eine Anti-Mafia-Einheit aus Italien beteiligt.
Dem Festgenommenen werden unter anderem Geldwäsche und Bestechung vorgeworfen. Im Februar 2014 war ein internationaler Haftbefehl gegen den 67-Jährigen erlassen worden.

Arbeitslosenquote auf den Balearen unter elf Prozent
Die Arbeitslosenquote auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera ist auf unter elf Prozent gesunken. Das entspricht dem niedrigsten Stand seit März 2008.
So waren auf den Inseln im dritten Quartal des Jahres rund 68.000 Menschen ohne Job, 14.000 weniger als im Vorjahreszeitraum.
Damit sind die Balearen die autonome Region des Landes mit der niedrigsten Arbeitslosenquote. Spanienweit liegt sie aktuell bei knapp 19 Prozent.
Vor allem das Thema Jugendarbeitslosigkeit ist nach wie vor ein großes Problem im Land. Auf den Balearen liegt die Zahl der unter 25-jährigen Arbeitslosen bei gut 27 Prozent, spanienweit bei 42 Prozent.
Diese Daten hat das nationale Statistikinstitut INE jetzt veröffentlicht.

Mallorca und Co wollen ewige Sommerzeit
Ewige Sommerzeit – dafür haben die Parteien der Balearen am Dienstag (25.10.) einstimmig vor dem spanischen Parlament plädiert. Ziel war es, dass damit auf den Balearen das ganze Jahr über die Sommerzeit gilt und die Uhren nicht umgestellt werden müssen. Allerdings wurde der Antrag von der spanischen Zentralregierung abgewiesen. Zur Begründung heißt es, dass in diesem Bereich europäisches Recht anzuwenden ist, d.h. einzelne Mitgliedstaaten oder Regionen innerhalb der EU können nicht selbstbestimmt aus der Zeitumstellung austreten.
Damit werden bis auf weiteres auch auf Mallorca und den anderen Inseln die Uhren eine Stunde zurück gestellt. Da die Balearen die am östlichsten gelegene, autonome Region Spaniens sind, bekommt man das hier besonders zu spüren: Am 1. November geht beispielsweise die Sonne gegen 17:40 Uhr auf Menorca unter, auf dem spanischen Festland bleibt es unterdessen bis knapp 18:30 Uhr hell. Nach der Umstellung der Uhren auf Winterzeit ist es auf den Balearen noch früher dunkel, was die Balearen-Regierung in ihrer Petition als negativ bewertet hat – sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesundheit und das Familienleben.

Rekord-September auf Mallorca
9,2 Millionen Übernachtungen im September – mit dieser Zahl haben die Balearen einen neuen Rekord gebrochen. Mit einer Belegungszahl von fast 86 Prozent haben im September so viele Menschen Urlaub in einem der Hotels auf den Inseln gemacht, wie in sonst keiner anderen Region Spaniens. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Anstieg von fast sieben Prozent.
Aber nicht nur auf den Balearen, auch in ganz Spanien sind die Buchungszahlen im September, im Vergleich zu 2015 gestiegen. 36,6 Millionen Übernachtungen wurden im Land registriert, das sind fünf Prozent mehr, als im Vorjahresmonat.
Diese Daten hat das nationale Statistikinstitut INE jetzt veröffentlicht.

Grippe-Impfkampagne auf den Balearen
Am Mittwoch (26.10.) hat auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera die diesjährige Impf-Kampagne begonnen: Bis zum 14. Dezember kann man sich in den Gesundheitszentren der Inseln noch gegen die saisonale Grippe impfen lassen. Insgesamt stehen dafür auf den Balearen rund 150.500 Impfdosen zur Verfügung.
Im Zuge der Präsentation der Kampagne hat die balearische Gesundheitsministerin Patricia Gómez auch diesmal besonders Risikogruppen dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. Dazu gehören Senioren ab 65 Jahren, chronisch Kranke und Angestellte im Gesundheitssektor. Rund 480 Grippe-Fälle wurden im letzten Jahr offiziell auf den Balearen registriert.

Mutmaßliche Mitglieder des IS auf Ibiza festgenommen
Die Polizei auf Ibiza hat jetzt zwei Prediger festgenommen. Sie sollen direkt in Kontakt mit dem islamischen Staat gestanden und Mitglieder über das Internet rekrutiert haben. Die beiden 31 und 35 Jahre alten Männer waren regelmäßig in der Moschee Al Fath auf Ibiza aktiv. Seit 2012 benutzten sie vor allem das soziale Netzwerk Facebook, um ihre radikalen Ansichten mit anderen Nutzern zu teilen. Auch Videos und Links der Terrororganisation IS teilten sie auf ihren Profilen.
Von Seiten des spanischen Innenministeriums heißt es zudem, dass die beiden Prediger großen Einfluss auf die islamische Gemeinde auf Ibiza hatten, vor allem auf die jüngeren Männer. Diesen Umstand bewertet das Ministerium als besonders besorgniserregend.
Seit 2015 wurden in ganz Spanien bisher insgesamt 156 mutmaßliche IS-Anhänger festgenommen.

Santanyí will Pendel-Busse zu beliebten Stränden
Die Strände Caló des Moro, Cala Mondragó und Cala s’Armonia in Mallorcas Südosten sind bei Urlaubern sehr beliebt: Aufgrund des Parkplatzmangels vor Ort kommt es auf den engen Zufahrtstraßen immer wieder zu einem Verkehrschaos. Um das zu ändern, hat die Gemeindeverwaltung von Santanyí jetzt einen Antrag bei der Balearenregierung eingereicht.
Darin schlagen die Verantwortlichen vor, einen Pendelbusbetrieb einzurichten, wie es ihn auch schon am beliebten Naturstrand Es Trenc gibt. Dort fahren in den Sommermonaten zwischen Sa Rápita und Es Trenc Shuttle-Busse hin und her. Sie transportierten allein in diesem Jahr über 24.000 Strandbesucher.
Die Lokalpolizei von Santanyí hat an den beliebten Stränden in nur drei Monaten Knöllchen in Höhe von rund 60.000 Euro für Falschparker ausgestellt.

2.250 Arbeitsverträge für Weihnachtsgeschäft auf Mallorca und Co.
Während der Weihnachtszeit werden auf den Balearen in diesem Jahr so viele Arbeitsplätze geschaffen wie seit 2006 nicht mehr. Konkret heißt das, dass in den Bereichen Handel, Hotellerie und Logistik rund 2.250 zusätzliche Verträge geschlossen werden. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 16,6 Prozent. Diese Daten hat der Personaldienstleister Randstad jetzt bekannt gegeben.
Aber nicht nur auf den Balearen, sondern in ganz Spanien zeichnet sich dieser positive Trend ab: In allen autonomen Regionen steigt in der Vorweihnachtszeit die Zahl der Zeitarbeitsverträge um 11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die Weihnachtszeit zwischen Dezember und Januar gehört zu den verkaufsstärksten Monaten im Jahr und da in Spanien die Geschenke erst am Dreikönigstag ausgetauscht werden, geht das Weihnachtsgeschäft bis Anfang Januar. Direkt danach starten die Läden in den Winterschlussverkauf. Die Geschäfte erwirtschaften rund 20 Prozent ihres Jahresumsatzes in diesem Zeitraum.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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