Die Woche | 19.11. – 25.11.2016

Mallorca beteiligt sich an spanienweiter Lebensmittelsammelaktion
Mallorca beteiligt sich an der spanienweiten Lebensmittelsammelaktion „Gran Recojida de Alimentos“, die von der Lebensmittelbank „Banco de Alimentos“ organisiert wird. Am Freitag (25.11.) und am Samstag (26.11.) stehen in insgesamt rund 30 Supermärkten in Marratxí, Inca und Palmanova Freiwillige, die die Spenden entgegen nehmen. Gefragt sind vor allem lange haltbare Lebensmittel, wie Öl, Konserven und gekochte Hülsenfrüchte, aber auch zum Beispiel Drogerie-Artikel und andere Produkte für Kinder und Babys. Nach der Sammelaktion werden die Spenden an verschiedene, gemeinnützige Organisationen hier auf der Insel weiter gegeben, die sie dann an bedürftige Menschen verteilen.

Urteilsverkündung im Fall Nóos verschoben
Das Urteil im Korruptionsfall Noos fällt jetzt wahrscheinlich doch erst im kommenden Jahr. Das schreibt die spanische Tageszeitung „Ultima Hora“.
Die Vorsitzende Richterin Samantha Romero sollte das Urteil eigentlich am 5. Dezember verkünden, hat jetzt aber einen Antrag gestellt, um mehr Zeit für die Ausarbeitung des Urteils zu bekommen.
Erstmals in der Geschichte des spanischen Königshauses steht ein Familienmitglied vor Gericht. Es handelt sich um die Schwester des spanischen Königs Felipe. Infantin Cristina und 17 weitere Angeklagte werden der Beihilfe zum Steuerbetrug bezichtigt.
Hauptangeklagte in dem Prozess sind Cristinas Ehemann Iñaki Urdangarin und dessen früherer Geschäftspartner Diego Torres. Sie sollen auf den Balearen mit der gemeinnützigen Organisation „Noos“ Steuergelder in Millionenhöhe in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

Zwei neue Sterne für Mallorcas Restaurants
Der Gastronomie-Führer Michelin hat am Mittwochabend (23.11.) in Girona seine begehrten Auszeichnungen für Spanien und Portugal verliehen. Gourmets auf Mallorca können sich freuen, denn zusätzlich zu den bereits ausgezeichneten Feinschmeckerlokalen der Insel kommen zwei weitere Sterne hinzu: Es handelt sich um das Restaurant Argos in Port de Pollença mit Chefkoch Álvaro Salazar und um das Restaurant Quetglas in Palma mit Chefkoch Adrián Quetglas.
Ansonsten durften alle Lokale ihre Sterne behalten: Das Simply Fosh in Palma, das Restaurant von Andreu Genestra in Capdepera, das Es Molí d’en Bou in Sa Coma, das Racó d’es Teix in Deiá, das Jardín in Alcúdia und das Es Fum im Hotel St. Regis Mardavall. Besonderen Grund zur Freude hatte wieder Fernando Perez Arellano vom Zaranda im Hotel Castell Son Claret in Es Capdellà, denn das Restaurant durfte sogar seinen zweiten Stern, den es letztes Jahr bekommen hatte, behalten.
Alle Restaurant-Bewertungen stehen im Michelin-Guide 2016 für Spanien und Portugal.

Palmas Stadtwerke Emaya investieren zehn Millionen Euro
Zehn Millionen Euro wollen Palma de Mallorcas Stadtwerke Emaya in den kommenden Jahren in das marode Leitungssystem der Inselhaupstadt investieren. Das gab die Vorsitzende von Emaya, Neus Truyol, jetzt bekannt. Ausschlaggebend für die Maßnahmen sind die sich in letzter Zeit häufenden Rohrbrüche in Palma.
Erst am Dienstag (22.11.) war in der Calle Marbella im Stadtteil Can Pastilla über 1.200 Haushalte ohne Wasser, nachdem dort ein Rohr geplatzt war. Auch am Montag (21.11.) schoss eine Wasserfontäne im Stadtteil Son Espanyolet nach einem Rohrbruch meterhoch – etwa 1.800 Haushalte und 100 Geschäfte hatten stundenlang kein Wasser.
Etwa 30 Prozent der verlegten Leitungen in Palma de Mallorca sind älter als 40 Jahre.

Mehr Polizei in Palma de Mallorcas El Terreno-Viertel
In Palma de Mallorcas Stadtteil El Terreno werden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Ab sofort sind dort an den Wochenenden nachts deutlich mehr Polizisten im Einsatz. Sie sollen Prügeleien und Drogenverkäufe auf offener Straße unterbinden und insgesamt für mehr Sicherheit sorgen.
Die Polizei reagiert damit auf die Beschwerden der Anwohner im El Terreno-Viertel. Sie klagen darüber, dass es dort immer wieder zu Zwischenfällen kommt. Zum einen sollen angetrunkene Party-Gänger untereinander handgreiflich werden. Zum anderen sollen Randalierer unter Drogeneinfluss Müllcontainer auf die Straße werfen und städtisches Mobiliar zerstören. Besondere Brennpunkte sind die Calle Rovert Graves, die Plaza Gomila und die Plaza Mediterráneo.

Rahmenprogramm beim Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung
Am 3. Dezember wird in Palma de Mallorca die Weihnachtsbeleuchtung angeschaltet. Neu ist in diesem Jahr, dass die Stadt aus diesem Anlass erstmals ein großes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt hat. Es richtet sich vor allem an Familien mit Kindern.
Um 17:30 starten am Paseo de Born und in zwei angrenzenden Straßen des Zentrums Lichterumzüge. Mit dabei sind auch Artisten und Akrobaten, die eine Geschichte davon erzählen, wie der Zauber der Weihnachtszeit nach Palma de Mallorca gelangt ist und dabei die ganze Stadt erhellt hat. Fast 10.900 Euro hat die Stadt für dieses Rahmenprogramm ausgegeben. Um 18:00 Uhr führt der Umzug zudem an Palmas Rathaus vorbei, wo das hier aufgestellte Krippenspiel und der Briefkasten für die Wunschzettel eingeweiht werden. Am 3. Dezember ab um 18:30 Uhr wird dann die Weihnachtsbeleuchtung in Palma eingeschaltet.

Hafen von Palma: Nummer eins in Sachen Schiffsreparaturen
Nicht nur als Start- und Endpunkt für Kreuzfahrten hat sich der Hafen von Palma de Mallorca mittlerweile etabliert, auch für Reparaturarbeiten werden die Docks am Kai immer mehr genutzt. Nirgendwo sonst im Mittelmeerraum werden so viele Schiffen und Yachten instand gesetzt, wie hier auf der Insel.
Insgesamt 200 Millionen Euro Umsatz generiert dieser Markt im Jahr mit einem jährlichen Wachstum von zehn Prozent. Über 1.200 Personen arbeiten an einem der Docks in Palma de Mallorca, repariert werden hier vor allem Schiffe, die unter ausländischer Flagge fahren, die meisten kommen aus Großbritannien. Ihre Länge variiert dabei zwischen sechs und 60 Metern.
Besonders zu Gute kommen diesem Sektor die Steuervorteile auf den Balearen, die im letzten Jahr für große Yachten eingeführt worden sind.

TUI setzt 2017 auf Spanien, Italien und Griechenland
Reiseveranstalter TUI setzt im Sommer 2017 auf Spanien, Italien und Griechenland. Wie TUI Deutschland-Chef Sebastian Ebel bei der Programmpräsentation auf Gran Canaria erklärt hat, erweitert das Unternehmen in diesen drei Länder sein und Hotel- und Flugangebot erheblich.
In diesem Zusammenhang hat sich Sebastian Ebel auch zum Thema „Flugpreise“ geäußert. Er erklärte, dass die Preise für den Kunden insgesamt attraktiv und stabil bleiben. In einigen Zielgebieten werden die Preise leicht angehoben – zwischen einem und drei Prozent. Dazu gehören zum Beispiel die spanischen und deutschen Zielgebiete.
Neben Südeuropa wird aber auch Nordeuropa immer wichtiger für den Reiseveranstalter. Hier setzt TUI vor allem auf Städtereisen. Beliebt sind unter anderem Dublin in Irland sowie die skandinavischen Städte Oslo, Trondheim, Stockholm und Göteborg.
Bei Fernreisen wird 2017 der hohen Nachfrage entsprechend das Angebot in den USA und in Indonesien vergrößert.

Immer mehr kontrollierte Katzenkolonien in Palma de Mallorca
In der Inselhauptstadt Palma de Mallorca gibt es mittlerweile immer mehr kontrollierte Katzenkolonien. Das schreibt die Tageszeitung „Ultima Hora“. Mit “kontrolliert” ist gemeint, dass hier Tierschützer nicht nur dafür sorgen, dass die Tiere etwas zu fressen bekommen, sondern sich auch dafür einsetzen, dass die Katzen sterilisiert werden, so dass sie sich nicht unkontrolliert vermehren. Fast 110 solcher Kolonien gibt es derzeit in der Inselhauptstadt. Offiziell sind es 150 Freiwillige, die sich vor Ort um die Tiere kümmern.
Wie viele Katzen genau in den Straßen von Palma de Mallorca leben, dazu gibt es keine endgültigen Zahlen, man geht jedoch davon aus, dass es um die 40.000 sind. Ideal wäre es, wenn mindestens 80 Prozent von ihnen sterilisiert wären, allerdings wurde dieser Eingriff zwischen Januar und Oktober bisher bei gerade einmal knapp 370 Katzen vorgenommen. Anlaufstelle dafür ist das Tierheim Son Reus, das die Tierschützer auch mit den Käfigen zum Fang der Tiere ausstattet. Die Tierschützer wiederum beklagen, dass es von Seiten der Stadt keinerlei finanzielle Unterstützung für die Versorgung der Katzen gibt und sie alles aus eigener Tasche bezahlen müssen.

App-Entwickler aus Calviá kreieren interaktiven Mallorca-Guide
Die App-Entwickler von „Runaway Trips“ aus Calviá haben einen interaktiven Mallorca-Guide kreiert, der bereits über 70.000 Mal herunter geladen wurde. Das Besondere an der Applikation mit dem Namen “Mallorca Runaway” ist, dass sie wie eine erweiterte Realität funktioniert: Der Nutzer muss lediglich mit seiner Kameralinse am Handy den Ort, an dem er sich gerade auf seiner Mallorca-Reise befindet, fokussieren. Die App fügt dann automatisch Icons zu dem Bild hinzu, die erkennen lassen, wo sich beispielsweise Museen, Restaurants oder andere interessante Orte befinden. Immer mehr Gemeinden auf der Insel haben bereits ihr Interesse bekundet, mit in die App aufgenommen zu werden. Vorteil für den Nutzer ist, dass die App auch im Offline-Modus verwendet werden kann.
Hier ein Link zur Internetseite mit mehr Infos zu der App “Mallorca Runaway”: http://mallorcarunaway.com/

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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