Die Woche | 15.07. – 21.07.2017

Die Woche | 15.07. – 21.07.2017

Palmas Bürgermeister im Gespräch mit Konsulin Sabine Lammers
Palmas Bürgermeister Antoni Noguera hat sich am Mittwoch (19.7.) auf Mallorca mit der deutschen Konsulin Sabine Lammers getroffen, um sich mit ihr über die Alkoholexzesse der Urlauber zu unterhalten und eine Lösung zu finden.
Nach dem Gespräch, bei dem auch die stellvertretende Konsulin Großbritanniens anwesend war, erklärte Noguera, dass Palmas Rathaus künftig eng mit den Ländern zusammenarbeiten will. Außerdem betonte er, dass Rassisten, Unruhestifter und Sauftouristen auf Mallorca nicht willkommen seien.
In den letzten Wochen sorgte eine Äußerung des Bürgermeisters bei der deutschen Presse für jede Menge Aufregung, als er Urlauber aus Deutschland als „Abschaum“ bezeichnete. Dabei ging es hauptsächlich um die Sauftouristen, die an der Playa de Palma Unruhe verbreiten und für Ärger sorgen. Er sagte allerdings selbst, dass diese Art von Mallorca-Urlaubern eine Minderheit darstellt.

Neue Kurzparkzone an Mallorcas Airport kann teuer werden
Seit Mittwoch (19.7.) gibt es an Mallorcas Airport eine neue Kurzparkzone. Nutzer sollten allerdings darauf achten, die Gratis-Parkzeit von 15 Minuten nicht zu überschreiten, ansonsten kann es nämlich teuer werden: Für Minute 16 zahlen Autofahrer 1,65 Euro, zwischen Minute 17 und 30 sind es etwas mehr als vier Cent pro Minute.
Der neue sogenannte „Parking Exprés“ befindet sich im Ankunftsbereich, unweit der Bushaltestelle und bietet Platz für rund 80 Fahrzeuge. Am ersten Tag waren die Flächen allerdings gerade einmal zu rund 25 Prozent belegt. Das lag vor allem daran, dass viele, die jemanden vom Flughafen abholen wollten, noch nichts von der neuen Kurzparkzone wussten.

Parkschein-Automaten in Mallorcas Nordwesten
An den Buchten Sa Calobra und CalaTuent in Mallorcas Gemeinde Escorca müssen ab sofort die Parkuhren gefüttert werden, denn diese wurden am Dienstag (18.7.) in Betrieb genommen.
Autofahrer, die ihr Fahrzeug an der Cala Tuent abstellen, zahlen für drei Stunden zwei Euro und für den ganzen Tag fünf Euro. Die Regelung gilt bis zum 31. Oktober, im Winter ist das Parken hier gratis.
In der Schlucht Sa Calobra werden das ganze Jahr über Gebühren fällig. Der öffentliche ORA-Parkplatz wird aber erst geöffnet, wenn der Privatparkplatz komplett belegt ist heißt es von Seiten der Gemeinde. Diese hofft, durch die neuen Parkschein-Automaten jährlich rund 25.000 Euro mehr einzunehmen.

Keine neuen Lizenzen für Ferienwohnungen auf Balearen
Die Mehrheit des Balearenparlaments hat am Dienstag (20.7.) einer Änderung des Tourismusgesetzes zugestimmt.
Wohnungsbesitzer, die ihre Appartements ohne die nötigen Lizenzen anbieten, müssen nun mit einem Bußgeld von bis zu 40.000 Euro rechnen. Aber auch Vermietungsplattformen wie zum Beispiel Airbnb drohen Strafen von bis zu 400.000 Euro, wenn sie Unterkünfte anbieten, für die keine gültigen Lizenzen ausgestellt wurden. Außerdem dürfen Eigentümer lediglich ihre Hauptwohnung zur Ferienvermietung anbieten, aber auch nur maximal 60 Tage im Jahr.
Der hiesige Tourismusminister Biel Barceló hat angekündigt, dass in den nächsten zwölf Monaten keine Lizenzen für Ferienwohnungen ausgestellt werden. In dieser Zeit können die einzelnen Gemeinden auf Mallorca, Menorca und Ibiza sowie die jeweiligen Inselräte entscheiden, in welchen Gebieten die Ferienvermietung gestattet wird und in welchen nicht.

Balearischer Fußballverband auf Mallorca durchsucht
Die Guardia Civil hat am Dienstag (18.7.) mehrere Stunden die Räumlichkeiten des balearischen Fußballverbandes auf Mallorca durchsucht.
Vorangegangen war die Festnahme des Präsidenten des spanischen Fußballbundes Ángel Villar, der in Madrid von Beamten in Gewahrsam genommen wurde. Gegen ihn wird wegen des Verdachtes auf Korruption, Bestechlichkeit und Veruntreuung ermittelt. Medienberichten zu Folge ist er zudem in den Fifa-Korruptionsskandal verwickelt.
Ángel Villar gilt als mächtigster Mann im spanischen Profi-Fußball. Er ist im Weltfußballverband Fifa und in der europäischen Fußballunion UEFA tätig.

Gleitschirmflieger auf Mallorca ums Leben gekommen
Am Montag (17.7.) ist ein Gleitschirmflieger auf Mallorca tödlich verunglückt. Der 47 Jahre alte Mann, der aus Campos stammt, verlor beim Puig de Son Fe in der Gemeinde Alcúdia die Kontrolle über seinen Gleitschirm und prallte gegen eine Felswand.
Die Bergungsaktion gestaltete sich äußerst kompliziert, da der 47-Jährige in unwegsamem Gelände abgestürzt war.
Als die alarmierten Einsatzkräfte bei dem Verunglückten ankamen, war dieser bereits seinen schweren Verletzungen erlegen.
Der 47-Jährige war ein erfahrener Gleitschirmflieger, er organisierte regelmäßig Treffen mit Gleichgesinnten und bildete andere Paraglider aus.

Haustiere immer wieder Opfer von Schlangenangriffen auf Mallorca
Seit Monaten haben einige Gemeinden auf Mallorca eine Schlangenplage. Wie bereits berichtet, ließ das balearische Umweltministerium in den betroffenen Gebieten Fallen aufstellen, um das Problem in den Griff zu bekommen. Allerdings breitet sich die Hufeisennatter schnell aus, und auch die Population der Treppennatter wird auf den Balearen immer größer.
Mittlerweile sind auch Haustiere nicht mehr vor den Schlangen sicher, denn die Reptilien siedeln sich immer häufiger in Wohngebieten an. Wie die Tageszeitung Diario de Mallorca schreibt, wurden bereits unter anderem Kanarienvögel in Muro, Kaninchen in Son Servera und ein Papagei in Sineu von Schlangen getötet.
Laut Angaben des balearischen Umweltministeriums werden pro Woche bis zu acht Schlangen in einer der rund 230 Fallen auf Mallorca und den Nachbarinseln gefangen.

Pläne für Umbau von Palmas Paseo Marítimo nehmen Gestalt an
Die Pläne Palmas Paseo Marítimo in eine Flaniermeile umzubauen, werden immer konkreter. Acht Millionen Euro soll der erste Teil der Umgestaltung kosten. Konkret geht es um den Abschnitt zwischen dem Auditorium und der Calle Monsenyor Palmer.
Die Bauarbeiten sollen bereits im kommenden Jahr starten. Geplant ist, die Fahrbahn hier von derzeit sechs Spuren auf vier zu verkleinern. Das heißt, dass eine Fahrspur pro Richtung wegfällt. Stattdessen wird der Gehweg auf beiden Seiten verbreitert. Das haben die Verantwortlichen jetzt bekannt gegeben. Für die Umbaukosten des Paseo Marítimo kommt die balearische Hafenbehörde auf, für die Wartung und Instandsetzung die Stadt Palma.

Balearenregierung will Reisen zwischen den Inseln promoten
Wieder mehr Residenten dazu bewegen, in der Nebensaison eine Reise auf eine der Nachbarinseln zu unternehmen – dieses Ziel hat sich die Balearenregierung gesetzt. Auslöser dafür ist die Anhebung des Residentenrabatts bei Flügen und Fährfahrten zwischen den Inseln. Statt wie vorher bei 50 Prozent liegt er jetzt bei 75 Prozent. Damit kosten zum Beispiel Flüge zwischen Mallorca und Ibiza bzw. Menorca gerade einmal rund 20 Euro.
Mit diesem Rabatt im Rücken will die Balearenregierung jetzt auch entsprechende Reisepakete schnüren. Angedacht ist unter anderem, ein Programm wieder zum Leben zu erwecken, das 2011 abgeschafft wurde: Den sogenannten „Pla Oci 60“. Zwischen 1997 und 2011 haben mehr als 131.000 Balearenresidenten eine Reise über dieses Subventionsprogramm der Regierung gebucht. Es richtete sich an alle über 60-jährigen Residenten. Davon profitierten vor allem die kleineren Baleareninseln Formentera, Menorca und Ibiza, wo so auch in der Nebensaison mehr Touristen empfangen wurden.

Top-Wasserqualität an 98,2 Prozent der balearischen Strände
Das balearische Gesundheitsministerium hat seit Mai mehr als 900 Wasserproben an Stränden auf Mallorca und den Nachbarinseln genommen. Dabei wiesen 98,2 Prozent der Abschnitte eine ausgezeichnete Wasserqualität auf.
Zwei der getesteten Strände erfüllten die strengen Leitwerte nicht und erhielten das Prädikat „nicht zum Baden geeignet“. Dabei handelte es sich um die Bucht Cala en Forçat auf Menorca und die Playa Albercutx in Port de Pollença. Mittlerweile wurden aber entsprechende Maßnahmen ergriffen, so dass das Baden auch hier wieder unbedenklich ist.
Die Balearenregierung lässt jedes Jahr das Wasser an den Stränden untersuchen, um festzustellen, wie verschmutzt das Meer ist und um gleichzeitig zu gewährleisten, dass kein Gesundheitsrisiko für die Badegäste besteht. Bei der Untersuchung werden Wasserproben auf physikalische, chemische und mikrobiologische Verunreinigungen getestet.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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