Die Woche | 13.01. – 19.01.2018

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Neue Airline von Thomas Cook in den Startlöchern
Wie bereits berichtet, will der britische Reisekonzern Thomas Cook eine neue Fluggesellschaft gründen. Wie Alvaro Middelmann, der Berater der Unternehmensgruppe jetzt gegenüber dem Inselradio auf der Tourismusmesse Fitur in Madrid bestätigt hat, wartet man nur noch auf die notwendige Betriebsgenehmigung. Sobald diese vorliegt, kann die neue Airline an den Start gehen, so Middelmann weiter. Die „Thomas Cook Airlines Balearics“ soll ab Frühjahr 2018 abheben.
Durch die neue Fluggesellschaft will Thomas Cook insbesondere auf den beliebten Mittelmeer-Strecken neue Kunden gewinnen.
Zudem will der Tourismuskonzern die Zahl seiner Mitarbeiter auf Mallorca im kommenden Jahr verdoppeln. Ab Februar wird das Unternehmen ein neues Bürogebäude in Palmas Gewerbegebiet Son Valentí beziehen.

194 Grippefälle auf je 100.000 Einwohner auf den Balearen
Auf den Balearen kommen derzeit 194 Grippefälle auf je 100.000 Einwohner. Obwohl Mediziner hierbei bereits von einer Epidemie sprechen, liegt die Zahl der Erkrankten auf den Balearen noch weit unter dem landesweiten Schnitt. Denn in ganz Spanien sind von je 100.000 Menschen knapp 250 an der saisonalen Grippe erkrankt.
Auf Mallorca sind wegen der Grippe die Notaufnahmen der Krankenhäuser überfüllt. Das Landeskrankenhaus Son Espases musste in den letzten Tagen sogar Patienten wieder wegschicken. Das ist zum ersten Mal in der siebenjährigen Geschichte der Klinik passiert. Nach wie vor rufen die Ärzte die Bevölkerung dazu auf, sich gegen die saisonale Grippe impfen zu lassen. Möglich ist das unter anderem in den Gesundheitszentren der Inseln.

2018: Gute Tourismussaison für die Balearen
Auf die Balearen kommt wieder eine gute Tourismussaison zu. Das zumindest ist der einheitliche Tenor auf der Tourismusmesse „Fitur“, die derzeit in Madrid stattfindet. Sowohl Hoteliers als auch Reiseveranstalter und Fluggesellschaften gehen davon aus, dass die Hotels im Sommer wieder nahezu ausgebucht sein werden. Um diese Nachfrage besser zu verteilen, versucht man in Madrid die Balearen auch als ganzjähriges Reiseziel zu promoten.
Kürzlich hieß es, dass derzeit die Buchungszahlen für Mai, Juni und September noch zu wünschen übrig lassen. Um in diesen Monaten mehr Menschen anzulocken, planen viele Hoteliers der Inseln verstärkt All Inclusive anzubieten, ein Service, der in den letzten Jahren stark abgenommen hat. Auf Mallorca gibt es derzeit 290 All Inclusive-Hotels.

Sóller will Parkplätze für Anwohner reservieren
Die Gemeinde Sóller will noch vor Beginn der touristischen Hauptsaison das Problem des Parkplatzmangels in den Griff bekommen – zu Gunsten der Anwohner.
Seitdem die Tunneldurchfahrt gratis ist, haben vor allem Personen, die im Bereich Port de Sóller wohnen, Schwierigkeiten, dort einen kostenfreien Parkplatz zu finden. Oft werden diese schon von Besuchern des Hafenortes belegt. Um dem entgegen zu wirken, will die Gemeinde jetzt grüne Bereiche kennzeichnen, in denen ausschließlich Anwohner mit Parkausweis ihre Fahrzeuge abstellen dürfen. Geplant ist diese Maßnahme in der Calle Bélgica gegenüber dem Jumeirah-Hotel und in der Calle Alaró in Port de Sòller.
Auch in dem unweit von Sóller gelegenen kleinen Biniraix soll noch vor dem Frühjahr das Parken für Auswärtige verboten werden. Der Bergort gilt als beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Sie müssen ab dann ihre Fahrzeuge auf einem öffentlichen Parkplatz in Sóller abstellen.

Ensaimadas fliegen bei Ryanair weiterhin gratis
Trotz der neuen Gepäckverordnung bei der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair fliegen Ensaimadas weiterhin gratis im Handgepäck mit. Das schreibt die spanische Tageszeitung Ultima Hora.
Wie bereits berichtet, ab sofort dürfen nur noch Kunden, die den Priority-Status gebucht haben, zwei Handgepäckstücke mit in die Kabine nehmen. Alle anderen müssen das jeweils Größere der beiden Gratis-Gepäckstücke direkt am Gate abgeben, von wo aus es dann im Laderaum des Flugzeuges verstaut wird.
Das gilt jedoch nicht für Ensaimadas, die am Flughafen gekauft wurden. Sie dürfen weiterhin bei Ryanair, wie auch alle Einkäufe aus dem Duty Free-Shop, mit in den Kabinenraum genommen werden. Und zwar gratis, auch wenn der Fluggast bereits ein großes und ein kleines Gepäckstück mit sich führt.

Portrait von Joan Miró ziert Flugzeuge von Norwegian
Joan Miró über den Wolken – ein Portrait des verstorbenen Künstlers wird eine Boeing 737 und eine Boeing 787 der skandinavischen Billigfluggesellschaft Norwegian zieren. Das Bild wird auf den Heckflügel des sogenannten Dreamliners gedruckt. Als erstes wird eine fabrikneue Boeing 787 in Seattle den Anstrich bekommen. Die Maschine wird vor allem auf Langstrecken- und Interkontinentalflügen eingesetzt. Noch im Frühjahr bekommt dann auch eine Boeing 737-800 den Miró-Aufdruck. Diese Maschine kommt auf Kurz- und Mittelstrecken zum Einsatz. Joan Miró ist nicht der erste Künstler, der auf diese Art und Weise gewürdigt wird, so die Verantwortlichen von Norwegian. So zieren auch noch andere Berühmtheiten die Heckflügel einiger Flugzeuge von Norwegian, wie zum Beispiel der norwegische Künstler Edvard Munch. Joan Miró gilt als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts und starb 1983 in Palma.

Umbau von Palmas Son Dureta Klinik beginnt 2020
Der Umbau von Palmas Son Dureta Klinik soll ab 2020 in Angriff genommen werden. Das hat die Balearenregierung jetzt bekannt gegeben. Wie bereits berichtet, ist geplant, das ehemalige Krankenhaus in eine Klinik für chronisch Kranke zu verwandeln. Rund 120 Millionen Euro nimmt die Regierung dafür in die Hand.
Allerdings muss auch ein Teil des Gebäudekomplexes abgerissen werden, damit soll schon kommendes Jahr begonnen werden.
Neben der Klinik für chronisch Kranke wird auf dem Gelände der Son Dureta-Klinik aber auch ein Gesundheitszentrum und eine Notaufnahme entstehen und im hinteren Teil soll eine Seniorenresidenz gebaut werden. Zudem bekommt der gesamte neue Gebäudekomplex einen direkten Zugang zum Wald, der sich rund um das Schloss Bellver befindet.

Arbeiten an Palmas zweitem Autobahnring wieder aufgenommen
Seit Montag (15.1.) wird an Palmas Stadtring wieder gearbeitet. Das haben die Verantwortlichen von Mallorcas Inselrat bei einem Ortstermin bekannt gegeben. In diesem Zusammenhang haben die Politiker auch einen Zeitplan für die Arbeiten an der sogenannten „víaconectora“ vorgestellt. An dem zweiten Teilabschnitt, der sich zwischen der Autobahn nach Manacor und dem Kreisel zur alten Landstraße nach Sineu befindet, werden in einem ersten Schritt Gas- und Stromleitungen verlegt, so die zuständige Inselrätin Mercedes Garrido. Begonnen wird in Son Ferriol, da hier das Verkehrsaufkommen am geringsten ist, so Garrido weiter.
Wie bereits berichtet, sollen die Arbeiten im März 2019 abgeschlossen sein.
Ziel der neuen Verbindungsstraße ist es, den bereits vorhandenen Stadtring, die Vía de Cintura, sowie die Zufahrt nach Es Molinar zu entlasten und für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen.

Palma plant Rollsteig in der historischen Altstadt
In den Rängen der Stadt Palma denkt man derzeit darüber nach, einen elektrischen Rollsteig zu bauen, der von den Ramblas bis zur Plaza Mayor führt. Bisher haben Passanten nur die Wahl, entweder die Treppe zu nehmen oder mit dem Fahrstuhl auf den belebten Platz zu fahren. Letzterer ist allerdings häufig defekt und die Reparaturen haben die Stadt über die Jahre schon fast 7.000 Euro gekostet.
Der Bau eines Fahrsteigs zur Plaza Mayor würde mit zwischen 300.000 und 400.000 Euro zu Buche schlagen, allerdings erhoffen sich die Verantwortlichen davon, dass dadurch der höher gelegene Teil von Palmas Altstadt besser zugänglich wird.
Vor dem kommenden Jahr wird das Projekt jedoch nicht realisiert, da zuvor auch noch Denkmalschutzfragen geklärt werden müssen. Zudem wurde auch noch nicht festgelegt, an welcher Stelle genau der elektrische Fahrsteig verlaufen könnte.

Kaffeekapseln bald auf Mallorca verboten?
Die Balearenregierung sagt den Kaffeekapseln den Kampf an. Ein Entwurf zum neuen Abfallgesetz, das im Jahr 2020 in Kraft treten soll, sieht ein Verbot des Verkaufs von Einweg-Kaffeekapseln vor, außer sie werden aus leicht recycelbaren Materialen hergestellt. Alternativ können die Herstellerfirmen der Balearenregierung auch ein eigenes Konzept vorlegen, in dem sie darstellen, wie die benutzen Kapseln recycelt werden können.
Schon seit geraumer Zeit arbeitet das balearischeUmweltministerium an einem neuen Abfallgesetzt. Außer Einweg-Kaffeekapseln soll ab Januar 2020 auch Plastik-Geschirr verboten werden und Einzelhändler dürfen keine Plastiktüten mehr an ihre Kunden ausgeben.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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