Die Woche | 10.11. – 16.11.2018

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Flut in Mallorcas Osten – 1,6 Millionen Euro von Zentralregierung
Die spanische Zentralregierung unterstützt die von der Flutkatastrophe im Oktober betroffenen Orte in Mallorcas Nordosten. Rund 1,6 Millionen Euro gehen von Madrid nach Mallorca.
Das Geld soll in die Schadensbeseitigung an den Küsten investiert werden.
Das meiste Geld der Zentralregierung, nämlich rund 900.000 Euro, ist für eine neue Rampe und Sand am Strand von S`Illot vorgesehen.
570.000 Euro gehen nach Canyamel, wo unter anderem eine neue Holzbrücke benötigt wird.
Das restliche Geld erhalten die Orte Colònia de Sant Pere und Betlem.
Im Dezember wird mit den Arbeiten begonnen, in rund drei Monaten soll alles fertig sein.

Woche 10.11. 16.11.2018
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Neuer Vorschriftenkatalog für Palmas Stadtbusse
Die Verkehrsbetriebe EMT arbeiten derzeit einen neuen Vorschriftenkatalog aus, der dann in den Stadtbussen von Palma gelten wird. Darin enthalten sind mehrere neue Regelungen, die vor allem die Fahrgäste betreffen. Sie dürfen beispielsweise nicht mehr ohne bedeckten Oberkörper in Palma Bus fahren und auch das Hören lauter Musik wird verboten sein. Außerdem wird in dem neuen Regelkatalog festgelegt, dass jeder Passagier maximal einen Platz im Bus belegen darf. Damit will die EMT gegen sogenanntes “Manspreading” vorgehen. Mit diesem Begriff wird die Angewohnheit männlicher Fahrgäste bezeichnet, im öffentlichen Verkehr mit gespreizten Beinen zu sitzen, wodurch die Bewegungsfreiheit der Sitznachbarn eingeschränkt wird. Auch im öffentlichen Nahverkehr in Madrid ist “Manspreading” bereits verboten.
Daneben setzt die EMT aber auch auf mehr Sicherheit in ihren Bussen: So dürfen Busfahrer beispielsweise künftig außerplanmäßig halten, wenn es zu sexuellen oder gewalttätigen Situationen in ihrem Fahrzeug kommt. Außerdem dürfen Fahrgäste während der Fahrt nicht mit dem Busfahrer sprechen und an den Haltestellen muss der Motor des Busses ausgestellt werden.

Knapp drei Millionen Passagiere im Oktober auf Mallorca
Im Oktober dieses Jahres waren knapp drei Millionen Flugreisende an Mallorcas Flughafen Son Sant Joan unterwegs. Das ist ein Anstieg von knapp vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Aufgeteilt waren die Passagiere auf über 22.600 Maschinen. Die meisten ausländischen Urlauber kamen aus Deutschland, nämlich über 1,2 Millionen Menschen, gefolgt von Passagieren aus Großbritannien und Frankreich. Im letzten Monat ist die Zahl österreichischer Passagiere um 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Auch immer mehr Spanier kommen auf die Insel.
Zwischen Januar und Oktober wurden am Airport knapp 27,1 Millionen Menschen gezählt, über drei Prozent mehr, als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Diese Daten hat Flughafenbetreiber AENA jetzt veröffentlicht.

Grünes Licht für Militärbrücke an der Landstraße Artà-Can Picafort
Das spanische Verteidigungsministerium hat jetzt grünes Licht für den Bau einer Militärbrücke an der Landstraße zwischen Artà und Can Picafort gegeben. Sie soll vorrübergehend als Ersatz für die Betonbrücke dienen, die bei der Sturmflut im Osten der Insel Anfang Oktober zerstört wurde. Aktuell kann dieser Abschnitt daher nicht von Autofahrern passiert werden.
Wenn das Wetter mitspielt ist in etwa zwei Wochen der Untergrund so aufbereitet, dass die Brücke vom Militär errichtet werden kann. Etwa vier Tage werden dazu benötigt, so dass die Arbeiten voraussichtlich noch vor Weihnachten abgeschlossen werden können.
Nach Fertigstellung kann die Brücke dann ausschließlich in eine Richtung, nämlich stadteinwärts nach Artà befahren werden. Wer von Artà aus Richtung Can Picafort oder Colònia de Sant Pere unterwegs ist, muss weiterhin den Camí de Carrossa oder den Camí de sa Calobra nutzen. Zwischen 23:00 Uhr und 7:00 Uhr wird die Militärbrücke aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt.

Ehemalige Stofffabrik in Palma wird zu Zentrum für Zirkuskünste
Die ehemalige Stofffabrik Can Ribes in Palmas Stadtteil La Soledad bekommt einen neuen Nutzen: Seit mehr als 60 Jahren steht das Gebäude leer, nun soll dort ein Zentrum für Zirkuskünste und Akrobatik entstehen. Das hat Palmas Bürgermeister Antoni Noguera bekannt gegeben. Noch im ersten Quartal des kommenden Jahres soll mit den Umbauarbeiten begonnen werden. Rund 930.000 Euro stehen der Stadt dafür zur Verfügung. Geplant ist, dass in dem einstöckigen Gebäude ein Trainingsraum und verschiedene kleinere Übungssäle untergebracht werden, daneben soll es auch noch Büroräume und Umkleiden geben. Genutzt werden kann das Can Ribes dann von Zirkusgruppen und Artisten, es soll aber auch ein Dialog mit Tänzern oder Schauspielern geschaffen werden.
2006 gab es schon einmal den Plan, das Can Ribes zu Sanieren. Damals verlief das Vorhaben jedoch im Sande.

Spanien will ab 2050 nur noch Elektrofahrzeuge auf den Straßen
Ab 2040 werden in Spanien keine Fahrzeuge mehr zugelassen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Auch verkauft werden dürfen sie ab dann nicht mehr. Das bedeutet, dass es dann keine benzin- oder dieselbetriebenen Autos mehr im Land geben wird, dazu gehören auch Hybrid- und mit Gas angetriebene Fahrzeuge.
Das hat die spanische Zentralregierung jetzt in einem neuen Gesetz gegen den Klimawandel festgelegt.
Ziel der Regierung ist es, dass zehn Jahre später, also ab 2050, nur noch Elektrofahrzeuge auf spanischen Straßen unterwegs sind und der Verbrennungsmotor verschwindet.
Freuen dürfte der Beschluss in Madrid vor allem die Balearenregierung. Sie hatte bereits im August dieses Jahres ein Gesetz auf den Weg gebracht, in dem festgelegt wurde, dass ab dem Jahr 2025 keine Diesel-Autos auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera mehr zugelassen werden.

Formentera bekommt neues Meeresschutzgebiet
Die Balearen sollen ein weiteres Meeresschutzgebiet bekommen – genauer gesagt die Insel Formentera. Konkret soll dort ein über 1.000 Hektar großer Bereich geschützt werden. Damit wird es in dem neuen Meeresschutzgebiet künftig striktere Regeln für die kommerzielle Fischerei, die Schifffahrt und den Wassersport geben.
Laut des balearischen Umweltministeriums soll ein entsprechendes Dekret morgen im Parlament auf den Weg gebracht werden. Durch das neue Meeresschutzgebiet, das sich im Osten der Insel befindet, soll unter anderem das Neptungras, hier „posidonia“ genannt, geschützt werden.
Die Meeresschutzgebiete der Balearen haben eine Fläche von insgesamt knapp 59.000 Hektar.

Stadt Palma transportiert 13 Tonnen Abfall aus Son Banya ab
Wie Ende letzter Woche berichtet, schreiten die Abrissarbeiten in Palmas Problemviertel Son Banya gut voran. Gestern wurden in dem Bereich etwa 13 Tonnen Abfall und etwa 14 schrottreife Autos abtransportiert, das hat das Rathaus mitgeteilt. Die Säuberungsaktion soll noch bis morgen andauern. In der kommenden Woche werden dann weitere Baracken abgerissen, heißt es weiter. Bis 2020 soll von dem damaligen Problemviertel nichts mehr übrig sein, so der Plan der Stadt.
Pro Woche werden drei bis vier der Häuser abgebaut. Im Juli war mit dem Abbau der Baracken begonnen worden, die davon betroffenen Bewohner hatten sich dazu bereit erklärt, in eine von der Stadt organisierte Wohnung umzuziehen.

Wasserreserven auf den Balearen trotz Regenrekorde nicht gestiegen
Die Wasserreserven auf den Balearen waren Ende Oktober zu 56 Prozent gefüllt. Das ist ein Prozent weniger, als im September.
Und obwohl im Oktober sämtliche Niederschlagsrekorde gebrochen wurden, sind die Grundwassersspiegel noch nicht angestiegen, so das balearische Umweltministerium. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Wasserreserven bis Ende November steigen werden.
Vor zwei Jahren hatten die Balearen unter einer besonders schweren Trockenheit zu leiden. Damals wurde auch ein Notfallplan ins Leben gerufen, in dessen Rahmen unter anderem die Duschen an Palmas Stränden abgeschaltet wurden. Besonders trockene Gebiete in diesem Jahr sind die Gemeinde Artá, sowie die nördlichen und südlichen Ausläufer des Tramuntanagebirges.

Studie: 25 Touristen auf einen Einwohner in Pollença
Auf einen Einwohner kommen in Pollença auf Mallorca etwa 25 Touristen. Das hat jetzt eine Studie der Balearenuniversität UIB zur Wohnungssituation ergeben. Damit zählt das Dorf im Inselnorden zu den Orten mit der größten Touristendichte weltweit. Der balearische Durchschnitt liegt gerade einmal bei rund zehn Touristen pro Einwohner. In Barcelona zählen die Statistiker 5,5 Touristen pro Einwohner.
Die hohe Touristendichte hat allerdings auch Nachtteile für die Einwohner: Steigende Mieten und fehlender Wohnraum sind zwei der Folgen. Daher fordert das Rathaus von Pollença den Bau von Sozialwohnungen, außerdem sollen leerstehende Immobilien wieder dem Markt zugeführt werden.

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