Die Woche | 08.10. – 14.10.2016

Flughafen Son Sant Joan bricht auch im September Rekorde
Auch im September hat Palma de Mallorcas Flughafen sämtliche Rekorde gebrochen. Am Airport Son Sant Joan kamen im letzten Monat über 3,4 Millionen Menschen an oder flogen von hier wieder ab, das sind über neun Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg um rund zwölf Prozent, auf über 23.700 Starts und Landungen.
Die meisten internationalen Passagiere kamen, wie auch schon in den Vormonaten, aus Deutschland. Rund 1,2 Millionen Deutsche kamen im September auf die Insel.
Insgesamt registrierte Palma de Mallorca Flughafen in den ersten neun Monaten des Jahres rund 22 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von über zehn Prozent entspricht, im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Diese Daten hat Flughafenbetreiber AENA jetzt veröffentlicht.

Real Mallorca im Pokal ausgeschieden
Fußballclub Real Mallorca hat am Mittwoch (12.10.) das Pokalspiel verloren und ist somit in der dritten Runde des Turniers ausgeschieden. Im heimischen Son Moix Stadion in Palma wurde das Inselteam von seinem Gegner aus Murcia geschlagen, die Partie endete 1:2.
Der RCD verschlief den Spielstart komplett und musste bereits nach vier Minuten das 0:1 hinnehmen. In der zweiten Hälfte agierte die Inselelf druckvoller und wurde in der 56. Minute durch den zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Die Freude hielt aber nur 14 Minuten, denn dann schlug Murcia erneut zu. Auch wenn die Mallorquiner in der Schlussphase noch mal alles nach vorne warfen, blieb es beim 1:2.
Besser machte es dagegen ein kleiner Fußballclub von der Nachbarinsel Formentera. Der Viertligist SD Formentera schaffte die Sensation und qualifizierte sich für die Runde der letzten 32 Mannschaften. Mit dem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen das Team aus Tudelano feierte der Verein den größten Erfolg seiner Geschichte. In der nächsten Runde der „Copa del Rey“ steigen auch die Erstligisten ein – das heißt, dass der Viertligist aus Formentera auf Teams wie den FC Barcelona oder Real Madrid treffen könnte.

Bürgermeister von Chios auf Mallorca
Im März reiste eine Delegation von Mallorcas Inselrat auf die griechische Insel Chios, um die dortigen Flüchtlingscamps zu besuchen und sich ein Bild von der prekären Lage zu machen.
Jetzt ist Manolis Vournos, der Bürgermeister von Chios, nach Mallorca gekommen. Er traf sich hier mit Politikern und berichtete davon, wie es auf der griechischen Insel in der Ost-Ägäis zugeht. Er klagte vor allem darüber, dass die Insel, ihre Bewohner und die Flüchtlinge von der EU im Stich gelassen werden – zugesicherte Unterstützung, Fehlanzeige.
Im Rahmen des Treffens bedankte sich der Grieche auch bei Mallorcas Behörden für ihre Hilfskampagne. Dadurch konnten verschiedene Anschaffungen für die Flüchtlinge getätigt werden, wie zum Beispiel Hygieneartikel, Medikamente und Kleidung.
Die Lage in Chios ist angespannt. Laut Angaben des Bürgermeisters hat sich die Situation seit Inkrafttreten des europäisch-türkischen Flüchtlingspakts noch einmal massiv verschlechtert. Seither werden alle illegal eingereisten Flüchtlinge auf Chios oder anderen Inseln festgehalten, um im Rahmen des Pakts zurück in die Türkei geschickt zu werden. Zuvor dürfen die Migranten Asyl beantragen – mangels Fachpersonal zieht sich der Prozess jedoch in die Länge, während täglich immer weitere Flüchtlinge illegal von der Türkei übersetzen.

Mallorcas Stauseen zu 30 Prozent gefüllt
Wegen der Trockenheit der vergangenen Monate bestand auf Mallorca die Gefahr, dass die Stadtwerke von Palma kein Wasser mehr aus den Stauseen im Tramuntanagebirge beziehen können. Jetzt soll sich die Lage etwas beruhigt haben. Grund sind die Regenfälle der letzten Tage auf Mallorca. Die Stauseen sind jetzt zu knapp 30 Prozent gefüllt.
Trotzdem, so Emaya, könne noch keine Entwarnung gegeben werden. Noch kauft das Unternehmen die gleiche Menge an entsalztem Wasser ein, wie vor dem Regen. Knapp die Hälfte des Wasserkonsums der Inselhauptstadt wird derzeit durch Wasser aus den Entsalzungsanlagen gedeckt. Im vergangenen Jahr wurden die Anlagen nicht gebraucht.

Herbstferien in Deutschland sorgen für volle Hotels auf Mallorca
Die Herbstferien in Deutschland bescheren Mallorcas Hoteliers gute Einnahmen. Besonders beliebt sind die Playa de Palma mit einer Hotelauslastung von etwa 75 Prozent sowie Palma selbst mit einer Hotelauslastung von rund 80 Prozent. Aber auch die Urlauberhochburgen Cala Millor, Paguera und Cala d’Or sind gut besucht, deutlich besser als in den Oktober-Monaten der Vorjahre.
Den ganzen Monat lang sind irgendwo in Deutschland Herbstferien. Bereits schulfrei haben unter anderem die Schüler der Bundesländer Bremen, Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen.
Nächste Woche sind dann zum Beispiel Hamburg und Berlin an der Reihe und als letztes starten die Ferien in Bayern und Baden-Württemberg.

Ausfahrt Mallorcas neuem Einkaufszentrum wieder offen
Die Ausfahrt zu Palma de Mallorcas neuem Einkaufszentrum ist seit dieser Woche wieder dauerhaft für den Verkehr freigegeben.
Seit der Eröffnung des „FAN Mallorca Shopping“ im Stadtteil Coll d’en Rabasssa blieb die Ausfahrt Nummer sechs von Palma in Richtung Flughafen täglich einige Stunden gesperrt, so wollten die Verantwortlichen das Verkehrschaos in den Griff bekommen.
Da sich der Verkehr dort mittlerweile aber etwas beruhigt hat, beschlossen Palmas Rathaus, Mallorcas Inselrat und das balearische Verkehrsamt, die Sperrung aufzuheben.
Freuen wird das vor allem die Anwohner von Coll d’en Rabassa, die in den vergangenen Wochen teilweise große Umwege in Kauf nehmen mussten, um zu ihren Häusern zu gelangen.
Kritik gab es auch von Mallorcas Raumordnungsdezernentin Mercedes Garrido. Sie beklagte, dass das neue Einkaufszentrum öffnen durfte, obwohl die Straßen rundherum noch nicht angepasst wurden. Eine Lösung wäre ihrer Ansicht nach die Fertigstellung von Palmas zweiter Ringautobahn. Diese sollte eigentlich schon im letzten Jahr eröffnen, wegen angeblicher Planungsfehler wurde das Projekt aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.

„Pep Lemon“ geht auf Mallorca in Revision
Die Hersteller von Mallorcas Kultgetränk „Pep Lemon“ gehen in Revision. Sie wollen gegen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der Balearen vorgehen.
Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen der lokalen Getränkefirma und dem amerikanischen Getränkekonzern „Pepsi“. Dieser hatte gegen „Pep Lemon“ geklagt, da bei dessen Name Verwechslungsgefahr bestehe. Das Gericht gab „Pepsi“ Recht und erklärte, dass das mallorquinische Unternehmen den Namen für die inselweit bekannte Brause ändern müsse.
Das wollen die Verantwortlichen aber nicht hinnehmen. Sie argumentieren damit, dass „Pep“ lediglich die Kurzform von „Josep“ sei, einem auf der Insel sehr häufigen Vornamen, mit dem man die Kunden auf Mallorca direkt ansprechen wolle
Das Erfrischungsgetränk „Pep Lemon“ wird seit mehr als zwei Jahren in einer Anlage in Petra auf Mallorca abgefüllt. Verkauft wird das Getränk vor allem in den Bars der Insel.

Verkehrsbehinderungen in Palma de Mallorcas Einkaufsstraße
In Palma de Mallorcas Einkaufsstraße Jaime III kommt es ab sofort zu Verkehrsbehinderungen. Grund sind Instandsetzungs-Maßnahmen am Kanalisationssystem unter der Straße: Im Zuge der starken Regenfälle in den vergangenen Tagen kam es immer wieder zu Überschwemmungen, auch Keller und Geschäfte liefen hier voll Wasser. Um das Problem jetzt dauerhaft zu beseitigen, werden die Rohre unterhalb der Jaime III erneuert, auch Gullis und Abflüsse werden vergrößert, so dass sie mehr Wasser aufnehmen können.
Im Zuge der Bauarbeiten wird es auf der Einkaufsstraße in Palma de Mallorca über ca. drei Monate lang zu Verkehrsbehinderungen kommen, aber auch einige Buslinien mussten ihren Streckenverlauf ändern. Konkret betroffen davon sind die Linien 3, 7, 20 und 46 der Stadtbusse, allerdings nur in Fahrtrichtung von den Ramblas zur Avenida Jaime III. Bis zum 15. Dezember werden sich auf diesem Abschnitt einige Haltestellen ändern.

Im Jahr 2030 auf Mallorca: 25 Personen auf einem Meter Strand
Seit Jahren werden auf Mallorca Sommer für Sommer neue Urlauberrekorde gebrochen. Wo das hinführen könnte, hat jetzt ein Wissenschaftler der Balearenuniversität UIB in Palma untersucht. Professor Andreu Sansó prognostiziert, dass sich im Sommer 2030 insgesamt bis zu 2,5 Millionen Menschen gleichzeitig auf der Insel aufhalten werden – bei den Hochrechnungen wurden sowohl Einheimische als auch Touristen berücksichtigt. Das würde bedeuten: Wenn all diese Menschen zur gleichen Zeit am Strand wären, auf einen Meter Strand 25 Personen kämen, wie Sansó an einem Beispiel veranschaulicht.
Der Wissenschaftler führte diese Studie im Auftrag der Balearenregierung durch. Sie dient der strategischen Planung in Sachen Wasser- und Stromversorgung sowie der Infrastruktur.

2017 kommen mehr Kreuzfahrtschiffe nach Palma de Mallorca
Im kommenden Jahr werden noch mehr Kreuzfahrtschiffe den Hafen von Palma de Mallorca ansteuern, als dieses Jahr. Wie die balearische Hafenbehörde jetzt bekannt gegeben hat, soll sich die Zahl der Schiffe um rund acht Prozent erhöhen. Insgesamt werden damit rund 560 Kreuzfahrtschiffe erwartet. Über 150 davon werden im Juli und August Halt in Palma de Mallorca machen, darunter auch viele Schiffe der AIDA-Flotte.
Von Januar bis August dieses Jahres haben Kreuzfahrtschiffe bislang etwa 1,3 Millionen Urlauber auf die Balearen gebracht. Allein am 2. August lagen sieben Kreuzfahrtschiffe zeitgleich im Hafen von Palma de Mallorca und brachten über 25.000 Passagiere mit.
Allerdings gab es nicht nur positive Stimmen nach diesem Ansturm: Bereits Anfang Juni hatte die Balearenregierung bekannt gegeben, dass sie derzeit prüfe, ob es sinnvoll wäre, die maximal zulässige Anzahl an Schiffen, die gleichzeitig im Hafen vor Anker liegen dürfen, auf vier zu begrenzen. Das war kurz nach dem 5. Mai. An diesem Tag lagen acht Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig im Hafen vor Anker. Tausende Touristen strömten an diesem Tag in die Innenstadt und sorgten für überfüllte Straßen.

Der Wochenrückblick - präsentiert von

Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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