Die Woche | 08.09. – 14.09.2018

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Neues System zur Passkontrolle an Mallorcas Flughafen
Anstatt mehrere Minuten dauert die Passkontrolle an Mallorcas Flughafen Son Sant Joan jetzt nur noch wenige Sekunden. Möglich macht das das neue und modernisierte System zur Passkontrolle. Zum einen können dadurch lange Warteschlangen vermieden werden, zum anderen ist das neue System genauer als die vorherige manuelle Kontrolle, wie Flughafendirektor José Antonio Álvarez jetzt erklärt hat.

Flugreisende halten nun ihr Gesicht in eine Kamera und scannen ihr Ausweisdokument ein, dann dauert es etwa zehn Sekunden bis das System die Echtheit des Dokuments überprüft, das Passfoto mit dem eingescannten Bild vergleicht und kontrolliert, ob Warnhinweise von der Polizei vorliegen. Der spanische Flughafenbetreiber Aena hat rund zehn Millionen Euro in die Umstellung des Systems investiert.

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1,2 Millionen Euro für Palmas Parc Bellver
Die Stadt Palma wird insgesamt 1,2 Millionen Euro in den Stadtpark Bellver investieren. Das hat der Stadtrat für Infrastruktur, Rodrigo Romero, jetzt bekannt gegeben. Mit dem Geld soll vor allem das Wegenetz instand gesetzt werden. Allerdings gehört zu den geplanten Maßnahmen auch, dass Trampelpfade, die sich mit der Zeit gebildet haben, entfernt werden. Sie erstrecken sich über viele Kilometer und verhindern, dass sich dort die Vegetation weiter ausbreiten kann.
Insgesamt umfasst der Plan zur Instandsetzung des „Bosque Bellver“ in Palma vier Phasen, die erste wird Anfang kommenden Jahres in Angriff genommen.

Keine Schwäne mehr in Palmas Königsgarten
In Palmas Königsgarten s´Hort del Rei unterhalb der Kathedrale leben ab sofort keine Schwäne mehr. Der letzte noch verbleibende wurde jetzt in die Tierauffangstation Son Reus gebracht. Dafür gibt es zwei Gründe, wie die Stadt Palma bekannt gegeben hat: Zum einen ist die Reinigung des Wasserbeckens extrem aufwendig. Immer wieder haben Besucher Essensreste dort hinein geworfen, um den Schwan anzulocken und Selfies mit ihm zu machen.

Zum anderen lebte der männliche Schwan schon seit rund zwei Jahren allein im Königsgarten, ein Umstand, der für das Tier ebenfalls nicht gut sein soll.Deshalb wurde er jetzt in die Auffangstation gebracht, wo sich auch seine Nachkommen befinden. Dass in Zukunft erneut Schwäne in den Königsgarten s´Hort del Rei in Palma gebracht werden, ist eher unwahrscheinlich.

Ombubaum an Palmas Plaza de la Reina in Gefahr
Seit 2003 steht er auf der Liste der einzigartigen Bäume auf den Balearen – jetzt droht, ihn eine Krankheit zu zerstören: Der Elefantenbaum an Palmas Plaza de la Reina.
Wie die Balearenregierung mitgeteilt hat, breitet sich die Infektion immer weiter aus, so dass der Baum von innen langsam fault. Entdeckt wurde die Krankheit im Juli, als einer der Äste abbrach. Zwei Personen waren dabei verletzt und ein Auto beschädigt worden. Der Ombubaum hat einen Stammumfang von fünf Metern und ist 14 Meter hoch.
Die Stadt Palma sucht derzeit nach einem Mittel, das den etwa einhundert Jahre alten Baum noch retten kann.

475 Tonnen Abfall aus Palmas Kanalisation geholt
Palmas Stadtwerke Emaya kämpfen nahezu täglich mit verstopften Abwasserrohren. Jährlich werden etwa Tausend Tonnen Abfall in den Toiletten runtergespült. Rund 400 Tausend Euro kostet die Beseitigung. Allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden in der Inselhauptstadt 475 Tonnen Feuchttücher aus der Kanalisation geholt, das sind etwa fünf Prozent weniger als in der ersten Jahreshälfte 2017.

Wie das städtische Unternehmen erklärt hat, werden nicht nur Feuchttücher unachtsam in der Toilette entsorgt, sondern auch Damenbinden, Tampons, Wattestäbchen, Essensreste, Öl und Medikamente. Das alles sorgt dafür, dass die Abwasserrohre verstopfen. Mit der Kampagne „No alimentes al monstruo“ also „Fütter das Monster nicht“ appellieren die Stadtwerke inselweit an die Bewohner. Mit Monster ist der Müllberg in der Kanalisation gemeint, der täglich wächst.

Schulanfang auf den Balearen
Auf den Balearen hat am Mittwoch (12.9.) die Schule wieder angefangen. Fast drei Monate Sommerferien liegen hinter den Kindern und Lehrern.
In diesem Jahr unterrichten an den öffentlichen Bildungseinrichtungen der Balearen fast 15.400 Lehrer, so viele wie noch nie zuvor auf Mallorca und den Nachbarinseln. Grund für diesen Anstieg ist, dass die Anzahl an Schülern kontinuierlich steigt. Fast 168 Tausend Schüler drücken auf den Inseln wieder die Schulbank. Das sind knapp 2.400 mehr als im Vorjahr.

Im August wurden 13,3 Tonnen Abfall aus Balearengewässern gefischt
Die Müllboote, die im Meer vor den Balearen unterwegs sind, haben im August über 13,3 Tonnen Abfall aus dem Wasser gefischt – also durchschnittlich rund 430 Kilogramm pro Tag. Fast die Hälfte davon war Plastik. Den ganzen Sommer lang sind rund 30 Müllboote rund um die Inseln im Einsatz. Die Balearenregierung beauftragt jedes Jahr Reinigungsfirmen, die dafür sorgen, dass die gute Wasserqualität im Meer vor Mallorca und den Nachbarinseln erhalten bleibt. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das von der balearischen Agentur für Wasserqualität und Umwelt ABAQUA angestoßen wurde.

Doch noch kein Einheitsticket für Palmas Bus- und Metro-Netz
Eigentlich sollte es bereits ab Mai ein Einheitsticket für Palmas Metro und Bus geben. Dann wurde der Termin auf September verschoben.
Jetzt heißt es von Seiten der Verantwortlichen, dass es technische Probleme gibt und die Umstellung des Ticket- und Tarifsystems doch noch etwas Zeit braucht. Wann es das Einheitsticket letztendlich geben wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Bislang müssen Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Palma unterschiedliche Fahrscheine für die Stadtbusse und die Metro kaufen. Nach Einführung des Einheitstickets können Inhaber einer Bürgerkarte, die bis dato nur in den Stadtbussen von Palma gilt, damit auch die U-Bahn zur Balearenuniversität nutzen – und zwar, je nach Ticketart, ohne Zusatzkosten.
Ab dem kommendem Jahr soll das gleiche auch für die sogenannte „tarjeta intermodal“ in den Bussen der EMT gelten.

Weniger Imserso-Plätze auf den Balearen
In diesem Jahr bietet das Seniorentourismusprogramm Imserso auf den Balearen deutlich weniger Plätze an, als noch 2017: Von rund einer Million ist die Rede, das entspricht einer Reduzierung von rund 350 Tausend. Ab dem 17. September können die Ziele gebucht werden, die ersten Reisen starten dann in der zweiten Oktoberhälfte. Imserso ist ein Seniorentourismusprogramm, das von der spanischen Zentralregierung subventioniert wird: In diesem Rahmen können Rentner in ganz Spanien in der Nebensaison vergünstigt reisen, auch nach Mallorca.

Wer sich dafür anmelden möchte, muss sich auf eine Liste setzen lassen, bei der Auswahl zählen Kriterien wie beispielsweise Alter, Rentenbezüge und ob derjenige bereits zuvor an einer Imserso-Reise teilgenommen hat.

2,5 Millionen Euro für die Reinigung der Sturzbäche auf Mallorca
Das balearische Umweltministerium hat in diesem Jahr bereits 80 Kilometer der Sturzbäche auf Mallorca von Müll befreit. Aber auch Büsche und Bäume, die seit einigen Jahren ungehindert in den Flussbetten wachsen konnten und die Bäche blockierten, wurden entfernt. Besonders nach starken Regenfällen kommt es immer wieder vor, dass die Sturzbäche auf Mallorca überlaufen, weil sie verstopft sind.

Gearbeitet wurde bereits unter anderem in Felanitx, Porreres, Campos, Andratx und Palma. Für die Wartungs- und Reinigungsarbeiten nimmt die Balearenregierung in diesem Jahr insgesamt 2,5 Millionen Euro in die Hand. Die Länge aller Sturzbäche auf Mallorca beläuft sich auf über 280 Kilometer. Ziel der Regierung ist es, bis zum Ende des Jahres etwa 100 Kilometer gereinigt zu haben.

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Der Wochenrückblick – präsentiert von „Das Inselradio“

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