Die Traumfänger

Die Traumfänger

Foto: Pixabay

Damit sind diesmal nicht die indianischen Kunstwerke gemeint. Es geht ums Geschäft! Kennt Ihr auch die Leute in Chefsesseln, die vollmundige Versprechungen machen, welche sich im Nachhinein als heiße Luft herausstellen? Natürlich, die kennt jeder von uns.
Gerade im kreativen Bereich sind diese Versprechungen fast schon an der Tagesordnung. Welcher Künstler hört nicht gern, dass er gut ist und gefördert werden soll? Aber Achtung: Während in Deutschland jeder Handwerker eine Prüfung ablegen muss, darf man sich hier ohne Nachweis Agent (egal, ob Literatur oder Musik), Manager, Verleger oder Produzent nennen. Eine Qualifikation ist selten nachweisbar. In einigen Fällen werden zwar hochrangige Namen als Referenzen vorgewiesen - diese entsprechen oft sogar den Tatsachen - aber meist wissen diese Vertragspartner nicht, dass derjenige, der sie Euch zeigt, evtl. gar nicht vorhat, Euch am Ende den wohlverdienten Lohn zu zahlen.
Aus meiner Erfahrung in der Musikbranche weiß ich, dass es ebenso gut Manager gibt, die Ihre Künstler übers Ohr hauen, wie umgekehrt. Sogar Promis haben schon Leute in den Ruin getrieben, von denen sie in früheren Zeiten Unterstützung erhalten haben. Und ich selbst habe als Autorin mehr als genug negative Erfahrungen mit solchen Leuten machen müssen. Doch zurück zum Thema.
Gerade die Social Networks öffnen heutzutage Scharlatanen, die mit unseren Träumen jonglieren, Tür und Tor. Bevor Ihr also leichtgläubig Verträge unterschreibt, denkt an folgendes: Auch wenn diese nicht exklusiv sind, verdienen erst mal Vertriebe und Agenten an Euren Werken und erst ganz zuletzt Ihr selbst als Urheber. Gerade bei der rasant wachsenden technischen Möglichkeiten - denken wir mal nur ans Handy - stehen große Konzerne dahinter, die Eure Werke zum Kauf bzw. Download anbieten. Dann folgen die Zwischenhändler/Vertriebe, Euer Agent oder wer auch immer Euch dorthin vermittelt hat und ganz am Ende der Nahrungskette Ihr als Urheber.
Ich will Euch nicht völlig deprimieren, aber leben können die wenigstens Kreativen von ihrer Kunst. Dennoch: behaltet Eure Träume und glaubt an Euch. Aber: versucht auch, soviel wie möglich selbst in die Hand zu nehmen und stellt Leuten, die Euch Versprechungen machen, lieber ein paar Fragen zu viel als zu wenig! Und hört auf Euer Bauchgefühl. Dann braucht Ihr Euch später nicht unnötig ärgern.

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