Die Theorien um das Attentat in Paris

Wie immer wenn dramatische Ereignisse passieren auf der Welt, meinen Verschwörungstheoretiker (VTler) da steckt mehr dahinter. Es ist eigentlich zu einer irrsinnigen Sportart geworden auf diversen Blogs im Internet.

Die VTler

Wie nach jedem Terroranschlag gibt es offene fragen und eventuell Material dass sich dazu verwenden lassen kann, seine Theorie zu unterstützen. So wurde bei 9/11 agiert von den VTler. Es müssen irgendwelche Bilder, Videos, angebliche Dokumente oder aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen her.

Die Massenmedien lügen alle, deshalb können prima Theorien her, die ein anderes Bild zeigen wollen.

Die Theorien

Alles Schall und Rauch präsentiert in diesem Artikel Informationen, die die Version der Massenmedien widerlegen soll. Auf zwei Punkte gehe ich ein.

    1. Ein Video, das die Hinrichtung eines Polizisten darstellt, soll zeigen, damit der Schuss daneben ging und deshalb alles gestellt ist. Es sind keine Verletzungen oder Blut zu sehen.

Wie es auf einem Video aussieht und in der Realität war, sind zwei verschiedene Perspektiven. Woher wollen die Leute ernsthaft wissen, dass der Schuss wirklich daneben ging? Es muss nicht sofort Blut zu sehen sein! Die Realität ist nicht so wie ein Spielfilm, sie kann durchaus abweichen.

Darüberhinaus gibt es mehrere Gründe, warum Schussverletzungen nicht unbedingt wie im Film sofort zu Blutlachen oder Blutspritzern führen:

  • Ein- und Austrittswunden sind meist sehr klein.
  • Geschosse treffen nicht unbedingt große Gefäße
  • umgebendes Gewebe wirkt wie eine Barriere für Blutfluss
  • Wenn der Blutdruck sinkt, verringern sich Blutungen

Von Alexander Benesch, recentr.com. " NICHTS Ungewöhnliches an dem Video bei Charlie Hebdo in Paris." Stand 09.01.2015.

Bestärken damit daran, was wahr sein muss, tun die VTler sich darin, weil YouTube das Video immer wieder erneut löscht. Wie naiv kann man sein? YouTube geht bekanntlich gegen Videos vor die gegen seine Nutzerbedienungen verstoßen. So eine echte Hinrichtung gehört da nicht rein.

    2. Ein Zeuge soll die Täter als große Männer beschrieben haben aber die Hauptverdächtigen sind kleiner (1,69).

Definitionsfrage: Was ist groß? Wenn jemand Zeuge eines solch grausamen Attentats wurde, kann das Gehirn schnell Opfer von Täuschung werden. Täuschen tut unser Gehirn uns täglich. Deshalb gibt es bei den Zeugenaussagen widersprüchliche oder falsche Angaben über die Täter und den Ablauf.

Gegen Erschaffung von Theorien ist grundsätzlich nichts einzuwenden, vielleicht ist etwas Wahres dran und man findet handfeste Beweise. Die VTler übertrieben es gerne. Sie versuchen mit Halbwahrheiten oder möglichen Beweisen (die Scheinbeweise sein können) ihre Theorien zur Wahrheit zu deklarieren und dagegen habe ich sehr viel. Das dient gewiss keiner seriösen Aufklärung!

Ein Terrorakt dieser Art kann schlecht so geheim inszeniert werden. Es benötigt viele Mitwisser und dass macht es höchst unwahrscheinlich. Mehr kann dahinter stecken aber bitte realistisch bleiben und mit echten Fakten belegen!

Gutes Video über die Theorie der inszenierten Hinrichtung:


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