Die Sucht nach Technik

Im September 2007 starb ein 30jähriger Mann in der chinesischen Stadt Guang-zhou, nachdem er drei Tage lang ohne Unterbrechung im Internet gespielt hatte. In einem Cibercafé brach er ohnmächtig zusammen und auch die herbeigerufenen Notärzte konnten nichts mehr für ihn tun. Er war nur einer der vielen Millionen Anhänger von Online-Spielen Chinas. Es ist allerdings gar nicht nötig, auf solch drastische Extreme hinzuweisen, denn wir treffen tagtäglich auf Menschen in führenden Positionen, die wie Zombies umherlaufen, während sie auf ihrem Blackberry E-mails beantworten, oder Menschen, die sogar auf ihr iPhone zurückgreifen, um zu sehen, wo sich das Bad in ihrem eigenen Haus befindet, ganz zu schweigen von all den Jugendlichen, die ihre Freunde kaum noch kennen, da inzwischen alle ein Teil einer Virtual Community sind.

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Die Menschheit hat sich mit den neuen Technologien so stark verändert, dass sich manche nicht einmal mehr vorstellen können, dass der Mensch mehr als eine Millionen Jahre ohne all diese Hilfsmittel überlebt hat, ohne dass ihm etwas zugestoßen ist. Seit den 90er Jahren sind erstmals medizinische Artikel über ein „neues Problem“ veröffentlicht worden, welches von den Medien mit den Initialen IAD getauft wurde, die für Internet Addiction Disorder stehen (dt. etwa „Internetsucht“). Unter diesem Namen wurde die Krankheit ebenfalls in die psychiatrische Bibel DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) aufgenommen, von der momentan die IV. Version erhältlich ist.

Es gibt Jugendliche, die im Durchschnitt mehr als 8 Stunden täglich im Internet surfen und sich somit dem hohen Risiko aussetzen, süchtig zu werden, was insbesondere dann der Fall ist, wenn der Jugendliche eher introvertiert ist, ein geringes Selbstwertgefühl besitzt und in zerrütteten Familienverhältnissen lebt. Der Computer und die virtuelle Welt, in der er schließlich lebt, geben ihm viel, ohne dafür als Gegenleistung etwas zu verlangen. Somit fühlt er sich für seine Unzufriedenheit mit der realen Welt entschädigt. Wenn das Internet nicht länger als Instrument genutzt wird, um an Informationen zu gelangen, sondern sich stattdessen in eine Form der Flucht vor der Realität verwandelt, werden wir zu Gefangenen dieses Netzes. Die Cyberspaces mit der größten Zulaufrate sind Webseiten pornografischen Inhaltes, Wett- und Spielseiten sowie die Virtual Communities. Menschen, die so viele Stunden vor dem Internet verbringen, neigen verstärkt zur Entwicklung depressiver Störungen. Wenn sie dann daran gehindert werden, diese Technologie zu nutzen, treten Angstzustände auf.

Man spricht von einer Sucht nach den neuen Technologien, wenn sich das online sein über zu viele Stunden hinauszieht, das heißt, wenn sich die betreffende Person zum Beispiel lieber vor dem Computer aufhält, als Zeit mit Freunden oder der Familie zu verbringen, wenn sie den zwanghaften Drang verspürt, online zu sein, unfähig, ohne Handy auf die Straße zu gehen und wenn sie unablässig den Wunsch verspürt, immer die neuesten Geräte zu besitzen.

Also eine Sucht in jeder Hinsicht, allerdings handelt es sich nicht um eine Abhängigkeit von chemischen Substanzen, sondern um eine Sucht psychologischen Charakters. Wie bei allen Suchtverhalten spielt die Persönlichkeit des erkrankten Menschen dabei eine wichtige Rolle. Die Behandlung setzt im ersten Schritt das Anerkennen des Problems sowie den Willen voraus, etwas zu ändern. Je nach Ausgeprägtheit der Abhängigkeit empfiehlt sich entweder die komplette Abstinenz oder aber die Festlegung von Grenzen, was Zeit und Inhalt anbelangt. Gruppentherapien eignen sich in diesem Fall sehr gut, da die Betroffenen oft Jugendliche mit geringem Selbstwertgefühl und sozialen Kompetenzen sind. Auch die Rolle der Familie ist für eine erfolgreiche Therapie von enormer Wichtigkeit.

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