"Die Sprache der Schatten" ist einerseits…

… ein wirklich tolles Buch. Es ist die Geschichte einer Familie, die vor kurzem ihr Oberhaupt verloren hat. Nach einigen Monaten der Witwenschaft kehrt Rika in die Gesellschaft zurück. Zu ihrer Rückkehr schenkt ihr Stiefsohn Alexander ein Bild von einem ihr unbekannten Maler. Sie begibt sich auf Spurensuche und findet schließlich den Maler "Anthonis". Nach einer ersten Begegnung sucht sie ihn in seinem Atelier auf, doch er erkennt sie nicht wieder.
Neben diesem einen Erzählstrang gibt es noch einige weitere. So meldet beispielsweise Alexander sein Interesse an Rika, die er immerhin nur ein Jahr älter ist als er selbst, an. Außerdem ist der skrupellos was die Eheschließung seiner Schwester Anna anbelangt. Er strebt die Vermählung mit dem Sohn der Familie Weidenfels an, wohingegen Anna eher ein Interesse an David Löwenstein zeigt.

Inhaltlich gefällt mir das Buch wirklich gut, auch sprachlich erscheint es mir wirklich gut. Aber es gibt doch einen negativen Aspekt, denn Atmosphäre kommt bei mir momentan nicht auf. Irgendwie hängt es da momentan. Möglicherweise liegt das daran, dass ich mich nie zuvor länger und so intensiv mit Kunstwerken aus dem Jahr 1890 befasst habe.
Ich freue mich schon darauf dieses Buch weiter zu lesen, allerdings ist es nicht so, dass mich dieses Buch vollends in seinen Bann zieht. Ich will jetzt heute noch einige Seiten lesen und bin gespannt, ob ich wieder so gut vorwärts, wie gestern.


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